Masterarbeit, 2015
88 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Forschungsfrage
3 Methodische Vorgehensweise
4 Entwicklung des Säuglings
4.1 Frühkindliche Entwicklung
4.1.1 Emotionale Entwicklung
4.1.2 Soziale Entwicklung
4.1.3 Kognitive Entwicklung
4.2 Temperament
4.3 Bindung
4.3.1 Die Bindungstheorie von John Bowlby
4.3.2 Feinfühligkeit
4.4 Gehirnentwicklung
4.4.1 Stressverarbeitungssystem
4.4.2 Selbstberuhigungssystem
4.4.3 Selbstbewertung und Motivation
4.4.4 Impulskontrolle
4.4.5 Bindung und Empathie
4.5 Sprachentwicklung
5 Smartphone-Nutzung von Erwachsenen in Deutschland
5.1 Stellenwert des Smartphones in der deutschen Gesellschaft
5.2 Ablenkung Smartphone im Alltag
5.3 Einfluss der Strahlung auf den Menschen
5.4 Auswirkungen der Smartphone-Nutzung
6 Diskussion
7 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Forschungsfrage, ob die Nutzung von Smartphones durch primäre Bezugspersonen negative Auswirkungen auf die emotionale, soziale und kognitive Entwicklung von Säuglingen im ersten Lebensjahr hat.
4.1.1 Emotionale Entwicklung
Charles Darwin, einer der bedeutendsten Naturwissenschaftler und Begründer der Evolutionstheorie, legte mit seiner Emotionstheorie die Grundlagen für Emotionen fest, auf die sich noch heute viele Forscher beziehen. Er erkundete Körperreaktionen und wie sie mit den Emotionen in Verbindung stehen, beispielsweise Zähne zeigen bei Wut. Dabei konnte er zwei folgende Feststellungen machen:
(1) "Bestimmte emotionale Ausdrucksformen sind in allen Kulturen gleich und werden auch in ähnlicher Weise interpretiert.
(2) Einen Teil des emotionalen Ausdrucks haben wir mit Säugetieren gemeinsam." (Holodynski & Oerter 2012, S. 498)
Zu den menschlichen Basisemotionen zählen Freude, Wut, Trauer, Furcht, Ekel, Überraschung. Emotionen bestimmen das menschliche Handeln, indem sie bei Entscheidungsprozessen mitwirken und der Auslöser für Motivation sind. Dabei geht es immer um das Ziel, angenehme Emotionen zu erzeugen und unangenehme zu beseitigen.
1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Allgegenwärtigkeit von Smartphones und führt den Begriff „Phubbing“ ein, um die potenzielle Vernachlässigung von zwischenmenschlichen Bedürfnissen zu beleuchten.
2 Forschungsfrage: Hier wird die zentrale Fragestellung der Arbeit konkretisiert, insbesondere im Hinblick auf das Risiko der Bedürfnisvernachlässigung von Säuglingen durch abgelenkte Bezugspersonen.
3 Methodische Vorgehensweise: Die Arbeit nutzt eine hermeneutische Literaturrecherche, da wissenschaftliche Studien zum spezifischen Thema der Smartphone-Nutzung bei Eltern von Säuglingen noch weitgehend fehlen.
4 Entwicklung des Säuglings: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der emotionalen, sozialen und kognitiven Entwicklung sowie die essenzielle Bedeutung von Bindung und Feinfühligkeit.
5 Smartphone-Nutzung von Erwachsenen in Deutschland: Hier wird das Nutzungsverhalten in der Gesellschaft sowie die Problematik der Ablenkung und die Debatte um Strahlenbelastung analysiert.
6 Diskussion: Die Ergebnisse der Literaturrecherche werden diskursiv zusammengeführt, um die Hypothese einer negativen Beeinflussung der Säuglingsentwicklung zu untermauern.
7 Ausblick: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse und leitet Empfehlungen für die Soziale Arbeit ab, um Bezugspersonen für die Auswirkungen der Smartphone-Nutzung zu sensibilisieren.
Smartphone, Säugling, Bindung, Feinfühligkeit, Entwicklung, Phubbing, Eltern-Kind-Interaktion, Soziale Arbeit, Emotionsregulation, Kommunikation, Bindungstheorie, Handystrahlung, Entwicklungspsychologie, Bedürfnisvernachlässigung, Stressverarbeitung
Die Arbeit untersucht die potenziellen negativen Auswirkungen der Smartphone-Nutzung durch primäre Bezugspersonen auf die emotionale, soziale und kognitive Entwicklung von Säuglingen.
Die Arbeit deckt die Entwicklungspsychologie des Säuglings, die Grundlagen der Bindungstheorie sowie das gesellschaftliche Phänomen des exzessiven Smartphone-Gebrauchs ab.
Die Forschungsfrage lautet, ob die ständige oder häufige Smartphone-Nutzung der primären Bezugsperson die kindliche Entwicklung im ersten Lebensjahr stören kann.
Es handelt sich um eine hermeneutische Arbeit, die auf einer umfangreichen Auswertung von Fachliteratur und Studien basiert, da empirische Daten zur spezifischen Thematik noch rar sind.
Der Hauptteil analysiert einerseits die komplexen Entwicklungsschritte eines Säuglings und stellt diese den empirischen Daten zur Smartphone-Nutzung von Erwachsenen und deren Auswirkungen im Alltag gegenüber.
Die wichtigsten Schlüsselwörter umfassen Bindung, Feinfühligkeit, Phubbing, Eltern-Kind-Interaktion und frühkindliche Entwicklung.
Feinfühligkeit ist laut der Bindungstheorie entscheidend für eine sichere Bindung; sie umfasst das Wahrnehmen und prompte Beantworten der Bedürfnisse des Säuglings, was durch ein Smartphone gestört werden kann.
Sie markiert einen Entwicklungsschritt, bei dem das Kind beginnt, die Absichten anderer besser zu verstehen, was eine ungeteilte Aufmerksamkeit der Bezugsperson umso wichtiger macht.
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