Diplomarbeit, 2015
124 Seiten, Note: 1,0
Einleitung
1.1 Warum Crowdinvesting ?
1.1.1 Die Bedeutung von Start-ups im Innovationsmanagement
1.1.2 Innovation als Triebfeder der globalen Wirtschaft
1.1.3 Crowdinvesting und die globale Online-Community
1.1.4 Crowdinvesting als Unterstützung von regionalen und lokalen Start-ups
1.1.5 Crowdinvesting als Unterstützer für KMU
1.1.6 Risikoverteilung im Crowdinvesting
1.2 Anlass und Zielsetzung der Arbeit
1.3 Problemstellung und Forschungsfrage
1.4 Methodischer Ansatz
1.5 Aufbau und Struktur
2 Theoretischer Ansatz
2.1 Grundlagen des Crowdinvesting?
2.1.1 Crowdinvesting als Teil des Crowdsourcing Konzept
2.1.2 Crowdinvesting als Teil des Crowdfunding Konzept
2.1.3 Renditeerwartungen im Crowdinvesting
2.1.4 Unternehmensbewertungen als Erfolgsfaktor
2.2 Stellung des Crowdinvesting im Rahmen der Finanzierung
2.2.1 Crowdinvesting im Vergleich zu klassischen Finanzierungsformen
2.3 Die Akteure des Crowdinvesting
2.3.1 Kapitalgeber im Crowdinvesting
2.3.2 Kapitalvermittler (Plattformen) im Crowdinvesting
2.3.3 Kapitalsuchende im Crowdinvesting
2.4 Rechtliche Rahmenbedingungen beim Crowdinvesting
2.4.1 Die Beteiligungsformen im Crowdinvesting
Die Verwässerungsproblematik
2.5 Identifikation von Erfolgsfaktoren im Crowdinvesting
2.6 Grundlagen der empirischen Studie
2.6.1 Quantitative Online Befragung – Empirischer Teil
2.6.2 Aufbau des Fragebogen
2.6.3 Online Tool für Fragebogenuntersuchungen
2.6.4 Anonymisierung
2.6.5 Durchführung eines Pre-Tests
2.6.6 Auswertung der Fragebogenuntersuchung
2.6.7 Aufbau des quantitativen Fragebogens
3 Ergebnis der empirischen Studie
3.1 Datenerhebung unter den Mikroinvestoren
3.2 Datenauswertung der Fragebogenuntersuchung
3.2.1 Ergebnisse der quantitativen Fragebogenuntersuchung
3.3 Auswertung der Studie und Kernaussagen
3.3.1 Auswertung der Fragen zur Soziodemografie und Zielgruppenuntersuchung
3.3.2 Auswertung bezogen auf die Motivation der Investoren
3.3.3 Auswertung bezogen auf die Investitionsverhalten der Investoren
3.3.4 Auswertung bezogen auf die Selbstreflexion und Einstellung der Investoren
3.4 Identifikation der Erfolgskriterien für Mikroinvestoren
3.4.1 Soziodemografischen Erfolgskriterien
3.4.2 Erfolgskriterien bezogen auf die Zielgruppe der Investoren
3.4.3 Erfolgskriterien bezogen auf die Motivation der Investoren
3.4.4 Erfolgskriterien bezogen auf die Investitionsverhalten der Investoren
3.4.5 Erfolgskriterien bezogen auf die Selbstreflexion der Investoren
3.5 Checkliste für Gründer
4 Zusammenfassung
4.1 Erfolgskriterien des Crowdinvesting
4.1.1 Zielgruppe
4.1.2 Motivation
4.1.3 Investitionsverhalten
4.1.4 Selbstreflexion
5 Diskussion und Ausblick
5.1 Umfrage Teilnehmer
5.2 Chancen des Crowdinvesting
5.3 Grenzen des Crowdinvesting
5.4 Ausblick
Diese Master Thesis untersucht die Motivation und das Investitionsverhalten österreichischer Mikroinvestoren im Kontext von Crowdinvesting-Projekten für Start-ups. Ziel ist es, durch eine empirische Online-Fragebogenuntersuchung Erfolgsfaktoren zu identifizieren, die sowohl Gründern und Plattformbetreibern als auch Investoren helfen sollen, das Modell Crowdinvesting effektiver zu gestalten.
1.1.1 Die Bedeutung von Start-ups im Innovationsmanagement
Ein wesentlicher Bestandteil des Innovationsmanagements ist der Bereich der Finanzierung von Innovationen (Gassmann 2010; Hemer 2011). Innovationen stellen für Unternehmen einerseits ein großes finanzielles Risiko, aber auch ein großes Erfolgspotential dar. Generell müssen Unternehmen aber in Innovationen investieren, um konkurrenzfähig zu bleiben (Schumpeter 1934) Innovationen gehen also von Abteilungen in Konzernen oder aber von jungen Start-ups aus. Für ein großes Unternehmen ist es viel einfacher sich eine Innovation durch den Kauf eines erfolgreichen Start-ups anzueignen, als selbst als Innovationsschmiede aufzutreten. Große Unternehmen haben oft lange Entscheidungs-wege und einen entsprechenden administrativen Overhead der die Kosten von Neuentwicklungen in die Höhe treibt (Gassmann 2010, Beck & DeMarzo 2011). Start ups sind meistens klein, wendig und können Entscheidungen blitzschnell treffen (Arvanitis & Stucki 2014). Der treibende Erfolgsfaktor in Start-ups ist der innovative, idealistische Visionär in der Rolle des Entrepreneurs der seine Idee am Markt erfolgreich verwirklichen will. Er treibt seine Mitarbeiter an und motiviert sie durch seinen Enthusiasmus. Kleine Start-ups haben somit gewisse Vorteile in der Generierung von Innovationen gegenüber eingesessenen Grosskonzernen und sollten daher verstärkt gefördert werden. Eine mögliche Förderung ist die Finanzierung über das Crowdinvesting.
Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Phänomen Crowdinvesting ein, erläutert die Bedeutung von Start-ups und Innovationen und begründet die Relevanz der Untersuchung für den österreichischen Markt.
Theoretischer Ansatz: Hier werden die theoretischen Grundlagen des Crowdinvesting sowie die Abgrenzung zu Crowdsourcing und Crowdfunding detailliert dargelegt.
Ergebnis der empirischen Studie: Dieses Kapitel präsentiert die Daten der durchgeführten Online-Befragung unter Mikroinvestoren und leitet daraus zentrale Erfolgsfaktoren ab.
Zusammenfassung: Hier werden die Hauptergebnisse der Studie nochmals gebündelt und die identifizierten Erfolgsfaktoren für das Crowdinvesting in Österreich zusammengefasst.
Diskussion und Ausblick: Dieses Kapitel reflektiert die Methodik, die Grenzen des Crowdinvesting und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung dieses Finanzierungsmodells.
Crowdinvesting, Crowdfunding, Crowdsourcing, Start-up Finanzierung, Mikroinvestor, Crowdinvesting Plattform, Mikroinvestment, Innovationsmanagement, Kapitalanlage, Rendite, Risikoverteilung, Online-Fragebogen, Österreich, Investitionsverhalten, Unternehmertum
Die Arbeit beschäftigt sich mit Crowdinvesting als Finanzierungsinstrument für Start-ups in Österreich und untersucht dabei insbesondere die Perspektive der Mikroinvestoren.
Die zentralen Themen sind Motivation, Investitionsverhalten, Erfolgsfaktoren und die sozio-demografische Zusammensetzung von Mikroinvestoren.
Die Forschungsfrage zielt darauf ab zu klären, ob Crowdinvesting das Potenzial zu einer erfolgreichen alternativen Anlageform hat und welche Faktoren aus Sicht der Mikroinvestoren über den Erfolg entscheiden.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und einer quantitativen empirischen Untersuchung in Form einer Online-Fragebogenstudie.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Ansatz, der Begrifflichkeiten und Marktzusammenhänge klärt, und einen empirischen Teil, der die erhobenen Daten der Mikroinvestoren analysiert.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Crowdinvesting, Start-up Finanzierung, Mikroinvestor, Innovationsmanagement und empirische Forschung charakterisiert.
Die Studie zeigt, dass das Bauchgefühl neben der Internetrecherche ein zentraler Entscheidungstreiber für Mikroinvestoren ist, da oft klassische Unternehmenskennzahlen fehlen.
Ein Totalverlust wird von einer deutlichen Mehrheit der befragten Investoren als in Kauf nehmbares Risiko betrachtet, was auf ein Bewusstsein für die Risiken in der Start-up-Phase hindeutet.
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