Masterarbeit, 2014
87 Seiten
Die vorliegende Masterarbeit befasst sich mit den Konstruktionsmerkmalen steuerrechtlicher Verrechnungspreise im grenzüberschreitenden Leistungsaustausch. Zielsetzung ist es, die relevanten Vorschriften und aktuellen Entwicklungen im Bereich der Verrechnungspreise zu analysieren und die wichtigsten Konstruktionsmerkmale dieser Preise im Detail zu beleuchten. Dabei wird insbesondere auf die Funktions- und Risikoanalyse, die Auswahl geeigneter Verrechnungspreismethoden und die Anwendung der Fremdvergleichsgrundsätze eingegangen.
Kapitel 1 dient als Einführung in das Thema Verrechnungspreise und stellt die Problemstellung und den Gang der Untersuchung dar. In Kapitel 2 werden die Grundlagen der Verrechnungspreise erläutert, einschließlich Definitionen, Arten und der wichtigsten Zwecke sowie Risiken. Kapitel 3 beleuchtet die anzuwendenden Vorschriften und aktuellen Entwicklungen im Bereich der Verrechnungspreise, wobei sowohl nationale Regelungen wie das Außensteuergesetz als auch die OECD-Richtlinien behandelt werden. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Fremdvergleichsgrundsatz und den verschiedenen Methoden des Fremdvergleichs. Kapitel 4 widmet sich den Konstruktionsmerkmalen steuerrechtlicher Verrechnungspreise. Dabei wird die Funktions- und Risikoanalyse als Ausgangspunkt für die Festlegung von Verrechnungspreisen ausführlich dargestellt, gefolgt von einer Analyse der gängigen Verrechnungspreismethoden und ihrer jeweiligen Vor- und Nachteile. Schließlich wird die Bedeutung der Würdigung der einzelnen Methoden im Rahmen der Gesamtwürdigung des Sachverhalts betont. In Kapitel 5 werden die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammengefasst und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der Verrechnungspreise gegeben.
Verrechnungspreise, Außensteuergesetz, OECD-Richtlinien, Fremdvergleichsgrundsatz, Funktions- und Risikoanalyse, Verrechnungspreismethoden, Vergleichbarkeitsanalyse, grenzüberschreitender Leistungsaustausch, Steueroptimierung, Steuervermeidung, BEPS
Der Fremdvergleichsgrundsatz besagt, dass Verrechnungspreise zwischen verbundenen Unternehmen so festzusetzen sind, wie sie zwischen unabhängigen Dritten vereinbart worden wären.
Sie dient als Grundlage für die Wahl der Verrechnungspreismethode, indem sie ermittelt, welches Unternehmen welche Funktionen übernimmt und welche Risiken trägt.
Es wird zwischen Standardmethoden (Preisvergleich, Wiederverkauf, Kostenaufschlag) und Gewinnmethoden (Nettomargenmethode, Gewinnaufteilung) unterschieden.
BEPS (Base Erosion and Profit Shifting) ist eine Initiative der OECD gegen Gewinnverkürzung und Gewinnverlagerung durch multinationale Unternehmen.
Er kommt zur Anwendung, wenn keine direkten oder indirekten Vergleichswerte am Markt existieren, und basiert auf ökonomischen Bewertungsmodellen.
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