Bachelorarbeit, 2014
167 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Motivation und Ziele der Arbeit
2.1. Zielsetzung und Forschungsfragen
2.2. Forschungsdesign
3. Grundlegende Definitionen
3.1. Web 2.0
3.2. Enterprise 2.0
3.3. Enterprise Social Software
3.4. Enterprise Social Network
4. Softwarelösungen im Vergleich
4.1. Software-Übersichten
4.2. Grundfunktionen von Enterprise Social Softwares
4.2.1.Das Benutzerprofil
4.2.2.Gruppen / Communities
4.2.3.Wikis
4.2.4.Activity Streams
4.2.5.Tagging
4.2.6.Blogs
4.3. Jive, IBM Connections und Microsoft Sharepoint 2013
4.3.1.Jive von Jive Software
4.3.2.IBM Connections von IBM
4.3.3.Microsoft Sharepoint 2013 von Microsoft
4.4. Zusammenfassung und Fazit
5. Wissenschaftliche Erkenntnisse über Enterprise Social Networks
5.1. Verbreitung sozialer Technologien und Tools
5.2. Nutzen von Enterprise Social Networks für Unternehmen
5.2.1.Kommunikation
5.2.2.Vernetzung
5.2.3.Wissensmanagement
5.3. Das Ziel „Zero E-Mail“
5.4. Bedenken und Risiken
5.4.1.Der Betriebsrat
5.4.2.Die Mitarbeiter
5.4.3.Die Führungskräfte und das Management
6. Anwendung in der Unternehmenspraxis
6.1. Das Leitfadeninterview als Instrument qualitativer Forschung
6.1.1.Vorbereitung
6.1.1.1. Der Interviewleitfaden
6.1.1.2. Der Projektleitfaden
6.1.1.3. Auswahl der Interviewpartner
6.1.2.Interview-Durchführung
6.1.3.Nachbereitung: Transkription
6.1.4.Auswertung und Aufbereitung der Interview-Ergebnisse
6.2. ESN-Nutzungsgrad in Deutschland
6.3. Nutzungsvoraussetzungen
6.4. Softwarelösungen
6.5. Nutzungsziele
6.5.1.Wissen
6.5.2.Information
6.5.3.Vernetzung
6.5.4.Kommunikation
6.6. Wissensmanagement
6.7. Risiken und Bedenken
6.7.1.Risiken
6.7.2.Mitarbeiter-Reaktionen
6.8. Konkrete Auswirkungen auf den Arbeitsalltag
6.9. Einschätzungen über die zukünftige Entwicklung
6.10. Fazit der Interviews
7. Stellungnahme
Die Arbeit untersucht die Bedeutung und den Nutzen von Enterprise Social Networks (ESN) für die interne Unternehmenskommunikation. Das primäre Ziel ist es, die Beweggründe für die Implementierung solcher Systeme sowie die dabei verfolgten strategischen Ziele zu identifizieren und diese theoretischen Annahmen mit der unternehmerischen Praxis zu vergleichen.
4.2.1. Das Benutzerprofil
Wie auch in öffentlichen sozialen Netzwerken kann jeder Nutzer sein Profil eigenständig bearbeiten. Es beinhaltet unter anderem ein Profilfoto, Kontaktdaten, die derzeitige Position, den Werdegang und bereits gesammelte Erfahrungen des Mitarbeiters. Während in öffentlichen Netzwerken Aspekte wie Hobbys oder persönliche Interessen im Vordergrund stehen, zielt das Benutzerprofil eines ESNs vor allem auf das Offenlegen von Erfahrungen und Kenntnissen des Mitarbeiters ab (Heigl, 2010; Rauer, 2012). Das Preisgeben der Wissensgebiete und Fähigkeiten der einzelnen Mitarbeiter erleichtert das Auffinden von Experten und geeigneten Ansprechpartnern für spezielle Fragen. Dadurch kann wertvolle Zeit für das Suchen von Antworten eingespart werden („Change the Way,“ 2013). Ein weiterer Unterschied zu öffentlichen Netzwerken liegt in der Sichtbarkeit der Profile, denn die Profile in ESNs sind uneingeschränkt im gesamten Netzwerk sichtbar (Heigl, 2010).
1. Einleitung: Einführung in die Relevanz des innerbetrieblichen Informationsflusses und Hinführung zum Thema Enterprise Social Networks.
2. Motivation und Ziele der Arbeit: Darlegung der Forschungsfrage sowie des methodischen Vorgehens für die Untersuchung der ESN-Nutzung.
3. Grundlegende Definitionen: Abgrenzung der Begriffe Web 2.0, Enterprise 2.0 sowie Enterprise Social Software und Network.
4. Softwarelösungen im Vergleich: Marktanalyse gängiger Lösungen und detaillierte Betrachtung von Jive, IBM Connections und Microsoft Sharepoint.
5. Wissenschaftliche Erkenntnisse über Enterprise Social Networks: Theoretische Untersuchung von Verbreitung, Nutzen sowie Chancen und Risiken von Social Tools in Unternehmen.
6. Anwendung in der Unternehmenspraxis: Auswertung qualitativer Interviews zur Verifizierung theoretischer Annahmen in der betrieblichen Realität.
7. Stellungnahme: Zusammenfassende Beurteilung der ESN-Potenziale und Empfehlungen für eine erfolgreiche Einführung.
Enterprise Social Networks, ESN, Soziale Software, Unternehmenskommunikation, Wissensmanagement, Kollaboration, Web 2.0, Unternehmenspraxis, Leitfadeninterview, Expertenidentifikation, Vernetzung, Informationsfluss, interne Kommunikation, digitale Zusammenarbeit, Change Management.
Die Arbeit analysiert die Rolle elektronischer sozialer Netzwerke innerhalb der internen Unternehmenskommunikation und beleuchtet den State-of-the-Art in diesem Bereich.
Die Schwerpunkte liegen auf Softwarevergleichen, der theoretischen fundierten Nutzung von Social Software, den Risiken bei der Implementierung sowie einer empirischen Untersuchung durch Interviews.
Die Autorin untersucht, warum Unternehmen Enterprise Social Networks einsetzen und welche spezifischen Ziele sie mit der Nutzung verfolgen.
Es wurde eine Kombination aus Literaturrecherche und qualitativen Leitfadeninterviews mit Vertretern aus sechs unterschiedlichen Unternehmen durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, den Vergleich konkreter Softwarelösungen (Jive, IBM Connections, Sharepoint) und die detaillierte Auswertung der geführten Experteninterviews.
Wichtige Begriffe sind ESN, Enterprise Social Software, Wissensmanagement, interne Kommunikation und digitale Transformation.
Laut den Ergebnissen ist der Betriebsrat ein zentraler Akteur, da er oft Bedenken hinsichtlich Datenschutz und Mitarbeiterüberwachung äußert, die eine frühzeitige Einbindung erforderlich machen.
Die Nutzung variiert stark, von einem Fokus auf reines Dokumentenmanagement bis hin zur expliziten Förderung des unternehmensweiten Wissensaustausches und der Expertenidentifikation.
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