Bachelorarbeit, 2014
97 Seiten, Note: 1,0
1. EINFÜHRUNG
2. PROBLEMSTELLUNG
3. ZIELSETZUNG
4. LÖSUNGSANSATZ
4.1 Definition der Diversifikation
4.2 Definition der Innovation
4.3 Aufgaben des Innovationsmanagements
4.4 Benennung der Innovationsarten
4.5 Innovationskultur
4.6 Ambidextrous Organizations
5. ZIELGRUPPE
6. DAS PORTFOLIO
6.1 Identitäts-Sphäre
6.1.1 Der Visions-Kern
6.1.2 Die Kern-Sphäre
6.1.2.1 Kernzweck
6.1.2.2 Kernwerte
6.1.2.3 Kernkompetenzen
6.1.3 Entwicklung der Identitäts-Sphäre
6.1.3.1 Anstoß durch Vision
6.1.3.2 Meisterschaft durch Erfahrung
6.1.3.3 Wachstum durch Revolution
6.2 Innovations-Sphäre
6.2.1 Die drei Innovationsstrategien
6.2.1.1 Die Pionier-Strategie
6.2.1.1.1 Vorteile
6.2.1.1.2 Nachteile
6.2.1.1.3 Die Pionier-Strategie im Portfolio
6.2.1.2 Die Konsolidierungs-Strategie
6.2.1.2.1 Vorteile
6.2.1.2.2 Nachteile
6.2.1.2.3 Die Konsolidierungs-Strategie im Portfolio
6.2.1.3 Die Bewahrer-Strategie
6.2.1.3.1 Vorteile
6.2.1.3.2 Nachteile
6.2.1.3.3 Die Bewahrer-Strategie im Portfolio
6.2.1.4 Der disruptive Bereich
6.2.1.4.1 Disruptive Prinzipien
6.2.1.4.2 Das eigene Geschäft durch disruptive Innovationen angreifen
6.2.1.4.3 Disruptive Innovationen als Wachstumsmöglichkeit nutzen
6.2.1.4.4 Voraussetzungen für disruptive Innovationen
6.2.1.4.5 Der disruptive Bereich im Portfolio
6.2.2 Der Innovationszyklus und das Routinemanagement
6.2.2.1 Die Entwicklungs-Sphäre
6.2.2.2 Radikale und disruptive Innovationen in der Pionier-Strategie
6.2.2.3 Radikale und disruptive Innovationen in der Konsolidierungs-Strategie
6.2.2.4 Inkrementelle Innovationen in der Bewahrer-Strategie
6.2.2.5 Phasenübergänge erkennen und Maßnahmen einleiten
6.2.2.6 Die Strategische Kontur
6.2.2.7 Das Produktevolutionsmodell
6.2.2.8 Die Abschöpfungs-Sphäre
6.2.3 Produkt-Bubbles
7. ANWENDUNGSSZENARIO
7.1 Identität
7.1.1 Vision
7.1.2 Kernzweck
7.1.3 Werte
7.1.4 Kernkompetenzen
7.2 Aktivität
7.2.1 Pionier-Strategie
7.2.2 Konsolidierungs-Strategie
7.2.3 Bewahrer-Strategie
7.2.4 Abschöpfung
7.3 Gesamtbetrachtung
8. FAZIT
8.1 F&E-Aufwendungen und Innovationskraft
8.3 Methoden
8.4 Benchmarking
8.5 Bereich der organisationalen Innovationen
8.6 Individuelle Ausrichtung
8.7 Abschließender Satz zu den jeweiligen Strategien
Die Bachelor-Thesis zielt auf die Entwicklung eines grafischen Modells für ein Innovationsportfolio ab, das unterschiedliche Innovationsstrategien kombiniert, um kritische Erfolgsfaktoren wie Risiken und F&E-Kosten auszubalancieren. Die Arbeit untersucht, wie etablierte Unternehmen durch ein ausgewogenes Portfolio – bestehend aus Pionier-, Konsolidierungs- und Bewahrer-Strategien – Wachstum durch Innovation generieren und gleichzeitig ihre finanzielle Basis durch das bestehende Kerngeschäft sichern können, unter Berücksichtigung der Unternehmensvision, -werte und -kompetenzen.
6.2.1.4.1 Disruptive Prinzipien
Die Gefahr von disruptiven Innovationen für die etablierten Geschäfte von Unternehmen geht wesentlich von zwei Prinzipien aus, die im Folgenden kurz erläutert werden.
(1) Das Einrast-Prinzip
Wenn disruptive Innovationen auf den Markt drängen, sind Führungskräfte oft zu träge, traditionsbewusst und voller Hoffnung, dass sich die Gegebenheiten auch wieder bessern werden. Die eigenen Produkte scheinen unangreifbar zu sein, wodurch sich viele Unternehmer auf ihrem Ruhm ausruhen und in alten Denkmustern und mit gutem und richtigem Management fortfahren ihre Geschäfte zu führen. Ihre Differenzierungsstrategie beruht auf Verbesserungsinnovationen, mit denen sie in ihren profitablen Märkten bestehen bleiben und ihre Produkte stärken wollen und ignorieren die disruptiven Entwicklungen. Dieses strategische Vorgehen beschreibt Christensen als „Einrast-Prinzip“ oder Aufwärtsmigration: Dabei streben Unternehmen den Einstieg in den High-End-Markt ihrer Produkte an, da dort die Gewinn- und Wachstumsaussichten besser als im Low-End-Bereich zu sein scheinen und sie sich dort vor disruptiven Innovationen sicher fühlen. Gassmann et al. bezeichnen diese Denkweise auch als die des „technologienahen Ingenieurs“, der auf sämtlichen Wegen versucht, die Produktleistung zu erhöhen, aber übersieht, dass die Kunden günstigere und einfachere Lösungen bevorzugen. Die Konsequenz ist, dass die Unternehmen ihre angestammten Gebiete verlassen oder dort ihre Wettbewerbsstärke reduzieren. Meistens geht dies mit dem Versuch einher, Kosten einzusparen, der zwar nicht grundsätzlich falsch, aber zu eindimensional gedacht ist, da profitable Marktsegmente aufgegeben und dem Wettbewerb überlassen werden.
1. EINFÜHRUNG: Der Autor erläutert seine Motivation und Management-Philosophie, die auf einer klaren Vision und einer zukunftsorientierten, aber verantwortungsvollen Produktpolitik basiert.
2. PROBLEMSTELLUNG: Es wird die strategische Zerrissenheit von Unternehmen thematisiert, die im Teufelskreis der rein inkrementellen Innovation gefangen sind und dadurch disruptive Bedrohungen übersehen.
3. ZIELSETZUNG: Ziel ist die Entwicklung eines grafischen Innovationsportfolio-Modells, das Risiken und Rendite durch die Kombination verschiedener Innovationsstrategien ausbalanciert.
4. LÖSUNGSANSATZ: Die theoretischen Grundlagen zu Diversifikation, Innovationsbegriffen, Innovationsmanagement, Innovationskultur und Ambidextrous Organizations werden erläutert.
5. ZIELGRUPPE: Es wird dargelegt, dass das Portfolio sowohl von Großkonzernen als auch von KMU genutzt werden kann, wobei Start-ups und Traditionsunternehmen ausgeschlossen werden.
6. DAS PORTFOLIO: Das Kernstück der Arbeit beschreibt den Aufbau des Portfolios in Identitäts- und Innovations-Sphäre sowie die spezifischen Strategien Pionier, Konsolidierer und Bewahrer.
7. ANWENDUNGSSZENARIO: Die praktische Anwendung des entwickelten Portfolios wird exemplarisch am Beispiel der Volkswagen AG demonstriert.
8. FAZIT: Eine abschließende Betrachtung, die den langfristigen Einsatz des Portfolios für eine wirtschaftliche Innovationskultur bewertet und offene Themen adressiert.
Innovationsportfolio, Innovationsstrategie, Pionier-Strategie, Konsolidierungs-Strategie, Bewahrer-Strategie, Radikale Innovation, Inkrementelle Innovation, Disruptive Innovation, Unternehmensvision, Kernkompetenzen, Risikomanagement, Produktlebenszyklus, Ambidextrous Organizations, Marktwachstum, Produktstrategie
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Entwicklung eines grafischen Modells für ein Innovationsportfolio, das etablierten Unternehmen als Entscheidungshilfe dienen soll, um ihre Innovationsaktivitäten ausgewogen zu gestalten.
Die zentralen Themen sind Innovationsstrategien (Pionier, Konsolidierer, Bewahrer), das Management von Identität und Aktivität, der Umgang mit disruptivem Wandel sowie die Ressourcenallokation in etablierten Unternehmen.
Das primäre Ziel ist die Schaffung eines Modells, das Unternehmen dabei hilft, ihre Innovationsprojekte zwischen radikalen und inkrementellen Entwicklungen so zu kombinieren, dass Risiken und Rendite optimiert werden.
Der Autor wählte ein hermeneutisch-qualitatives Vorgehen, bei dem einschlägige Managementliteratur ausgewertet und mit Praxisbeispielen sowie einem Anwendungsszenario untermauert wurde.
Im Hauptteil werden die Identitäts- und Innovations-Sphäre, die drei Kern-Innovationsstrategien inklusive ihrer Vorteile und Nachteile sowie der Innovationszyklus und das Routinemanagement detailliert analysiert.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Innovationsportfolio, radikale Innovation, Konsolidierung, strategische Ausrichtung und Wettbewerbsvorteile geprägt.
Während die Pionier-Strategie auf radikalen, selbst entwickelten Innovationen in neuen Märkten basiert, nutzt die Konsolidierungs-Strategie bereits existierende Ideen von hochinnovativen Unternehmen, um diese massentauglich zu machen.
Die Identität – bestehend aus Vision, Zweck, Werten und Kernkompetenzen – bildet den Fixpunkt, an dem sich alle Innovationsaktivitäten ausrichten müssen, um langfristig erfolgreich und authentisch zu bleiben.
Es verdeutlicht exemplarisch, wie ein globaler Konzern durch die gleichzeitige Anwendung von Pionier-, Konsolidierungs- und Bewahrer-Strategien sowie die Nutzung von Plattformkompetenzen (MQB) versucht, Innovationsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit zu vereinen.
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