Diplomarbeit, 2004
76 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Grundlagen der Logistik
2.1 Ursprünge und Entwicklungen der Logistik
2.2 Zum Begriff der Logistik
2.3 Wachsende Anforderungen an die Unternehmenslogistik
3. Planung und Kontrolle
3.1 Begriffserklärungen
3.1.1 Planung/Logistikplanung
3.1.2 Kontrolle/Logistikkontrolle
3.2 Logistische Budgetierung
4. Kostenrechnung
4.1 Zwecke der Kostenrechnung
4.2 Grundaufbau einer Kostenrechnung
4.3 Systeme der Kostenrechnung
4.3.1 Überblick
4.3.2 Zeitbezug der Rechnungen
4.3.3 Umfang und Art der Verrechnung
4.3.4 Systematisierung von Kostenrechnungssystemen
5. Aufbau einer Logistikkostenrechnung
5.1 Grundlagen von Logistikkostenrechnungen
5.2 Logistikkostenartenrechnung
5.3 Logistikkostenstellenrechnung
5.3.1 Kostenstellenbildung
5.3.2 Logistikkostenkategorien
5.3.3 Verrechnung der Kosten auf die Kostenstellen
5.3.4 Logistikkostenstellenbezogene Kostenplanung und –kontrolle
5.4 Logistikkostenträgerrechnung
5.5 Alternative Einsetzmöglichkeiten von Logistikkostenrechnungen
6. Traditionelle Plankostenrechnungssysteme anhand eines Logistikbeispiels
6.1 Problemstellung und Überblick
6.2 Starre Plankostenrechnung als Vollkostenrechnung
6.3 Flexible Plankostenrechnung als Vollkostenrechnung
6.4 Grenzplankostenrechnung (GPKR)
6.5 Einfach und mehrfach flexible Plankostenrechnung
7. Prozesskostenrechnung
7.1. Problemstellung und Überblick
7.2 Vorgehensweise in der Prozesskostenstellenrechnung
7.3 Planung und Kontrolle von Gemeinkosten
7.4 Anwendung der Prozesskostenrechnung auf das Logistikbeispiel
7.5 Logistikorientierte traditionelle Kostenrechnungssysteme im Vergleich mit der logistikorientierten Prozesskostenrechnung
7.6 Gegenüberstellung von GPKR und Prozesskostenrechnung
8. Abschließende Bewertung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung verschiedener Kostenrechnungssysteme für die Planung und Kontrolle von Logistikkosten. Ziel ist es, Ansätze aufzuzeigen, wie Logistikkosten im Unternehmen transparent erfasst, geplant und kontrolliert werden können, um die Effizienz der logistischen Prozesse zu steigern.
3.1.2 Kontrolle/Logistikkontrolle
Kontrollen sind notwendig, um die Zwangsläufigkeit von betrieblichen Arbeitsvorgängen überwachen zu können. Dabei sind sowohl Funktionen als auch Verantwortungsbereiche im Unternehmen eindeutig abzugrenzen, um adäquate Kontrollvorgänge durchführen zu können. Im Rahmen der Kontrolle kommt es demnach zu einer Überschneidung von Organisation und Überwachung. Insbesondere im Rechnungswesen sind zahlreiche Kontrollvorkehrungen zu treffen.
Wie Abbildung 3 verdeutlicht, lassen sich die folgenden Arten von Kontrolle unterscheiden: Danach lassen sich sämtliche Kontrollen entweder als Input- oder als Outputkontrollen charakterisieren. Die Input-Kontrollen prüfen dabei, ob sich der Prozess in die gewünschte Richtung entwickelt, während sich die Output-Kontrollen letztlich auf das Handlungsergebnis beziehen. Werden allerdings im Rahmen der Input-Kontrolle Wird-Kontrollen durchgeführt, so liegen damit gewissermaßen auch Output-Kontrollen vor. Der wesentliche Zweck von Prozessbedingungskontrollen ist in einer rechtzeitigen Erkennung von Fehlentwicklung aufgrund von Störgrößen zu sehen.
Die (Logistik-)Kontrolle umfasst immer einen Vergleich einer (logistischen) Prüfgröße (Ist, Wird, Soll) mit einer Kontrollgröße, um den Hauptzweck der Planung dienen zu können. Dabei sind als Formen der Kontrolle Zeit-, Soll-Ist- sowie Betriebsvergleiche denkbar.
1. Einleitung: Beschreibt die veränderte Wettbewerbssituation und die Notwendigkeit einer logistikgerechten Kostenrechnung angesichts gestiegener Logistikkosten.
2. Grundlagen der Logistik: Erläutert die Entwicklung und Begriffsdefinitionen der Logistik sowie die wachsenden Anforderungen an die Unternehmenslogistik.
3. Planung und Kontrolle: Definiert die Grundlagen der logistischen Planung, Budgetierung und die verschiedenen Arten der Kontrolle.
4. Kostenrechnung: Dient als konzeptionelle Basis und erläutert Zwecke, Aufbau und gängige Kostenrechnungssysteme.
5. Aufbau einer Logistikkostenrechnung: Leitet die Notwendigkeit einer speziellen Logistikkostenrechnung ab und erläutert deren schrittweisen Aufbau in Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung.
6. Traditionelle Plankostenrechnungssysteme anhand eines Logistikbeispiels: Untersucht anhand eines Speditionsbeispiels starre und flexible Plankostenrechnungssysteme.
7. Prozesskostenrechnung: Analysiert den Einsatz der modernen Prozesskostenrechnung für Logistikbereiche und vergleicht diese mit der Grenzplankostenrechnung.
8. Abschließende Bewertung und Ausblick: Resümiert die Ergebnisse und gibt einen Ausblick auf die Weiterentwicklung logistikgerechter Planungs- und Kontrollinstrumente.
Logistik, Logistikkostenrechnung, Plankostenrechnung, Prozesskostenrechnung, Logistikcontrolling, Kostenplanung, Kostenkontrolle, Grenzplankostenrechnung, Soll-Ist-Vergleich, Kostenstellenrechnung, Kostenträgerrechnung, Gemeinkosten, Wirtschaftlichkeitskontrolle, Budgetierung, Materialfluss.
Die Arbeit behandelt die Planung und Kontrolle von Logistikkosten unter Anwendung verschiedener Kostenrechnungssysteme, um die Transparenz und Effizienz in logistischen Leistungsbereichen zu verbessern.
Die Schwerpunkte liegen auf dem logistischen Kostenmanagement, der Kostenstellenrechnung in der Logistik, der Anwendung traditioneller Plankostenrechnungssysteme sowie der Implementierung moderner Prozesskostenrechnung.
Ziel ist es, den Aufbau einer effizienten Logistikkostenrechnung zu konzipieren und alternative Kostenrechnungssysteme hinsichtlich ihrer Eignung zur Planung und Kontrolle von Logistikkosten zu bewerten.
Die Arbeit nutzt Literaturanalysen und eine modellhafte Anwendung von Kostenrechnungssystemen (wie starre/flexible Plankostenrechnung und Prozesskostenrechnung) anhand eines durchgehenden Logistik-Beispiels (Transportkostenstelle).
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Grundlagen von Kostenrechnungssystemen, deren konkrete Anwendung auf Logistikkosten sowie eine vertiefende Untersuchung der Prozesskostenrechnung im Vergleich zur Grenzplankostenrechnung (GPKR).
Zu den zentralen Begriffen gehören Logistikcontrolling, Kostenstellenbezogene Kostenplanung, Grenzplankostenrechnung (GPKR), Prozessorientierte Kostenrechnung und Abweichungsanalyse.
Während die GPKR ein auf Teilkosten basierendes System zur Kostenkontrolle ist, setzt die Prozesskostenrechnung auf Vollkosten und aggregiert Teilprozesse zu Hauptprozessen zur verursachungsgerechteren Zurechnung von Gemeinkosten.
Logistikkostenstellen sind essenziell, um Logistikkosten abzugrenzen, ihre Entstehung transparent zu machen und verantwortliche Kostenstellenleiter für Abweichungen im Rahmen der Wirtschaftlichkeitskontrolle zu benennen.
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