Masterarbeit, 2014
103 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Einführung in die Thematik
1.2 Motivation und Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Mobilgeräte
2.1 Klassifikation mobiler Endgeräte
2.2 Marktübersicht Mobilgeräte
3 Mobile Applikationen
3.1 Architekturen mobiler Applikationen
3.1.1 Native Apps
3.1.2 Web-Apps
3.1.3 Hybride Apps
3.1.4 Vergleich der Applikationsformen
3.2 Marktübersicht mobiler Applikationen
4 App-Ökonomie
4.1 Ökosysteme
4.2 Open-Innovation
4.3 App-Ökosystem
4.4 Vertikale Ausrichtung
4.5 Horizontale Ausrichtung
5 IBSS-Product-Innovationsstrategie
5.1 Abgrenzung
5.2 Innovationsstrategie
5.3 Fallbeispiele
5.3.1 Entwicklung eines mobilen Endgerätes
5.3.2 Philips Lights
5.3.3 Fiktives Beispiel der leistungsorientierten Verrechnung
5.4 Fazit der IBSS-Product-Innovationsstrategie
6 Zusammenfassung und Ausblick
6.1 Zusammenfassung
6.2 Ausblick
Die vorliegende Arbeit analysiert die Faktoren und Entwicklungen mobiler Technologien im Unternehmenskontext, um eine Ausgangsbasis für das strategische Innovationsmanagement klassischer Produkte im Rahmen des "Internet of Things and Services" zu schaffen und eine Fusion aus traditionellen Unternehmenskompetenzen und neuen Möglichkeiten mobiler Applikationen zu entwickeln.
3.1 Architekturen mobiler Applikationen
Einführend wird der grundsätzliche Aufbau von Applikationen anhand einer Grafik dargestellt. Dabei ist die nachfolgende Abb. 9 dem ISO/OSI (International Organization for Standardization/Open Systems Interconnection) Schichtenmodell nachempfunden, orientiert sich aber an dem grundsätzlichen Aufbau eines Smartphones. Auf der Hardwareebene befinden sich die verschiedenen Anknüpfungspunkte mit denen der Benutzer kommunizieren kann. Gesteuert wird die Kommunikation aber über diverse Applikationen auf der Anwendungsebene. Dieser Austausch geschieht nicht unmittelbar. Denn der Zugriff auf die Hardware wird über Geräteknoten in der Betriebssystemebene geregelt. Das Betriebssystem steuert und kontrolliert jegliche Zugriffe auf die Hardware, damit einhergehend kann das Betriebssystem die Zugriffsrechte von Apps gestatten oder verbieten. In dem Dateisystem werden die Programmcodes und die Daten der Apps hinterlegt.
Bedeutung der Application Programming Interfaces (APIs)
Die Schnittstellen zur Anwendungsprogrammierung (APIs) sind ein elementarer Bestandteil in der Umgebung des "mobile computing". APIs definieren und dokumentieren die öffentlich verfügbaren Schnittstellen, die in der jeweiligen Programmierumgebung gegeben sind. Ein Beispiel zur Verdeutlichung ist die Ansteuerung des Mikrophons eines Smartphones. Für die Programmierung einer App, die eine Benutzung des Mikrophons vorsieht, müssen die verfügbaren Interaktionsmöglichkeiten aus den APIs entnommen werden. Erst durch gut dokumentierte APIs wird es App-Entwicklern ermöglicht, sich in eine Programmierumgebung einzuarbeiten.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik ein, erläutert die Motivation und Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.
2 Mobilgeräte: Dieses Kapitel analysiert hardwarespezifische Eigenschaften, definiert und klassifiziert mobile Endgeräte und bietet eine Marktübersicht.
3 Mobile Applikationen: Hier werden softwarespezifische Eigenschaften, verschiedene App-Architekturen sowie aktuelle Marktentwicklungen im Bereich mobiler Applikationen untersucht.
4 App-Ökonomie: Dieses Kapitel behandelt die strategischen Aspekte von Ökosystemen, Open-Innovation und die vertikale sowie horizontale Marktausrichtung.
5 IBSS-Product-Innovationsstrategie: Das Kernkapitel entwickelt ein strategisches Modell, um klassische Produkte durch Internet-basierte Services und Sensoren (IBSS-Products) zu erweitern, ergänzt durch Praxisbeispiele.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Hier werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und zukünftige Forschungsbedarfe für den Bereich IBSS-Products aufgezeigt.
Mobile Applikationen, Mobilgeräte, Internet of Things and Services, Ökosystem, Open-Innovation, IBSS-Products, Smartphone, Innovationsstrategie, Strategisches Management, App-Ökonomie, Hardware, Software, Konnektivität, Digitalisierung, Business Ecosystems
Die Arbeit analysiert die Verschmelzung von klassischen Produkten mit mobilen Technologien, um Unternehmen, die nicht primär im Mobilsektor ansässig sind, strategische Ansätze für neue Innovationsmöglichkeiten zu bieten.
Die Schwerpunkte liegen auf der Analyse mobiler Endgeräte, mobiler Applikations-Architekturen, der ökonomischen Logik von App-Ökosystemen und der Entwicklung einer spezifischen Innovationsstrategie (IBSS-Products).
Ziel ist es, die "Lücke" zwischen den bestehenden Kompetenzen klassischer Unternehmen und den neuen Möglichkeiten durch mobile Applikationen zu schließen und strategische Maßnahmen für diese Fusion aufzuzeigen.
Die Arbeit nutzt einen Bottom-up-Ansatz, um von technologischen Grundlagen zu strategischen Innovationsmodellen zu gelangen, und validiert die theoretischen Konzepte anhand von realen und fiktiven Fallbeispielen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Hardware und Software, die Untersuchung der Marktkräfte (App-Ökonomie) und die Entwicklung der IBSS-Product-Innovationsstrategie.
Zentrale Begriffe sind App-Ökonomie, Internet of Things and Services, IBSS-Products, Open-Innovation und strategische Innovationsentwicklung.
IBSS-Products zeichnen sich durch eine Kombination aus physischen Eigenschaften und integrierten, internetbasierten Services sowie Sensortechnik aus, die dem Nutzer ein erweitertes Nutzenversprechen bieten.
Die Wahl der Applikationsarchitektur beeinflusst maßgeblich Aspekte wie Performance, API-Zugriff, Monetarisierung und Entwicklungsaufwand, was strategische Auswirkungen auf die Produktstrategie eines Unternehmens hat.
Das Ökosystem-Modell erlaubt es Unternehmen, nicht als isolierter Anbieter aufzutreten, sondern Teil eines kooperativen Netzwerks zu werden, das Kunden durch synergetische Services stärker bindet.
Sie ermöglicht eine Transformation der Erlösmodelle, indem Kunden nicht mehr nur das physische Produkt kaufen, sondern für die tatsächlich in Anspruch genommene Leistung bezahlen, was die Investitionshürde senken kann.
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