Diplomarbeit, 2003
120 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Finanzierungsalternative „kommunales Leasing“. Im Fokus steht die Gestaltungsempfehlung des Leasings im Rahmen einer Immobilieninvestition. Die Arbeit analysiert dabei die Herausforderungen der kommunalen Haushaltswirtschaft und untersucht, wie sich die Anwendung von Leasingmodellen als Instrument zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit und zur Optimierung der Finanzierungsstruktur einsetzen lässt.
Das Vorwort beleuchtet die angespannte Finanzsituation der Kommunen und die Bedeutung alternativer Finanzierungsformen. Kapitel 2 behandelt die unterschiedlichen Finanzierungsmöglichkeiten für Kommunen und definiert die zentralen Begriffe des Leasings. Kapitel 3 geht auf die verschiedenen Leasingmodelle ein, insbesondere auf Vollamortisations- und Teilamortisationsverträge. Dabei werden steuerliche Aspekte und die Vertragsabwicklung beleuchtet. Kapitel 4 beschäftigt sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen von Leasing im kommunalen Haushaltsrecht. Kapitel 5 analysiert die Wirtschaftlichkeit von Leasingfinanzierungen, indem es quantitative und qualitative Aspekte der Finanzierungsform betrachtet. Kapitel 6 stellt verschiedene innovative Organisationsformen vor, die mit Leasing oder leasingsähnlichen Konstruktionen kombiniert werden können. Das Kapitel schließt mit einer Analyse der Vorteilhaftigkeit von Leasingmodellen.
Kommunales Leasing, Finanzierungsalternative, Immobilienleasing, Haushaltswirtschaft, Wirtschaftlichkeit, rechtliche Rahmenbedingungen, Steuerliche Aspekte, Innovative Organisationsformen, Projektfinanzierung.
Es ist eine Finanzierungsalternative, bei der eine Kommune eine Immobilie von einem privaten Geber least, anstatt sie durch klassische Kredite selbst zu bauen und zu finanzieren.
Leasing ermöglicht Investitionen ohne direkte Belastung des Vermögenshaushalts und kann helfen, verfassungsrechtliche Verschuldungsgrenzen zu umgehen.
Bei Vollamortisation decken die Raten die gesamten Kosten des Gebers, bei Teilamortisation bleibt ein Restwert, der am Ende der Laufzeit verrechnet wird.
Der Leasinggeber übernimmt neben der Finanzierung auch Leistungen wie Grundstücksbeschaffung, Bauleitung und Instandhaltung während der Vertragslaufzeit.
Leasingverträge müssen den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit entsprechen und bedürfen oft der Genehmigung durch die Kommunalaufsicht.
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