Bachelorarbeit, 2014
61 Seiten, Note: 1,0
1. Problemstellung
2. Grundlagen der Innovationssteuerung
2.1 Innovationsmanagement
2.2 Innovationscontrolling
2.3 Innovationserfolg
3. Modell und theoretische Herleitung der Hypothesen
3.1 Der Einfluss des Controllings auf den Austausch von Informationen
3.1.1 Diagnostische Nutzung und Informationsaustausch
3.2.1 Interaktive Nutzung und Informationsaustausch
3.2 Der Einfluss des Informationsaustausches auf den Innovationserfolg
3.2.1 Informationsaustausch und Technological Innovativeness
3.2.2 Informationsaustausch und Kundennutzen
3.2.3 Informationsaustausch und Innovationsrate
4. Methodisches Vorgehen
4.1 Umfragedesign und Beschreibung der Datenerhebung
4.2 Operationalisierung der Konstrukte
5. Die empirische Analyse
5.1 Deskriptive Statistik
5.2 Faktorenanalyse
5.3 Regressionsanalyse
6. Diskussion der Ergebnisse
7. Limitationen und Perspektiven zukünftiger Forschung
Die Arbeit untersucht den Einfluss von diagnostischer und interaktiver Nutzung des Innovationscontrollings auf den Informationsaustausch in Innovationsprojekten sowie dessen Auswirkungen auf den Innovationserfolg. Dabei stehen insbesondere interkontinentale Unterschiede zwischen spanischen und amerikanischen Unternehmen im Fokus, um hypothesentestende Erkenntnisse über die Steuerung von Innovationsfähigkeiten zu gewinnen.
3.1 Der Einfluss des Controllings auf den Austausch von Informationen
Ein in der Controlling-Literatur häufig zitierter Steuerungsansatz ist das auf vier Kontrollmechanismen basierende framework von SIMONS. Als erster lever of control ist die diagnostische Nutzung des formalen Innovationscontrollings zu nennen, welche für die Überwachung im Voraus festgelegter Regeln, Pläne und kritischer Kennzahlen verantwortlich ist. Als zweiter Kontrollmechanismus ist die interaktive Nutzung des Innovationscontrollings aufzuführen, wodurch über strategische Unsicherheiten diskutiert und innovationsorientierte Verhaltensmuster sowie unternehmensweite Lerneffekte erzielt werden sollen. Da die anderen beiden Mechanismen, belief systems und boundary systems, im weiteren Verlauf dieser Arbeit keine Beachtung finden, wird auf eine Erklärung an dieser Stelle bewusst verzichtet. Allgemein kann man aber festhalten, dass durch den simultanen Einsatz der vier Kontrollmechanismen das Spannungsfeld zwischen dem kreativen Streben nach Innovationen und der kontinuierlichen Überwachung festgelegter Ziele gezielt entschärft werden soll.52 Im Folgenden wird der jeweilige Einfluss der beiden zuerst genannten Kontrollmechanismen auf den Informationsaustausch untersucht.
Der Austausch von Informationen innerhalb einer Unternehmung kann auf verschiedene Art und Weise stattfinden. Bis vor einigen Jahren war physikalische Nähe dabei unerlässlich.53 Diese war nötig, um Diskussionen im Rahmen von persönlichen oder teaminternen Treffen führen zu können.54 Durch technologische Weiterentwicklungen wie Email, Telefonkonferenzen und elektronische Datenbanken hat sich die Bedeutung physikalischer Nähe für den Informationsaustausch jedoch stark verringert.55
1. Problemstellung: Einleitung in die Relevanz der Innovationssteuerung und Darlegung der zentralen Forschungsfrage zur Rolle des Controllings beim Informationsaustausch.
2. Grundlagen der Innovationssteuerung: Definition der zentralen Begriffe wie Innovation, Innovationsmanagement und Innovationscontrolling sowie Einordnung des Innovationserfolgs.
3. Modell und theoretische Herleitung der Hypothesen: Entwicklung eines theoretischen Modells und Ableitung von Hypothesen über den Einfluss von Controlling-Mechanismen auf den Informationsaustausch und Innovationserfolg.
4. Methodisches Vorgehen: Beschreibung des Umfragedesigns, der Datenerhebung in Spanien und den USA sowie der Operationalisierung der verwendeten Konstrukte.
5. Die empirische Analyse: Durchführung deskriptiver Statistiken, Faktorenanalysen zur Konstruktvalidierung und Regressionsanalysen zur Prüfung der Hypothesen.
6. Diskussion der Ergebnisse: Interpretation der statistischen Ergebnisse im Lichte der Literatur und Analyse interkontinentaler Unterschiede.
7. Limitationen und Perspektiven zukünftiger Forschung: Kritische Reflexion der Untersuchungsmethodik und Ausblick auf Ansätze für weiterführende Studien.
Innovationscontrolling, Innovationsmanagement, Informationsaustausch, Innovationserfolg, Diagnostische Nutzung, Interaktive Nutzung, Social Capital, Technological Innovativeness, Kundennutzen, Innovationsrate, Empirische Analyse, Innovationsfähigkeit, Regressionsanalyse, Unternehmenssteuerung, Innovation Performance Measurement.
Die Arbeit untersucht, wie verschiedene Arten der Controlling-Nutzung (diagnostisch vs. interaktiv) den Austausch von Informationen innerhalb von Innovationsprojekten beeinflussen und wie dieser Austausch wiederum den Innovationserfolg prägt.
Die zentralen Felder sind das Innovationscontrolling, die Mechanismen des Informationsaustauschs, die Messung des Innovationserfolgs sowie die Anwendung quantitativer Methoden in einem interkontinentalen Kontext.
Das Ziel ist die theoriegeleitete Untersuchung des Zusammenhangs zwischen der Nutzung von Controlling-Instrumenten, dem Informationsfluss in Projekten und den Ergebnissen von Innovationen, ergänzt durch einen Vergleich zwischen Spanien und den USA.
Es handelt sich um eine empirische quantitative Studie, bei der Daten mittels Fragebögen erhoben und anschließend mittels deskriptiver Statistik, Faktorenanalyse und linearer Regressionsanalyse ausgewertet wurden.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Hypothesen, die methodische Vorgehensweise, die Durchführung der empirischen Analyse und eine detaillierte Diskussion der Ergebnisse in Bezug auf das Framework von Simons.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Innovationscontrolling, Informationsaustausch, Innovationserfolg, technologische Originalität, Kundennutzen und empirische Analyse charakterisieren.
Der interkontinentale Vergleich dient dazu, potenzielle Unterschiede in der Innovationssteuerung und dem Antwortverhalten in verschiedenen Wirtschaftsumfeldern aufzudecken und so die Robustheit der theoretischen Annahmen zu prüfen.
Das Framework dient als theoretische Basis, um zwischen diagnostischer (kontrollorientierter) und interaktiver (dialogorientierter) Nutzung des Innovationscontrollings zu unterscheiden und deren jeweilige Wirkung auf Innovationsprozesse zu analysieren.
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