Bachelorarbeit, 2014
29 Seiten, Note: 1,8
1. Einleitung
2. Soziale und monetäre Marktnormen
2.1. Unterschiede zwischen sozialen und monetären Marktnormen
2.2. Auswirkungen eines Wechsels zwischen den Marktnormen
3. Was motiviert Menschen?
3.1. Bedürfnis- und Motivtheorien
3.2. Erkenntnisse zur Mitarbeitermotivation
4. Einmalige Anreize zur Motivation von Mitarbeitern
5. Empfohlene Strategieausrichtung für Unternehmen
5.1. Merkmale von Unternehmen
5.2. Beispiele aus dem Unternehmenskontext
5.2.1. Fallbeispiel 1: Lidl
5.2.2. Fallbeispiel 2: dm
5.2.3. Fallbeispiel 3: Google
6. Diskussion
Die Arbeit untersucht die Effektivität von sozialen und monetären Marktnormen bei der Mitarbeitermotivation und leitet ein Modell ab, das Unternehmen hilft, die optimale Anreizstrategie basierend auf spezifischen Merkmalen und Bedürfnisebenen der Mitarbeiter auszuwählen.
2.1. Unterschiede zwischen sozialen und monetären Marktnormen
Ariely (2008) führte 2004 gemeinsam mit dem Forscher Heyman eine Studie durch, in der sie untersuchen wollten, ob die Marktnorm (monetäre & soziale Marktnormen) determiniert, inwieweit eine Person leistungsbereit ist und ob sie eine kompensatorische Leistung für ihre Arbeit erwartet. Die zwei Autoren stellten die Hypothese auf, dass sich eine Person bei der Verwendung von monetären Marktnormen stark anstrengt, wenn sie eine hohe monetäre Gegenleistung erwartet. Soziale Marknormen katalysieren hingegen innere Prozesse des Menschen, die dazu führen, dass das Bedürfnis nach Kompensation in den Hintergrund tritt. Die geleistete Anstrengung einer Person ist in diesem Fall also unabhängig von einer geleisteten Gegenleistung (Heyman & Ariely, 2004).
Zur empirischen Überprüfung dieser Hypothese führten die Forscher Heyman und Ariely (2004) drei verschiedene Experimente durch. Da diese weitestgehend konsistente Ergebnisse aufwiesen, wird nur eines davon in diesem Kapitel exemplarisch und repräsentativ vorgestellt. Es wurde hierbei das Experiment mit der größten Variation innerhalb der unabhängigen Variablen gewählt, da dieses den größten Erkenntnisgewinn verspricht.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung der Mitarbeitermotivation ein und erläutert die zentrale Fragestellung zur Verwendung sozialer und monetärer Marktnormen.
2. Soziale und monetäre Marktnormen: Dieses Kapitel analysiert anhand empirischer Studien, wie sich soziale und monetäre Normen auf die Leistungsbereitschaft auswirken und welche Konsequenzen ein Wechsel zwischen diesen Normen hat.
3. Was motiviert Menschen?: Es werden grundlegende Motivationstheorien, wie die Bedürfnispyramide von Alderfer und die Erwartung-Wert-Theorie, vorgestellt und auf den Kontext der Mitarbeitermotivation übertragen.
4. Einmalige Anreize zur Motivation von Mitarbeitern: Das Kapitel untersucht, ob für einmalige Motivationsmaßnahmen eher monetäre oder soziale Anreize zielführend sind, abhängig von der Höhe der Belohnung und den Rahmenbedingungen.
5. Empfohlene Strategieausrichtung für Unternehmen: Hier wird ein Modell zur strategischen Ausrichtung von Unternehmen entwickelt, das anhand von drei Dimensionen und drei Fallbeispielen (Lidl, dm, Google) die Anwendung von Anreizsystemen empfiehlt.
6. Diskussion: Abschließend werden die Ergebnisse kritisch reflektiert, offene Fragen diskutiert und Grenzen der Anwendung sozialer Marktnormen aufgezeigt.
Mitarbeitermotivation, Marktnormen, soziale Marktnormen, monetäre Marktnormen, Anreizsysteme, Bedürfnispyramide, Alderfer, Arbeitszufriedenheit, Leistungsbereitschaft, Unternehmensführung, Personalmanagement, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, Mitarbeiterloyalität, Arbeitgeberattraktivität
Die Arbeit untersucht, wie Unternehmen ihre Mitarbeiter mittels sozialer oder monetärer Anreize optimal motivieren können und welche Faktoren dabei die entscheidende Rolle spielen.
Die zentralen Themen sind die Theorie der Marktnormen nach Ariely, verschiedene psychologische Motivationstheorien sowie die strategische Ableitung passender Anreizmodelle für Unternehmen.
Das Ziel ist die Herleitung eines Modells, das Arbeitgebern genaue Aussagen über die Verwendbarkeit und Wirksamkeit von sozialen im Vergleich zu monetären Marktnormen ermöglicht.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse unter Einbezug empirischer Studien und Motivationstheorien, um ein praxisnahes Modell für die strategische Mitarbeitermotivation abzuleiten.
Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen der Motivationspsychologie, die Analyse empirischer Experimente zu Marktnormen sowie die Anwendung dieser Erkenntnisse auf drei unterschiedliche Unternehmen (Lidl, dm, Google) behandelt.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Mitarbeitermotivation, Marktnormen, Anreizsysteme, Bedürfnispyramide, Personalmanagement und Arbeitszufriedenheit charakterisiert.
Lidl ist auf Existenzbedürfnisse fokussiert, wodurch dort monetäre Anreize effektiver sind, während Google hohe Anforderungen stellt, auf intrinsische Motivation setzt und soziale Marktnormen in den Vordergrund rückt.
Ein Wechsel ist oft kontraproduktiv, da das durch Geld vermittelte Reziprozitätsgefühl das Bewusstsein der Menschen nachhaltiger prägt als ein altruistisches Gefühl, was eine Rückkehr zu sozialen Normen erschwert.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

