Diplomarbeit, 2015
72 Seiten, Note: ausgezeichnet
1. Einleitung
2. Psychosomatik
2.1. Definition
2.2. Geschichtlicher Streifzug durch die Psychosomatik und ihre Modelle
2.2.1. Konversionsmodell (Freud 1895)
2.2.2. Lerntheoretisches Modell nach Pawlow (1905)
2.2.3. Stressmodell (Selye, 1936)
2.3. Psychosomatik heute
2.4. Psychosomatik im Alltag
2.4.1. Klinische Beispiele
2.4.2. Therapieformen
3. Das Mentale Training
3.1. Allgemeines
3.2. Definition und Ziele des mentalen Trainings
3.3. Bewusstsein – Unterbewusstsein – Gehirn
3.4. Glaubenssätze
3.4.1. Positives Denken – Macht der Gedanken
4. Techniken des Mentaltrainings zur Besserung von psychosomatischen Störungen
4.1. Problem erkennen, Ziel finden und definieren
4.2. Entspannung und Entspannungstechniken
4.2.1. Progressive Muskelentspannung
4.2.2. Hypnose
4.2.3. Autosuggestion
4.2.4. Autogenes Training
4.2.5. Atmen
4.2.6. Meditation
4.3. Visualisieren
4.3.1. Vergangene Erfolge als Kraftquelle
4.4. Affirmationen
4.5. Anker setzen
4.6. Klopfakupressur
5. Resümee
Die Diplomarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen psychischen Faktoren und körperlichen Erkrankungen im Rahmen der Psychosomatik. Das primäre Ziel ist es, die Akzeptanz psychosomatischer Zusammenhänge zu fördern und aufzuzeigen, wie durch gezielte Methoden des Mentaltrainings die Selbstheilungskräfte aktiviert und die Lebensqualität von Betroffenen verbessert werden kann.
2.1. Definition
Das Wort Psychosomatik kommt ursprünglich aus dem Griechischen und setzt sich aus den Wörtern, Psyche was so viel wie Hauch, Atem, Seele und Soma was übersetzt Körper oder Leib bedeutet, zusammen. Im Brockhaus wird Psychosomatik als Richtung der Medizin definiert, die einen engen Zusammenhang zwischen somatischen Störungen, Symptomen oder Krankheitsbildern und der Psyche annimmt. Es wird davon ausgegangen, dass die Psyche starken Einfluss auf den Verlauf von verschiedenen Krankheitsbildern hat. Im Pschyrembel wird hinzugefügt: „Der psychische Anteil ist immer von unterschiedlicher Art und Gewicht für jeden einzelnen Patienten, was der Psychosomatik etwas sehr Individuelles gibt.“
Es ist heute bewiesen, dass bei einem großen Prozentsatz der erkrankten Menschen nie nur die Seele oder der Körper alleine erkrankt, sondern, dass es ein Zusammenspiel zwischen Seele und Körper gibt, also eine „gemischte“ Erkrankung. Aus statistischen Daten ist ersichtlich, dass ein großer Teil der Bevölkerung an dauerhaften Gesundheitsbeschwerden leidet, wobei z.B. 6,6% an schweren Kopfschmerzen wie Migräne, 3,4% an Depressionen und 1,8% an chronischen Angststörungen, 1,7% an Lernschwächen beim Lesen, Schreiben oder Rechnen leidet. Das weist m.E. auf die Vielzahl der psychosomatischen Störungen in der Gesellschaft hin und soll eine Aufforderung sein, die Ursachen dieser zu finden und zu bearbeiten.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Anstieg psychisch bedingter Krankenstände und führt in die zentrale Forschungsfrage ein, wie Mentaltraining als Hilfestellung bei psychosomatischen Beschwerden dienen kann.
2. Psychosomatik: Dieses Kapitel definiert den Begriff Psychosomatik und erläutert anhand historischer Modelle (u.a. von Freud, Pawlow und Selye) die enge Wechselwirkung zwischen Körper und Seele.
3. Das Mentale Training: Hier werden die Grundlagen des Mentaltrainings dargelegt, wobei besonders die Bedeutung des Unterbewusstseins, der Glaubenssätze und der aktiven Selbstgestaltung durch Gedanken hervorgehoben werden.
4. Techniken des Mentaltrainings zur Besserung von psychosomatischen Störungen: Dieses Kapitel stellt verschiedene praktische Interventionsmethoden vor, darunter Entspannungstechniken, Visualisierungen, Affirmationen, Ankertechniken und Klopfakupressur zur Symptomlinderung.
5. Resümee: Das Resümee fasst die Arbeit zusammen und unterstreicht die Relevanz der Eigenverantwortung sowie die Wirksamkeit von mentalen Methoden zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens.
Psychosomatik, Mentaltraining, Gesundheit, Seele, Körper, Unterbewusstsein, Glaubenssätze, Stressmodell, Selbstheilungskräfte, Entspannungstechniken, Affirmationen, Visualisierung, Lebensqualität, Eigenverantwortung, Klopfakupressur.
Die Arbeit behandelt die Wechselwirkung zwischen körperlicher Gesundheit und psychischen Prozessen und zeigt auf, wie mentales Training zur Prävention und Linderung von psychosomatischen Störungen eingesetzt werden kann.
Die Arbeit gliedert sich in die theoretische Fundierung der Psychosomatik, die Erläuterung der Wirkmechanismen des Mentaltrainings sowie die praktische Anleitung für verschiedene mentale Techniken.
Das Ziel ist es, die Psychosomatik verständlich zu erklären und aufzuzeigen, wie Betroffene durch mentales Training und die Übernahme von Eigenverantwortung ihre Lebensqualität aktiv verbessern können.
Die Arbeit basiert primär auf der Methode des Literaturstudiums, unter Einbeziehung von Fachbüchern, Studien und wissenschaftlichen Fachartikeln.
Der Hauptteil widmet sich der historischen Entwicklung psychosomatischer Modelle, der Funktionsweise des Gehirns und Unterbewusstseins sowie einer detaillierten Vorstellung praktischer Übungen wie Hypnose, Autogenem Training und Klopfakupressur.
Zentrale Begriffe sind Psychosomatik, Mentaltraining, Selbstheilungskräfte, Unterbewusstsein, Glaubenssätze und Eigenverantwortung.
Das Modell beschreibt die Umwandlung von seelischen Konflikten in körperliche Symptome, wenn psychische Erregung nicht adäquat verarbeitet werden kann.
Selye identifizierte drei Phasen der Stressreaktion (Alarm, Resistenz, Erschöpfung), während moderne Ansätze verstärkt die biopsychosoziale Wechselwirkung und die Bedeutung der individuellen Stressresilienz betonen.
Ohne die Übernahme der Eigenverantwortung für das eigene Denken und Handeln können eingefahrene negative Muster nicht durchbrochen werden, was eine grundlegende Voraussetzung für Heilungsprozesse ist.
Durch die Stimulation spezifischer Meridianpunkte während der gedanklichen Auseinandersetzung mit einem belastenden Thema sollen emotionale Blockaden gelöst und Stress abgebaut werden.
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