Bachelorarbeit, 2015
64 Seiten, Note: 2,2
1. Einleitung
2. Aktuelle Lage der Energiewirtschaft
2.1 Energietechnische Grundlagen
2.2 Energiepolitische Ziele bis 2030
2.3 Energieerzeugung der Bundesländer - eine schematische Übersicht
3. Konzept der Energiewende
3.1 Ziele der Energiewende
3.2 Vorstellung der basalen erneuerbaren Energiequellen
4. Netzausbau
4.1 Verfahren des Netzausbaus
4.2 Konzeptualisierung der Versorgungssicherheit
4.3 Übertragungsnetz und geplante Leitungstrassen
4.4 Intelligentes Stromnetz (Smart-Grids)
4.5 Gesellschaftliche Akzeptanz
5. Chancen und Risiken der Energiewende
5.1 Versorgungssicherheit
5.2 Wirtschaftlichkeit
5.3 Netzmonopole als Einbahnstraße für eine erfolgreiche Energiepolitik
6. Fazit
Ziel dieser Arbeit ist es, die Chancen und Risiken der deutschen Energiewende sowie des dafür notwendigen Netzausbaus mittels einer wissenschaftlichen Analyse der relevanten Faktoren zu untersuchen und deren Auswirkungen auf die zukünftige Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit zu bewerten.
4.2 Konzeptualisierung der Versorgungssicherheit
Moderne Produktionsprozesse benötigen Energie als Inputfaktor, da Arbeitsweisen und Lebensverhältnisse auf Automation basieren und dafür Energie benötigt wird. Neben der Nutzung von Energie in produktiven Bereichen wird Energie auch direkt in Form von Licht und Wärme von den Konsumenten nachgefragt. Es ist ersichtlich, dass moderne Lebensweisen nur durch eine Vielzahl von Energiebereitstellungen möglich sind.
Störungen in der Energieversorgung haben meist negative Folgen für die gesamte Volkswirtschaft. „Sichere Stromversorgung ist ein Standortvorteil, denn Energieausfälle können große volkswirtschaftliche Schäden verursachen.“ Die Sicherung der Energieversorgung gehört somit zu den wichtigsten gesamtwirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen. Nachhaltigkeit und Langfristigkeit haben dabei erheblichen Einfluss auf ökonomische, ökologische und soziale Entwicklungen. „Gemäß § 1 des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) gilt es, eine möglichst sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche Versorgung der Allgemeinheit mit Elektrizität zu gewährleisten, die zunehmend auf erneuerbaren Energien beruht.“ Die Nutzung von Energie dient der Deckung primärer Lebensbedürfnisse. Eine funktionierende Energieversorgung ist eine unverzichtbare Vorleistung für die gesamte Volkswirtschaft. „Versorgungssicherheit ist deshalb ein eigenständiges Gut.“
Problematisch ist, dass der Begriff der Versorgungssicherheit nicht vollends definiert werden kann, da ökonomische Restriktionen oder zeitliche Dimensionen nicht berücksichtigt oder zumindest vernachlässigt werden. Versorgungssicherheit sollte nicht als Ziel, sondern als Eigenschaft eines volkswirtschaftlichen Systems verstanden werden, denn die Sicherheit einer Versorgung kann auf unterschiedlichen Märkten jederzeit unterschiedlich hoch oder niedrig sein. Versorgungssicherheit kann somit als ein Konzept verstanden werden, bei dem das Maß der Versorgungssicherheit durch die zu bestimmten Zeiten garantierte angebotene Menge bestimmt wird. Im Wesentlichen wird die Versorgungssicherheit durch einen ausgewogenen Mix an unterschiedlichen Energieträgern, durch Faktoren der Energieeffizienz, Energiebevorratung und Möglichkeiten der Energiespeicherung beschrieben.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen ein und beschreibt das Ziel der Arbeit, die Chancen und Risiken der Energiewende sowie des notwendigen Netzausbaus wissenschaftlich zu analysieren.
2. Aktuelle Lage der Energiewirtschaft: Dieses Kapitel erläutert die energietechnischen Grundlagen, definiert die energiepolitischen Ziele für 2030 und bietet eine schematische Übersicht der regenerativen Stromerzeugung in den Bundesländern.
3. Konzept der Energiewende: Hier wird die historische Entwicklung der Energiewende in Deutschland unter Einbindung ökologischer und politischer Argumente sowie der Atomausstieg thematisiert, ergänzt durch eine Vorstellung basaler erneuerbarer Energiequellen.
4. Netzausbau: Das Kapitel beschreibt den fünfstufigen Prozess des Netzausbaus, die Bedeutung der Versorgungssicherheit, das Übertragungsnetz, die Rolle von Smart-Grids sowie die Herausforderung der gesellschaftlichen Akzeptanz.
5. Chancen und Risiken der Energiewende: Hier erfolgt eine kritische Analyse der Auswirkungen auf Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit sowie eine Untersuchung der Problematik von Netzmonopolen für eine erfolgreiche Energiepolitik.
6. Fazit: Das Fazit fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet den Stand der Umstellung auf regenerative Energien sowie die Notwendigkeit einer effizienten Netzstruktur.
Energiewende, Netzausbau, Versorgungssicherheit, Erneuerbare Energien, Smart-Grids, Energiewirtschaft, Stromnetze, Energiepolitik, Wirtschaftlichkeit, Dezentralisierung, Klimaschutz, EEG, Übertragungsnetz, Energiekosten, Netzmonopole.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Chancen und Risiken der deutschen Energiewende unter besonderer Berücksichtigung der Versorgungssicherheit bis zum Jahr 2030.
Zu den Schwerpunkten zählen der Ausbau erneuerbarer Energien, die strukturellen Anforderungen an den Netzausbau sowie die wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen der Umstellung.
Das Ziel ist es, dem Leser Antworten auf Fragen zur Realisierbarkeit der Energiewende zu geben und den Ist-Zustand sowie zukünftige Planungen wissenschaftlich zu durchleuchten.
Die Arbeit basiert auf einer wissenschaftlichen Analyse relevanter Faktoren, der Auswertung aktueller wirtschaftlicher und politischer Diskussionen sowie der Einbindung aktueller Forschungsergebnisse und Grafiken.
Der Hauptteil behandelt die energietechnischen Grundlagen, die Konzepte und Ziele der Energiewende, detaillierte Verfahren zum Netzausbau, die Rolle von Smart-Grids sowie eine Analyse der Chancen und Risiken für die Volkswirtschaft.
Wesentliche Begriffe sind unter anderem Energiewende, Netzausbau, Versorgungssicherheit, Erneuerbare Energien und Smart-Grids.
Da die Erzeugung erneuerbarer Energie zunehmend dezentral erfolgt, müssen große Energiemengen vom Norden in die südlichen Ballungszentren transportiert werden, was bestehende Netzstrukturen an ihre Grenzen bringt.
Intelligente Stromnetze (Smart-Grids) sollen durch Echtzeit-Datenverarbeitung und aktive Laststeuerung die Netzauslastung optimieren und somit den Netzausbaubedarf dämpfen sowie die Netzstabilität erhöhen.
Netzmonopole, insbesondere auf Verteilnetzebene, können den diskriminierungsfreien Netzzugang für Dritte behindern, was laut Autor einer erfolgreichen Energiepolitik entgegenstehen kann.
Große Infrastrukturprojekte, wie der Bau neuer Stromtrassen, stoßen häufig auf Proteste wegen befürchteter Umweltbelastungen oder mangelnder Transparenz, was neue Beteiligungsverfahren erforderlich macht.
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