Masterarbeit, 2014
123 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Thematische Einführung
1.2 Ziel der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Wissensmanagement
2.1 Wissen
2.1.1 Der Wissensbegriff
2.1.2 Wissensarten
2.1.3 Wissensträger
2.2 Notwendigkeit und Bedeutung von Wissensmanagement
2.3 Modelle des Wissensmanagements
2.3.1 Bausteine des Wissensmanagements
2.3.2 Wissensspirale
3 Enterprise Social Networks
3.1 Einordnung und Abgrenzung
3.1.1 Web 2.0, Enterprise 2.0 und Social Software
3.1.2 Social Software-Anwendungen
3.1.3 Social Software im Wissensmanagement
3.2 Grundlagen und Merkmale von Enterprise Social Networks
3.2.1 Definition
3.2.2 Funktionen
3.2.3 Nutzungsverhalten, Potenziale und Kritik
3.3 Praxisbeispiel: Yammer
4 Methodisches Vorgehen
4.1 Integration qualitativer und quantitativer Methoden in den Forschungsansatz
4.1.1 Grundlagen der Triangulation
4.1.2 Triangulation im Rahmen dieser Arbeit
4.2 Qualitativer Ansatz: Leitfadengestütztes Experteninterview
4.2.1 Elemente des leitfadengestützten Experteninterviews
4.2.2 Konkretisierung und Durchführung
4.2.3 Auswertungsmethodik
4.3 Quantitativer Ansatz: Online-Umfrage
4.3.1 Ziele und Forschungsmethode
4.3.2 Operationalisierung, Erhebung, Auswertungstechnik
5 Evaluation von Enterprise Social Networks
5.1 Auswertung der leitfadengestützten Experteninterviews
5.1.1 Bewertung von Enterprise Social Networks am Wissensmanagementmodell von Probst, Raub und Romhardt
5.1.2 Bewertung von Enterprise Social Networks am Wissensmanagementmodell von Nonaka und Takeuchi
5.1.3 Zwischenfazit
5.2 Auswertung der Online-Umfrage
5.2.1 Demographie
5.2.2 Allgemeines Nutzungsverhalten und Einstellung zu Enterprise Social Networks
5.2.3 Nutzungsverhalten im Rahmen der Wissensmanagementmodelle
5.3 Ergebnis und kritische Reflexion
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht, wie Enterprise Social Networks (ESN) als Teil moderner Social-Software-Anwendungen in das organisationale Wissensmanagement integriert und bewertet werden können, um die Effizienz, Produktivität und Kreativität in Unternehmen zu fördern.
2.1.1 Der Wissensbegriff
Dem Begriff Wissen eine eindeutige Definition und Bedeutung zuzuordnen ist ein schwieriges Unterfangen, obwohl dieser Begriff täglich in der Umgangssprache als auch in der Wissenschaft verwendet wird (Amelingmeyer, 2004). Begründet ist diese Problematik insbesondere durch den Einfluss verschiedener Wissenschaftsdisziplinen wie z. B. die Philosophie, die Soziologie, die Psychologie oder die Informatik, die den Wissensbegriff jeweils anders und nach ihren wissenschaftlichen Schwerpunkten konkretisieren (Al-Laham, 2003). Zusätzlich zum Einfluss verschiedener wissenschaftlicher Umfelder spielt auch die spezifische Fragestellung des Autors eines wissenschaftlichen Beitrags eine entscheidende Rolle darin (Amelingmeyer, 2004), dass es bisher in der Wissenschaft im Allgemeinen keine präzise und konsensfähige Definition hinsichtlich des Wissensbegriffs gibt (Katenkamp, 2011; Mandl & Reinmann-Rothmeier, 2000; Ratzek, 2013; Romhardt, 1998; Roumois, 2007; Schütt, 2012; Werner, 2004).
Des Weiteren ist festzustellen, dass auch innerhalb der Literatur zum Wissensmanagement keine Einigkeit darüber besteht, was Wissen ist und durch welche Merkmale sich dieses auszeichnet. Dieser Sachverhalt ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass man sich im Gegenteil dazu auf Unternehmens- und Gesellschaftsebene darüber einig ist, welche große Bedeutung Wissen besitzt (Schreyögg & Geiger, 2003).
1 Einleitung: Führt in das Thema Wissensmanagement ein und beschreibt, wie Enterprise Social Networks im Kontext von Web 2.0 die Wissensarbeit verändern können.
2 Wissensmanagement: Theoretische Aufbereitung des Wissensbegriffs, der Bedeutung von Wissensmanagement sowie Vorstellung der Modelle von Probst et al. und Nonaka und Takeuchi.
3 Enterprise Social Networks: Einordnung und Abgrenzung von ESN im Rahmen von Social Software und Web 2.0 sowie Analyse ihrer Funktionalitäten und Nutzungspotenziale.
4 Methodisches Vorgehen: Erläuterung der empirischen Vorgehensweise, basierend auf einer Triangulation aus leitfadengestützten Experteninterviews und einer Online-Umfrage.
5 Evaluation von Enterprise Social Networks: Darstellung und Analyse der Ergebnisse aus den Experteninterviews und der Online-Umfrage zur Bewertung von ESN in Wissensprozessen.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der Forschungsergebnisse und Aufzeigen von weiterem Forschungsbedarf hinsichtlich des Nutzens von Enterprise Social Networks.
Wissensmanagement, Enterprise Social Networks, Social Software, Web 2.0, Wissensspirale, Wissensbausteine, Wissensidentifikation, Wissensverteilung, Wissensentwicklung, Triangulation, Experteninterview, Online-Umfrage, Unternehmenskultur, Wissensbasis, implizites Wissen
Die Arbeit analysiert die Bedeutung von Enterprise Social Networks (ESN) für das organisationale Wissensmanagement und bewertet deren Einsatzmöglichkeiten in Unternehmen.
Die Schwerpunkte liegen auf Wissensmanagementmodellen, den technologischen Grundlagen von Enterprise 2.0 und Social Software sowie der empirischen Untersuchung des Nutzungsverhaltens von Mitarbeitern.
Die Forschungsfrage zielt darauf ab, den Einsatz von ESN systematisch unter Modellen des organisationalen Wissensmanagements zu bewerten.
Der Autor nutzt einen methodischen Ansatz der Triangulation, der qualitative Experteninterviews mit einer quantitativen Online-Umfrage kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zum Wissensmanagement und zu ESN sowie in eine empirische Evaluation, die Expertenmeinungen mit dem tatsächlichen Nutzerverhalten in Organisationen vergleicht.
Wesentliche Begriffe sind Wissensmanagement, Enterprise Social Networks, Wissensbausteine, Wissensspirale, Wissensidentifikation, Wissensvermittlung und Unternehmenskultur.
Diese Unterscheidung ist für die Bewertung der Wissensspirale nach Nonaka und Takeuchi zentral, da ESN unterschiedlich stark bei der Externalisierung von implizitem Wissen helfen.
Der Autor stellt fest, dass die meisten Nutzer ESN eher passiv verwenden (Lesen/Beobachten) und dass für eine volle Potenzialausschöpfung eine aktivere Beteiligung der Organisationsmitglieder notwendig wäre.
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