Bachelorarbeit, 2014
63 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1 Einführung in die Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Begriff Controlling
2.2 Aufgabenentwicklung des Controllings
3. Charakterisierung von Make-or-Buy-Entscheidungen
3.1 Begriffsklärung
3.2 Abgrenzung von weiteren Bereitstellungsbegriffen
3.2.1 Fertigungstiefe
3.2.2 Vertikale Integration
3.2.3 Outsourcing und Insourcing
3.3 Unternehmensbereiche mit MoB-Entscheidungsbedarf
3.3.1 Entscheidungsobjekte
3.3.2 MoB im Produktionsbereich
3.3.3 MoB im Bereich Forschung und Entwicklung
3.3.4 MoB in weiteren Unternehmensbereichen
3.4 Differenzierung von Make-or-Buy-Entscheidungen
3.5 Wirkung von MoB-Entscheidungen
3.6 Anlässe für eine MoB-Entscheidung
3.7 Vor- und Nachteile im Falle des „Make“ oder „Buy“
3.7.1 Vor- und Nachteile einer Eigenfertigung
3.7.2 Vor- und Nachteile eines Fremdbezugs
3.7.3 Gegenüberstellung von „Make“ und „Buy“
4. Einflussgrößen und Instrumente der operativen Make-or-Buy-Entscheidungsfindung
4.1 Bestimmung der operativen MoB-Einflussfaktoren und Zielgrößen
4.2 Kostenrechnerische Ansätze und Bewertungsprobleme
4.2.1 Quantitative Kostenvergleichsrechnung
4.2.2 Prozesskostenrechnung
4.2.3 Deckungsbeitragsrechnung und Break-Even-Analyse
4.2.4 Investitionsrechnung
4.2.5 Bewertungskonflikte bei Zwischenformen des Make-or-Buy
4.3 Überleitung zu strategischen Bestimmungsfaktoren
5. Einflussgrößen und Modelle strategischer Make-or-Buy-Entscheidungen
5.1 Zielgrößen der strategischen Planung
5.2 Qualitative Einflussfaktoren der strategischen Make-or-Buy-Entscheidung
5.2.1 Transaktionskostentheorie
5.2.2 Ressourcenorientierter Ansatz
5.2.3 Ansatz von Porter
5.2.4 Ansatz von Harrigan
5.3 Instrumente der qualitativ strategischen Make-or-Buy-Entscheidung
5.3.1 Make-or-Buy-Portfolio
5.3.2 Nutzwertanalyse
5.3.3 Zusätzliche Instrumente
6. Vorgehensweise am Beispiel der Fraunhofer IPA
7. Zusammenfassung und Fazit
Diese Arbeit zielt darauf ab, entscheidungsrelevante Einflussgrößen für Make-or-Buy-Entscheidungen im industriellen Sektor zu identifizieren und zu analysieren. Dabei wird der Fokus darauf gelegt, wie Controlling-Instrumente und strategische Modelle dazu beitragen können, die optimale Bereitstellungsalternative zwischen Eigenfertigung und Fremdbezug zu wählen, um die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu sichern.
3.1 Begriffsklärung
So hat auch die vom Controlling beeinflusste Entscheidung über den Bereitstellungsweg für Güter oder Dienstleistungen im Unternehmen einen wichtigen Einfluss auf die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit. Hierbei kommen grundsätzlich zwei Varianten in Frage. Während eine Erstellung von Leistungen oder Gütern „Make“, bzw. im deutschen Sprachgebrauch Eigenfertigung, genannt wird, bezeichnet man eine externe Fertigung bzw. Erbringung der Leistung, als „Buy“ oder auch Fremdbezug. Make-or-Buy-Entscheidungen betreffen alle Leistungsarten, die sowohl vom eigenen Unternehmen, aber auch von anderen Marktteilnehmern erbracht werden können und erlauben eine Aufteilung des Leistungsvolumens zwischen den zwei Varianten Eigenfertigung und Fremdbezug. Beide Bereitstellungsalternativen können vollständig sowie auch nebeneinander realisiert werden.
Make-or-Buy-Entscheidungen verfügen über ein unabdingbares unternehmerisches Risiko und haben daher eine hohe Relevanz für das gesamte Unternehmen. Der Entscheidungsvorgang hat überdies eine hohe Komplexität, da der Entscheidungsträger Rücksicht auf aktuelle Bedingungen, als auch auf zukünftige Entwicklungen der relevanten Umwelt- und Unternehmensbereiche nehmen muss.
Insbesondere im industriellen Bereich ist dabei die Optimierung der Wertschöpfungskette von höchster Priorität. Der Wertschöpfungsprozess beschreibt dabei die Wertsteigerung von Inputleistungen bzw. -güter zu Outputleistungen und -gütern, die am Ende des Prozesses höheren Wert beimessen. Die Wertschöpfungskette reiht demnach alle wertsteigernden Prozesse aneinander.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den steigenden Wettbewerbsdruck und die Bedeutung von Make-or-Buy-Entscheidungen für die strategische Planung, gefolgt von der Zielsetzung dieser Arbeit.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Controllings und beschreibt die Entwicklung seiner Aufgaben, um das theoretische Fundament für nachfolgende Analysen zu legen.
3. Charakterisierung von Make-or-Buy-Entscheidungen: Es erfolgt eine detaillierte Begriffsklärung und Abgrenzung zu verwandten Themen, wobei auch die verschiedenen Unternehmensbereiche und Anlässe für diese Entscheidungen erörtert werden.
4. Einflussgrößen und Instrumente der operativen Make-or-Buy-Entscheidungsfindung: Hier werden quantitative Methoden der Kostenrechnung vorgestellt, die zur operativen Unterstützung der Bereitstellungswahl herangezogen werden.
5. Einflussgrößen und Modelle strategischer Make-or-Buy-Entscheidungen: Dieses Kapitel widmet sich den strategischen Aspekten und qualitativen Modellen wie der Transaktionskostentheorie und dem Ansatz von Porter, die für langfristige Entscheidungen essenziell sind.
6. Vorgehensweise am Beispiel der Fraunhofer IPA: Anhand des Fraunhofer-Instituts wird ein komplexes, dreiphasiges Verfahren zur praktischen Lösung von Make-or-Buy-Entscheidungen in Industriebetrieben dargestellt.
7. Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit resümiert, dass eine ausgewogene Make-or-Buy-Politik angesichts des globalen Wettbewerbsdrucks eine zentrale Rolle spielt und die Notwendigkeit einer regelmäßigen strategischen Überprüfung betont.
Make-or-Buy, Controlling, Eigenfertigung, Fremdbezug, Wertschöpfungskette, Outsourcing, Insourcing, Strategisches Management, Kostenrechnung, Transaktionskostentheorie, Fertigungstiefe, Wettbewerbsfähigkeit, Nutzwertanalyse, industrielle Produktion, Prozesskostenrechnung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der strategischen und operativen Entscheidungsfindung zwischen der Eigenfertigung (Make) und dem Fremdbezug (Buy) von Leistungen und Produkten, insbesondere im industriellen Kontext.
Zentral sind die Abgrenzung von Integrationsformen, die Anwendung von Kostenrechnungsmethoden zur operativen Bewertung sowie die Nutzung strategischer Modelle zur qualitativen Entscheidungsunterstützung.
Das Ziel besteht darin, entscheidungsrelevante Einflussgrößen zu identifizieren und aufzuzeigen, wie Unternehmen mittels Controllings und strategischer Analyse ihre Wertschöpfungsstruktur optimal konfigurieren können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Managementtheorien sowie der Darstellung praxisorientierter Methoden und Instrumente, die durch ein konkretes Beispiel des Fraunhofer IPA veranschaulicht werden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Charakterisierung der Problematik, die Erläuterung operativer Kostenrechnungsansätze und eine vertiefende Analyse strategischer Einflussfaktoren und Portfoliomodelle.
Wichtige Begriffe sind Make-or-Buy, Controlling, Wertschöpfungskette, Outsourcing, Insourcing, Transaktionskostentheorie und Fertigungstiefe.
Die Kapazitätsauslastung ist ein wesentlicher operativer Faktor, da sie bestimmt, ob Fixkosten durch Eigenfertigung gedeckt werden können oder ob ein Fremdbezug aufgrund von Engpässen oder Kostenvorteilen vorzuziehen ist.
Der Ansatz von Harrigan differenziert Vor- und Nachteile anhand spezifischer Faktoren wie Industriestabilität und Verhandlungsmacht, anstatt sich primär auf rein kostentechnische oder allgemeine ressourcenorientierte Kriterien zu stützen.
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