Bachelorarbeit, 2013
163 Seiten, Note: 1,0 (mit Auszeichnung)
1 Einleitung: Glück und dessen Bedeutung
2 Theorie: Facetten des Glücks
2.1 Was ist Glück und Glücksforschung?
2.1.1 Glücklich sein: ein Vergleich zwischen Deutschland und den Philippinen
2.1.1.1 Glück in Deutschland
2.1.1.2 Glück auf den Philippinen
2.1.1.3 Glück: ein Vergleich zwischen den Philippinen und Deutschland
2.2 Modelle und Studien über das Glück
2.2.1 Modelle und Studien über das Glück: a better theory of well-being
2.2.2 Modelle und Studien über das Glück: Glückssteigerungswissenschaft
2.3 Fragestellungen und Hypothese zum Glück
3 Methode: Die Messung von Glück und den Lebensbereichen
3.1 Messinstrumente, Stichproben und Datenerhebungen
3.1.1 Messinstrument
3.1.2 Stichprobe
3.1.3 Ablauf der Untersuchung
3.2 Item- und Skalenanalysen
3.2.1 Methodeneinführung
3.2.2 Skala über soziodemografische Faktoren, Gesundheit, Glück der sozialen Nahbeziehungen und Tätigkeiten sowie Religiosität
3.2.3 Oxford-Glücksfragebogen
3.2.4 Trait Emotional-Intelligence Questionnaire – Short Form
3.2.5 Ten Item Personality Inventory
3.2.6 Life-Orientation-Test Revised
3.2.7 Integrativ-eklektische Skala der Glückskorrelate
3.2.8 Zusammenfassung der Skalenbildung
3.3 Gütekriterien
3.3.1 Objektivität
3.3.2 Reliabilität
3.3.3 Validität
4 Ergebnisse: Was macht glücklich?
4.1 Deskriptive Analyse: Überprüfung der Fragestellungen und Hypothese
4.2 Kulturunspezifische Ergebnisse
4.2.1 Die gemessenen Glückskorrelate korrelieren signifikant positiv mit dem Glücksniveau
4.3 Kulturspezifische Ergebnisse
4.3.1 Unterschiede im subjektiven Wohlbefinden zwischen den Philippinen und Deutschland
4.3.2 Unterschiede der Glückskorrelate auf das subjektive Wohlbefinden zwischen den Philippinen und Deutschland
5 Zusammenfassung und Diskussion
5.1 Untersuchungsmodell und Untersuchungsmethode
5.2 Diskussion der Ergebnisse
5.2.1 Das Rahmenmodell und länderspezifische Ergebnisse
5.2.2 Weiterführende Erklärungen
5.2.3 Geschlechtsspezifische Unterschiede
5.3 Kritik
5.3.1 Messinstrument
5.3.2 Stichprobe
5.3.3 Untersuchungsmodell
6 Ableitung für Theorie und Praxis
7 Literatur
Diese Arbeit untersucht die Bedingungen für ein glückliches Leben durch einen interkulturellen Vergleich zwischen deutschen und philippinischen Studierenden. Das Ziel ist es, herauszufinden, welche Faktoren das subjektive Wohlbefinden beeinflussen und ob sich das Glücksniveau in diesen beiden unterschiedlichen Kulturen signifikant unterscheidet.
2.1 Was ist Glück und Glücksforschung?
„In der Frage, wie man jene moralischen Fähigkeiten oder Tugenden erkennen kön ne, in denen wir uns üben sollen, um Glück zu erfahren, empfiehlt Aristoteles eine allgemeine und grundlegende Regel: Suche die Mitte, suche das rechte Maß am Le ben“(Klakowski, 200, S. 40).
Die Wurzeln nach der Frage des Glücks und der Glücksforschung können bis in die antike Philosophie zu Aristoteles, der Glück als „das höchste Gut“ beschrieb, zurückverfolgt werden (Aristoteles, 1952). Das Streben nach Glück ist bereits in den ersten schriftlichen Aufzeich nungen der Menschen zu finden und sollte daher als essenzieller Bestandteil des menschli chen Verhaltens und Erlebens betrachtet werden. Doch muss auch gefragt werden, wie wich tig dem Menschen das Glück ist, welches so tief in diesem verankert zu sein scheint. In ver schiedenen Ländern wurden Studierende befragt, was für sie am wichtigsten im Leben sei. Die Befragten erhielten eine Skala von 1 (völlig unwichtig) bis 9 (sehr wichtig). Den höchsten Wert belegte das Glück mit einem Mittelwert von 8, damit lag es noch vor Liebe und Ge sundheit, welche jeweils bei einem Mittelwert von 7.9 liegen (Myers, 1999, S. 374-391).
Menschen schätzen was ihnen guttut. Glück fördert stabile soziale Beziehungen und häufige Sozialkontakte, reifere Copingstrategien (Aspinwall, 1998, S. 1-32), ein stärkeres Immunsys tem (Stone, 1994, S. 440-446) und eine längere Lebensdauer (Røysamb, 2003, S. 1136-1146). Glückliche Menschen verursachen seltener Verkehrsunfälle (Kirkcaldy & Furnham, 2000, S. 97-104), arbeiten effizienter und sind im Beruf erfolgreicher (Staw, Sutton & Pelled, 1995, S. 51-71). Sie sind aktiver (Burger & Caldwell, 2000, S. 51-64), hilfsbereiter und altruistischer (Csíkszentmihályi & Patton, 1997, S. 167-1990), kooperativer (Lu & Argyle, 1991, S. 1019- 1030) und werden von ihren Angehörigen und Freunden als Menschen voller Energie wahr genommen (Schimnack, 2004, S. 1062-1075), nehmen sich selbst auch energetischer wahr und erfahren so auch häufiger Flow-Erlebnisse (Csíkszentmihályi, 1996).
1 Einleitung: Glück und dessen Bedeutung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Glücksforschung ein und definiert die zentrale Forschungsfrage nach den Bedingungen für Glück.
2 Theorie: Facetten des Glücks: Dieses Kapitel erörtert philosophische und psychologische Grundlagen des Glücksbegriffs sowie spezifische Modelle der Glücksforschung und des subjektiven Wohlbefindens.
3 Methode: Die Messung von Glück und den Lebensbereichen: Hier werden die verwendeten Messinstrumente, der Ablauf der Datenerhebung bei den deutschen und philippinischen Studierenden sowie die Gütekriterien der Untersuchung detailliert beschrieben.
4 Ergebnisse: Was macht glücklich?: In diesem Kapitel werden die empirischen Ergebnisse der statistischen Analysen vorgestellt, unterteilt in kulturunabhängige und kulturspezifische Erkenntnisse.
5 Zusammenfassung und Diskussion: Dieses Kapitel bietet eine kritische Reflexion des Untersuchungsmodells, diskutiert die Ergebnisse vor dem Hintergrund bestehender Theorien und identifiziert mögliche Erklärungsansätze für die gefundenen Unterschiede.
6 Ableitung für Theorie und Praxis: Hier werden konkrete Vorschläge zur Steigerung der emotionalen Intelligenz und für zukünftige wissenschaftliche Untersuchungen formuliert.
7 Literatur: Dieses Kapitel listet sämtliche verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Publikationen auf.
Glück, Glücksforschung, subjektives Wohlbefinden, interkultureller Vergleich, Deutschland, Philippinen, Emotionale Intelligenz, Optimismus, Soziale Beziehungen, Lebenszufriedenheit, Psychologie, Glückssteigerungswissenschaft, Werte, Kultur.
Die Bachelorarbeit untersucht die Bedingungen für ein glückliches Leben und führt einen interkulturellen Vergleich zwischen Studierenden in Deutschland und auf den Philippinen durch.
Die Themenfelder umfassen die Glücksforschung, das subjektive Wohlbefinden, den Einfluss von Persönlichkeitsfaktoren (wie Emotionale Intelligenz und Optimismus) sowie soziokulturelle Rahmenbedingungen.
Das primäre Ziel ist es, herauszufinden, welche Lebensbereiche und Eigenschaften interkulturell besonders stark mit Glück korrelieren und ob sich das Glücksniveau zwischen den beiden Nationen signifikant unterscheidet.
Es wurde eine quantitative Fragebogenstudie durchgeführt, die mit statistischen Methoden wie Korrelationsanalysen und multiplen linearen Regressionsanalysen ausgewertet wurde.
Der Hauptteil behandelt theoretische Konzepte (Set-Point-Theorie, More-is-better-Ansatz), die Messung von Glück durch standardisierte Instrumente (z.B. Oxford-Glücksfragebogen) und die empirische Überprüfung dieser Faktoren.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Glück, interkultureller Vergleich, subjektives Wohlbefinden, Emotionale Intelligenz und Glückskorrelate charakterisiert.
Die Studie zeigt, dass die deutsche Stichprobe sich signifikant glücklicher einschätzt als die philippinische, wobei die Faktoren, die das Glück begünstigen, länderspezifische Variationen aufweisen.
Die Emotionale Intelligenz erweist sich in beiden untersuchten Kulturen als der stärkste Prädiktor für subjektives Wohlbefinden.
Die Ergebnisse unterstreichen die hohe Bedeutung sozialer Strukturen und familiärer Netzwerke, insbesondere im philippinischen Kontext.
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