Bachelorarbeit, 2015
43 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1. Forschungsrelevanz
1.2. Praktische Relevanz
2. Forschungsstand
2.1. Altersdiversität
2.1.1. Theoretische Grundlagen.
2.1.2. Empirische Beobachtungen.
2.1.3. Kontextfaktoren von Altersdiversität.
3. Methodik
4. Fallbeispiel: Das Projekt „Alternsgerechtes Arbeiten“
4.1. Kombigruppen: Fachliche Diversität und Altersdiversität
4.2. Interpretation der Ergebnisse und Theorieverknüpfung
4.2.1. Leistungsplus.
4.2.2. Wertschätzung.
4.2.3. Wahrgenommene Altersdiversität.
4.2.4. Aufgabengestaltung.
4.2.5. Interdependenz und Charaktereigenschaften.
4.2.6. Weitere Resultate.
4. Diskussion
4.1. Fazit
4.2. Limitationen
4.3. Implikationen und Forschungsausblick
4.3.1. Theoretische Implikationen.
4.3.2. Praktische Implikationen.
5. Literatur
6. Anhang
Die Arbeit untersucht, welche Kontextfaktoren die Beziehung zwischen Altersdiversität und Teamerfolg in der öffentlichen Verwaltung beeinflussen. Sie analysiert, wie altersdiverse Teams wahrgenommen werden und welche Rahmenbedingungen deren Performanz fördern.
4.2.1. Leistungsplus.
Auffällig war hier an erster Stelle ein häufig beschriebenes Leistungsplus der Teams. Dieses wurde nicht nur von der Betriebsleitung herausgestellt; auch die befragten Mitarbeiter selbst unterschieden ihre Gruppe von anderen durch eine höhere Leistung anhand ihrer täglichen Arbeitserfolge:
„Eine Gruppe hat für eine Hecke zwei Tage gebraucht, wir haben das an einem Tag geschafft, da hat uns der Chef gelobt und wir waren auch stolz auf uns. Aber da wirken dann auch wirklich alle zusammen.“ (IV-MA vom 28.01.2015)
Auf die Frage hin, ob die Kombigruppen im Vergleich zu anderen Gruppen des Betriebs eine bessere Leistung brächten, verortete der Interviewteilnehmer der Betriebsleitung die Leistungssteigerung jedoch vielmehr auf der individuellen Ebene:
„Die Leistung dieser einzelnen Personen geht also nicht verloren, sondern kann gehalten oder sogar wieder gesteigert werden. Das ist der Punkt. (…) Es geht also um diese Einzelpersonen, die in anderen Teams sonst wahrscheinlich komplett ausgefallen wären.“ (IV-L vom 26.01.2015)
1. Einleitung: Einführung in die Thematik des demografischen Wandels und die Forschungsrelevanz für die öffentliche Verwaltung.
2. Forschungsstand: Überblick über theoretische Ansätze und empirische Studien zur Altersdiversität sowie deren Auswirkungen auf Teams.
3. Methodik: Beschreibung des explorativ-qualitativen Forschungsdesigns und der Fallstudien-Methodik.
4. Fallbeispiel: Das Projekt „Alternsgerechtes Arbeiten“: Darstellung und Interpretation der Ergebnisse zur Arbeit in Kombigruppen im städtischen Betrieb.
4. Diskussion: Kritische Reflexion der Ergebnisse, Fazit, Limitationen und Ausblick auf Implikationen.
5. Literatur: Auflistung der verwendeten Quellen.
6. Anhang: Zusätzliche Quellen und Abkürzungsverzeichnis.
Altersdiversität, demografischer Wandel, öffentliche Verwaltung, Kombigruppen, Teamperformanz, Wertschätzung, Aufgabengestaltung, Teamkohäsion, interdependente Tätigkeiten, Personalführung, explorative Fallstudie, blue-collar worker, Arbeitsmotivation.
Die Arbeit untersucht den Einfluss von Altersdiversität auf die Leistung von Teams in einem städtischen Eigenbetrieb der öffentlichen Verwaltung.
Im Fokus stehen der demografische Wandel, die Gestaltung altersdiverser Teams, Kontextfaktoren wie Wertschätzung und die Arbeitspsychologie in der öffentlichen Verwaltung.
Ziel ist es zu ermitteln, unter welchen Rahmenbedingungen altersdiverse Teams erfolgreich arbeiten können und welche Faktoren die Zusammenarbeit fördern.
Es handelt sich um ein explorativ-qualitatives Forschungsdesign, das auf der Auswertung von neun teilstrukturierten Interviews basiert.
Der Hauptteil analysiert das Fallbeispiel „Alternsgerechtes Arbeiten“, insbesondere die Funktionsweise und Erfolgsfaktoren von sogenannten „Kombigruppen“.
Wichtige Begriffe sind Altersdiversität, Teamperformanz, Wertschätzung, Arbeitsgestaltung und interdependente Tätigkeiten.
Die Befragungen deuten darauf hin, dass die demografische Entwicklung primär als betriebliche Notwendigkeit und nicht als strategische Herausforderung begriffen wird.
Die Arbeit stellt die Hypothese auf, dass die gegenseitige Abhängigkeit der Aufgaben innerhalb eines Teams die Kohäsion und damit die Leistung stärkt.
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