Bachelorarbeit, 2015
51 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung und Einführung in das Thema
2 Was ist Geld
3 Geldmonopol und Zentralbanksystem
3.1 Die Rolle der Zentralbank
3.2 Mindestreservesystem
4 Goldstandard – Bretton Woods – Papiergeld – Eine Analyse
4.1 Goldstandard
4.2 Bretton Woods
4.3 Zeitalter des Papiergeldes
4.3.1 Inflation
4.3.2 Deflation
5 Freies Marktgeld
5.1 Regionalwährungen
5.1.1 Wörgler Freigeld
5.1.2 Chiemgauer
5.2 Mark Banco
5.3 Bitcoins
5.4 Freies Marktgeld und Free Banking
6 Zusammenfassung und Fazit
Die Arbeit untersucht die Problematik des aktuellen staatlichen Zentralbankmonopols und analysiert alternative Geldsysteme, insbesondere das Konzept des freien Marktgeldes und des Free Bankings, vor dem Hintergrund der Österreichischen Schule der Nationalökonomie.
4.3.1 Inflation
Mit Ende des Goldstandard und des Bretton Woods Systems erhöhte sich die Gefahr der ungebremsten Geldmengenausweitung des Fiat-Money. Das Ende von Bretton Woods machte unter anderem die Bundesbank aber auch unabhängiger und autonomer bei der Gestaltung ihrer Ziele, vornehmlich des obersten Zieles der Preisstabilität. Sie suchte nach Wegen die sich beschleunigende Weltweite Geldentwertung einzudämmen, vornehmlich mit den Ideen des Monetarismus, den unter anderem auch Milton Friedman vertrat und darlegte, man solle kein Fine-tuning der Wirtschaft vornehmen, sondern sich lediglich auf Geldpolitische Maßnahmen konzentrieren.
Der damalige Bundesbankpräsident Dr. Karl Klasen machte die gezielte Stabilitätspolitik in einem Interview mit dem Handelsblatt vom 30.12.1975 mit folgenden Worten klar: „Versucht man den Teufelskreis der Inflation (=Geldmengenausweitung) zu durchbrechen, so geht das zwar nicht ohne Opfer ab. Aber je länger man damit wartet, umso größere Opfer muss man bringen. Die Wirtschaftspolitik der Bundesrepublik hat nicht gezögert, und die Früchte dieser bewussten und zunächst hart erscheinenden Politik reifen nun.“
Damit war die Bundesbank eine der ersten Zentralbanken die zu einer Geldmengenkontrolle überging. Bis zur Gründung des Eurosystems 1999 schnitt die Bundesbank damit im Verhältnis in Europa am besten ab. Der Euro und das System der Europäischen Zentralbanken mit einer Europäischen Zentralbank und deren Politik, führte zu Konsequenzen für die einzelnen Währungszonen und dem Euro Währungsraum. Eine klassische Papiergeld-Währung mit Zentralbankmonopol und Teilreservesystem.
1 Einleitung und Einführung in das Thema: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Krisensituation des Euro- und Finanzsystems und führt in die Fragestellung nach der Sinnhaftigkeit staatlicher Zentralbankmonopole ein.
2 Was ist Geld: Dieses Kapitel definiert den Geldbegriff aus Sicht der Österreichischen Schule und erläutert die natürlichen Funktionen von Geld als Tauschmittel und Wertspeicher.
3 Geldmonopol und Zentralbanksystem: Hier wird die Rolle der Zentralbank als Monopolist und das Mindestreservesystem als Werkzeug der Geldmengensteuerung kritisch analysiert.
4 Goldstandard – Bretton Woods – Papiergeld – Eine Analyse: Das Kapitel bietet eine historische Analyse verschiedener Währungssysteme von der Goldbindung bis zur heutigen ungedeckten Papiergeldära.
5 Freies Marktgeld: Hier werden alternative Konzepte wie Regionalwährungen, historische Privatwährungen (Mark Banco), Kryptowährungen (Bitcoins) und theoretische Ansätze zum Free Banking vorgestellt.
6 Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und plädiert für eine Abkehr von staatlichen Monopolen zugunsten privatwirtschaftlicher, marktwirtschaftlicher Geldlösungen.
Zentralbank, Geldmonopol, Österreichische Schule, Goldstandard, Bretton Woods, Papiergeld, Inflation, Deflation, Regionalwährungen, Bitcoins, Free Banking, Preisstabilität, Teilreservesystem, Mark Banco, Geldmenge.
Die Arbeit analysiert kritisch das staatliche Geldwesen und erforscht Alternativen zum Zentralbankmonopol.
Die zentralen Themen sind Geldsysteme, Inflation, die Rolle der Zentralbanken und Modelle des privaten, marktwirtschaftlichen Geldes.
Das Ziel ist es, das Wesen des staatlichen Zentralbankmonopols zu ergründen und aufzuzeigen, wie ein marktwirtschaftlich fundiertes System ohne staatliche Eingriffe funktionieren kann.
Die Arbeit nutzt die nationalökonomische Theorie, insbesondere die Ansätze der Österreichischen Schule der Ökonomie, sowie eine Analyse historischer und aktueller Geldmodelle.
Der Hauptteil befasst sich mit der Historie des Geldes, der Funktionsweise von Zentralbanken, den Gefahren von Inflation und Deflation sowie der Untersuchung alternativer Geldsysteme.
Schlüsselbegriffe sind Zentralbank, Goldstandard, freies Marktgeld, Inflation, Free Banking und die Österreichische Schule.
Der Autor nutzt diesen Effekt, um zu erklären, wie neu geschaffenes Geld ungleich verteilt wird und somit zu sozialen Ungerechtigkeiten und Umverteilung zu Lasten der Letztbezieher führt.
Bitcoins werden als digitale Umsetzung einer marktkonformen Währung gesehen, da sie dezentral organisiert sind und keine zentrale Instanz zur Geldmengenausweitung benötigen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

