Bachelorarbeit, 2015
68 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit untersucht Japans Weg in den Revisionismus in der Zeit von 1919 bis 1934. Sie analysiert die Ursachen für Japans Wandel von einer kooperativen zu einer revisionistischen Außenpolitik aus der Perspektive der Balance-of-Threat-Theorie (BOT) und der Theorie der sozialen Identität (SIT).
Die Einleitung stellt die Relevanz des Themas dar und führt in die Forschungsfrage ein. Sie beleuchtet den historischen Hintergrund des japanischen Revisionismus und zeigt die Notwendigkeit auf, alternative Erklärungsansätze jenseits der traditionellen Machtpolitik zu erforschen. Kapitel 2 präsentiert die theoretischen Grundlagen der Arbeit: die Balance-of-Threat-Theorie und die Theorie der sozialen Identität. Kapitel 3 beleuchtet die Entwicklung Japans in der Zwischenkriegszeit und zeichnet den Weg von einer kooperativen zu einer revisionistischen Außenpolitik nach. Kapitel 4 analysiert Japans Verhalten aus der Perspektive der BOT und der SIT. Das Resümee fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und diskutiert die Bedeutung der gewonnenen Erkenntnisse.
Revisionismus, Balance-of-Threat-Theorie, Theorie der sozialen Identität, Statusimmobilität, Bedrohungsperzeption, Statusbedürfnisse, Identitätsinstandhaltungsstrategien, Japan, Zwischenkriegszeit, Internationale Beziehungen, Außenpolitik.
Die Arbeit untersucht dies mithilfe der Balance-of-Threat-Theorie (BOT) und der Theorie der sozialen Identität (SIT). Zentrale Faktoren waren Statusimmobilität und eine veränderte Bedrohungsperzeption.
Es war die Sicherheitsarchitektur der 1920er-Jahre, in die Japan als tragende Säule eingebunden war. In dieser Phase verfolgte Japan eine kooperative Status-quo-Politik.
Die SIT erklärt Japans Verhalten durch das Bedürfnis nach Status und Identitätswahrung. Wenn Japan seinen Status im internationalen System als gefährdet oder blockiert ansah, förderte dies den Weg in die Konfrontation.
Es wird zwischen einer ambivalenten Nachkriegsphase (1919-1922), einer Kooperationsphase (1922-1931) und dem Abgleiten in den Revisionismus (1931-1934) unterschieden.
Nein, die Arbeit argumentiert, dass Japan in den 1920er-Jahren fest in internationale Institutionen wie den Völkerbund integriert war und der Weg in den Krieg das Ergebnis spezifischer Entwicklungen in der Zwischenkriegszeit war.
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