Bachelorarbeit, 2013
54 Seiten, Note: 2,00
1. ABSTRACT
2. EINLEITUNG
3. FORSCHUNGSFRAGE & HYPOTHESE
4. WEB 2.0
4.1. Soziale Online-Netzwerke (Social-Network-Sites)
4.1.1. Facebook
4.1.2. Twitter
4.1.3. VZnet-Netzwerke
4.1.4. Google+
4.2. Privatsphärenschutz
5. VIRTUELLE BEZIEHUNGEN: SUCHEN, FINDEN, PFLEGEN
5.1. Der Freundschafts-Begriff
5.2. Stellenwert von Freundschaftsbeziehungen
5.3. Beziehungspflege
5.3.1. Beste Freunde 2.0
5.3.2. Von virtueller zu realer Bekanntschaft
5.4. Gemeinsam einsam?
5.5. Schattenseiten
6. SELBSTPRÄSENTATION
6.1. Statusmeldungen
6.1.1. „Likes“ & Kommentare
6.2. Profilbilder und Selbstporträts
7. FACEBOOK ALS BEGLEITER IM ALLTAG
7.1. Nutzungsverhalten
7.1. Ein Tag im virtuellen Leben eines Jugendlichen
8. SOCIAL MEDIA-SUCHT
8.1. Begriffsdefinition und Anzeichen
8.2. Entstehung der Sucht
8.3. Suchtprävention
8.4. Suchtanzeichen
8.5. Ausstieg aus der Sucht
9. CYBERMOBBING
9.1. Was ist Cybermobbing?
9.2. Ausübungsmöglichkeiten
9.3. Prävention
9.1. Fallbeispiele
10. RESÜMEE
10.1. Ergebnis: Forschungsfragen und Hypothese
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von sozialen Netzwerken auf den Alltag und das Leben von Kindern und Jugendlichen. Dabei wird analysiert, wie diese Plattformen die Identitätsbildung beeinflussen und welche Chancen sowie Risiken, insbesondere in Bezug auf Internetsucht und Cybermobbing, damit verbunden sind.
6.2. Profilbilder und Selbstporträts
Facebook erweckt bei seinen Mitgliedern den Anschein, dass es ganz üblich sei, sich anderen Usern auf wenigstens einem Bild zu zeigen. Im Facebook-Leitfaden für den Foto-Upload, wird dazu aufgefordert sich sowohl erkennbar zu machen als auch die eigene Persönlichkeit zu charakterisieren (vgl. Wiedemann 2011, S. 167). Dieses Beispiel zeigt, dass Profilbilder auf sozialen Online-Plattformen nahezu unumgänglich sind. Ein kurzer Griff zum internetfähigen Mobil- bzw. Smartphone mit integrierter Kamera reicht aus um rasch einen privaten Schnappschuss von sich zu machen und auf eine Social-Network-Site wie zB Facebook oder Google+ hinaufzuladen (vgl. Astheimer / Neumann-Braun / Schmidt 2011, S. 79). Die Funktion von Profilbildern ist für die Autoren Astheimer, Neumann-Braun und Schmidt (2011) eindeutig: „man wird als Akteur im Netz sichtbar. Diese Sichtbarkeit ist eine der Voraussetzungen von Social Network Sites, die wie kaum ein anderes Internetangebot auf der Artikulation persönlicher Informationen der Mitglieder basieren“ (ebd., S. 79). Dies betrifft sowohl die Selbstbeschreibung in Worten, als auch Profilfotos. Allerdings wird die Persönlichkeit durch Selbstporträts besser an andere Mitglieder vermittelt, als durch den Nicknamen, Texte oder diverse Grafiken. Durch das Onlinestellen von Porträtfotos gehen Anonymität und Pseudonymität verloren und demzufolge wirkt das Selbstbildnis als eigene Repräsentation des Darstellers.
Nun stellt sich die Frage, welches Motiv ausgewählt werden soll und insbesondere WIE man sich am besten darstellt, da das Profilbild eine Ausdrucksform in der Kommunikation in sozialen Online-Netzwerken ist (vgl. Astheimer / Neumann-Braun / Schmidt 2011, S. 79–80). Die Autoren Astheimer et al. 2011 schreiben hierzu weiter: „Bei jedem weiteren Kommunikationsakt werden die Akteure durch das Profilbild repräsentiert und bieten sich aufgrund dessen als spezifische Kommunikatoren an“ (Astheimer / Neumann-Braun / Schmidt 2011, S. 98). Dementsprechend existieren auf sozialen Online-Plattformen zahlreiche unterschiedliche Arten bzw. Typen der Selbstpräsentation durch (Profil-)Bilder (vgl. Astheimer / Neumann-Braun / Schmidt 2011, S. 98).
1. ABSTRACT: Zusammenfassung der Arbeitsschwerpunkte, der Zielsetzung sowie der verwendeten Methodik, inklusive einer Erläuterung der geschlechtergerechten Formulierungen.
2. EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der "Generation Facebook" und Darstellung der zunehmenden Bedeutung von sozialen Netzwerken im Alltag junger Menschen.
3. FORSCHUNGSFRAGE & HYPOTHESE: Darlegung der Forschungsfrage zur Beeinflussung des Alltags durch Online-Netzwerke sowie Formulierung der Hypothese über den Zusammenhang von Nutzungsintensität und Beeinflussung.
4. WEB 2.0: Überblick über die Funktionsweise des Web 2.0 sowie die Charakteristika verschiedener Social-Network-Sites wie Facebook, Twitter, VZnet-Netzwerke und Google+.
5. VIRTUELLE BEZIEHUNGEN: SUCHEN, FINDEN, PFLEGEN: Analyse der veränderten Freundschaftsbegriffe im digitalen Raum, der Beziehungspflege und der Schattenseiten wie Grooming.
6. SELBSTPRÄSENTATION: Untersuchung, wie sich Nutzer durch Statusmeldungen, Likes, Kommentare und Profilbilder auf Facebook inszenieren.
7. FACEBOOK ALS BEGLEITER IM ALLTAG: Analyse des Nutzungsverhaltens anhand von Studien und Darstellung eines beispielhaften Tagesablaufs eines Jugendlichen im Internet.
8. SOCIAL MEDIA-SUCHT: Definition und Erläuterung von Suchtanzeichen, Entstehungsfaktoren für Mediensucht sowie Ansätze zur Prävention und zum Ausstieg.
9. CYBERMOBBING: Eingehende Behandlung der Problematik des digitalen Mobbings, inklusive Ausübungsmöglichkeiten, Präventionsstrategien und realer Fallbeispiele.
10. RESÜMEE: Abschließende Zusammenfassung der Ergebnisse hinsichtlich der Forschungsfrage und Bestätigung der aufgestellten Hypothese.
Generation Facebook, Soziale Netzwerke, Web 2.0, Virtuelle Beziehungen, Selbstpräsentation, Online-Sucht, Cybermobbing, Medienkompetenz, Digital Natives, Smartphone, Profilbild, Statusmeldungen, Internetnutzung, Privatsphäre, Jugendliche.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der "Generation Facebook" und der allgegenwärtigen Nutzung sozialer Online-Netzwerke durch Kinder und Jugendliche.
Die zentralen Themen umfassen die Identitätsbildung online, die Dynamik virtueller Beziehungen, die Mechanismen der Selbstdarstellung und die Risiken wie Internetsucht und Cybermobbing.
Die Forschungsfrage lautet: Inwieweit beeinflussen soziale Online-Netzwerke unsere Nachkommen im alltäglichen Leben?
Die Autorin kombiniert eine theoretische Literaturanalyse mit einem empirischen Teil, in dem Facebook-Statusmeldungen gesammelt und interpretiert werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von virtuellen Beziehungsmustern, die Strategien der Selbstinszenierung durch Profilbilder und Statusmeldungen sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Gefahren von Social Media-Sucht und Cybermobbing.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Generation Facebook, Medienkompetenz, soziale Online-Netzwerke, Cybermobbing und digitale Selbstdarstellung.
Das Smartphone wird als zentrales Medium identifiziert, das eine permanente Erreichbarkeit ermöglicht und damit die Schwelle zur ständigen Nutzung sozialer Netzwerke im Alltag massiv senkt.
Sie betont, dass ein Verbot nicht zielführend ist; stattdessen ist die Vermittlung von Medienkompetenz entscheidend, um den Jugendlichen einen sicheren und selbstbestimmten Umgang mit den digitalen Möglichkeiten zu ermöglichen.
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