Diplomarbeit, 2015
86 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
1.1 Einführung in das Thema
1.2 Zielsetzung, Methodik und Untersuchungsgang der Arbeit
2 Controlling Grundlagen
2.1 Controllingbegriff und -Konzeptionen
2.1.1 Ziele des Controllings
2.1.2 Controlling-Funktionen
2.2 Strategisches und operatives Controlling
2.3 Internes und externes Controlling
2.4 Zentrales und dezentrales Controlling
2.5 Controlling-Instrumente
2.6 Controlling-Konzept
3 Kommunale Unternehmen und Controlling
3.1 Besonderheiten des Controllings kommunaler Unternehmen
3.2 Anforderungen des kommunalen Controllings
4 Entwicklung eines Controlling-Konzeptes für die KDI GmbH
4.1 Die KDI GmbH
4.1.1 Aufbau des Rechnungswesens
4.1.2 Besonderheiten
4.2 Aufbau und Herleitung des Controlling-Konzeptes
4.2.1 Ist-Analyse
4.2.2 Motivation und Ziele
4.2.3 Einbindung in die Organisationsstruktur
4.2.4 Auswahl geeigneter Controlling-Instrumente
4.2.5 Berichtswesen und IT-Unterstützung
4.3 Das Controlling-Konzept der KDI GmbH
5 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines systematischen Controlling-Konzepts für die Kommunale Dienstleistungs-GmbH (KDI) in Sulzbach. Ziel ist es, unter Berücksichtigung der spezifischen Anforderungen kommunaler Unternehmen ein Instrumentarium zu erarbeiten, das die Unternehmensführung bei der Steuerung und Zielerreichung unterstützt.
2.1 Controlling-Begriff und -Konzeptionen
Erwartet man zum Thema „Controlling“ in der großen Anzahl der existierenden Fachliteratur eine kurze einheitliche und prägnante Begriffsdefinition, so stellt man sehr schnell fest, dass eine solche in dieser Form nicht existiert.
Sowohl im Allgemeinen als auch im unternehmensspezifischen Sprachgebrauch werden Begriffe wie „Controlling“, „Controller“ oder „Controllership“ oftmals synonym benutzt und/oder verstanden. Dies wird noch deutlicher, wenn man die oben genannten Begriffe, wie in der nachfolgenden Tabelle 1, gegenüberstellt.
Häufig wird der Begriff „Controlling“ auch missverständlich wiedergegeben, indem man ihn mit „Kontrolle“, bzw. „kontrollieren“ übersetzt. Dabei stammt der Begriff aber aus dem anglikanischen Wort „to control“, was eher mit „lenken“, „steuern“ oder auch „regeln“ bezeichnet werden muss.
1 Einleitung: Einführung in die Problematik des Controllings in kommunalen Unternehmen und Darlegung des methodischen Vorgehens.
2 Controlling Grundlagen: Theoretische Herleitung des Controlling-Begriffs, der wichtigsten Konzeptionen sowie eine Abgrenzung strategischer und operativer Instrumente.
3 Kommunale Unternehmen und Controlling: Erörterung der spezifischen Rahmenbedingungen und Anforderungen, die bei kommunalen Betrieben im Vergleich zur Privatwirtschaft zu beachten sind.
4 Entwicklung eines Controlling-Konzeptes für die KDI GmbH: Praxisorientierte Anwendung der theoretischen Grundlagen am Beispiel der KDI GmbH unter Einbezug von Ist-Analyse, Organisationsstruktur und Instrumentenauswahl.
5 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Empfehlungen für eine zukünftige, netzwerkbasierte Weiterentwicklung innerhalb des kommunalen Konzerns.
Controlling, Kommunale Unternehmen, KDI GmbH, Controlling-Konzept, Unternehmenssteuerung, Öffentliche Daseinsfürsorge, Budgetierung, Plan-Ist-Vergleich, Investitionsrechnung, Kennzahlen, Strategisches Controlling, Operatives Controlling, Berichtswesen, SWOT-Analyse, Benchmarking
Die Arbeit entwickelt ein praxisorientiertes Controlling-Konzept für die Kommunale Dienstleistungs-GmbH (KDI) in Sulzbach, um deren wirtschaftliche Steuerung im Rahmen des öffentlichen Auftrags zu verbessern.
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen des Controllings, die Besonderheiten der öffentlichen Daseinsvorsorge sowie die praktische Entwicklung von Instrumenten zur Budgetierung, Analyse und Steuerung.
Das Ziel ist die Schaffung einer Informationsbasis und eines Steuerungssystems, das trotz der engen politischen und gesetzlichen Bindung einer kommunalen GmbH eine effiziente Unternehmensführung ermöglicht.
Es wird eine Ist-Analyse in Form einer SWOT-Analyse durchgeführt, gefolgt von einer schrittweisen Herleitung eines 5-Phasen-Controlling-Konzepts, basierend auf Literaturstudien und internen Unternehmensdaten.
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Vorstellung der KDI GmbH, der Analyse ihres Rechnungswesens und der systematischen Entwicklung von operativen sowie strategischen Controlling-Instrumenten.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Controlling-Konzept, kommunale Daseinsvorsorge, Kostenüberwachung, Kennzahlensysteme und Wirtschaftsplanung.
Die KDI GmbH ist nicht primär auf Gewinnmaximierung ausgerichtet, unterliegt politischen Einflüssen und dem öffentlichen Auftrag zur Daseinsfürsorge, was spezielle Anforderungen an das Berichtswesen und die Planung stellt.
Empfohlen werden operative Instrumente wie Budgetierung, Plan-Ist-Vergleiche, Investitionsrechnung und Liquiditätsplanung sowie strategische Ansätze wie Benchmarking und eine zukünftige Balanced Scorecard.
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