Bachelorarbeit, 2015
69 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Bilanzierung von Finanzinstrumenten nach Handelsgesetzbuch (HGB) und International Financial Reporting Standards (IFRS). Ziel ist es, die wesentlichen Unterschiede im Ansatz und der Bewertung von Finanzinstrumenten unter beiden Rechnungslegungsstandards aufzuzeigen und kritisch zu würdigen. Im Fokus stehen dabei die unterschiedlichen Bewertungsmaßstäbe, die Auswirkungen auf die Bilanzierung von Derivaten und finanziellen Verbindlichkeiten sowie die Darstellung im Jahresabschluss.
Kapitel 1 führt in die Thematik der Bilanzierung von Finanzinstrumenten ein und erläutert die Problemstellung, die Zielsetzung der Arbeit sowie den Aufbau. Kapitel 2 befasst sich mit den Grundlagen der Bilanzierung von Finanzinstrumenten, wobei zunächst der Begriff und die Arten von Finanzinstrumenten definiert werden. Anschließend werden die Wertmaßstäbe der Bilanzierung nach HGB und IFRS vorgestellt. Kapitel 3 widmet sich der Bilanzierung von Finanzinstrumenten nach HGB. Hier werden die Grundlagen, Ansatzkriterien, Bewertungsmethoden und die Darstellung im handelsrechtlichen Abschluss erläutert. Kapitel 4 behandelt die Bilanzierung von Finanzinstrumenten nach IFRS. Es werden die relevanten Standards, die Zielsetzung und der Anwendungsbereich von IAS 39 und IFRS 9 sowie die Ansatzkriterien, die Klassifizierung und die Bewertung von Finanzinstrumenten dargestellt. Kapitel 5 analysiert die wesentlichen Unterschiede der Bilanzierung nach HGB und IFRS, insbesondere die unterschiedlichen Bewertungsmaßstäbe, die Auswirkungen auf die Bilanzierung von Derivaten und finanziellen Verbindlichkeiten. Schließlich werden die Ergebnisse der Arbeit in Kapitel 6 zusammengefasst.
Finanzinstrumente, Handelsgesetzbuch (HGB), International Financial Reporting Standards (IFRS), Ansatz, Bewertung, fortgeführte Anschaffungskosten, Fair Value, Derivative, finanzielle Verbindlichkeiten, Jahresabschluss.
Der Hauptunterschied liegt im Bewertungsmaßstab: Während das HGB dem Vorsichtsprinzip (Anschaffungskosten) folgt, setzen IFRS verstärkt auf den Fair Value (beizulegenden Zeitwert).
Diese Standards regeln die Kategorisierung, den Ansatz und die Bewertung von Finanzinstrumenten in der internationalen Rechnungslegung.
Im HGB herrscht für Derivate im Anlagevermögen das strenge Niederstwertprinzip; eine Aktivierung von Gewinnen vor Realisation ist weitgehend ausgeschlossen.
Fair Value ist der Preis, der in einem geordneten Geschäftsvorfall zwischen Marktteilnehmern für den Verkauf eines Vermögenswerts erzielt würde.
Das Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMoG) führte eine Annäherung an IFRS herbei, z.B. durch die Fair-Value-Bewertung von Finanzinstrumenten des Handelsbestands.
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