Lizentiatsarbeit, 2014
120 Seiten, Note: 1.5
Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation
Die vorliegende Lizentiatsarbeit befasst sich mit der Legitimation des Nichthandelns in der deutschen und britischen Klimadebatte. Das Hauptziel ist es, zu untersuchen, wer sich auf nationaler und supranationaler Ebene gegen Klimaschutzregulationen ausspricht und wie diese Haltung gerechtfertigt wird. Die Studie analysiert die Medienberichterstattung zum Thema Klimawandel, um die Strategien der Akteure, die sich für oder gegen Klimaschutzmaßnahmen einsetzen, zu verstehen.
Die Einleitung führt in das Thema der Legitimation des Nichthandelns in der Klimadebatte ein und stellt die Forschungsfrage sowie die Hypothesen vor. Kapitel 2 präsentiert die theoretische Basis der Arbeit, indem es die Konzepte der strategischen Kommunikation gesellschaftlicher Akteure, des Framing-Ansatzes und den Forschungsstand zur Klimadebatte erläutert. Kapitel 3 stellt die Forschungsfragen und Hypothesen im Detail vor. Kapitel 4 beschreibt die Methode und Operationalisierung der empirischen Studie, die auf einer Inhaltsanalyse von Medienbeiträgen aus Deutschland und Großbritannien basiert. Kapitel 5 präsentiert die empirischen Ergebnisse und die Überprüfung der Hypothesen. Kapitel 6 fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert ihre Bedeutung und stellt Schlussfolgerungen vor.
Die wichtigsten Schlüsselwörter und Themen der Arbeit sind: Klimaschutz, Klimadebatte, Medienberichterstattung, Framing, Strategische Kommunikation, Legitimation, Nichthandeln, Skeptizismus, Energiewende, gesellschaftliche Akteure, Regulationsgegner, Deutschland, Großbritannien.
Es beschreibt die Strategien und Argumente, mit denen Akteure begründen, warum keine einschneidenden Klimaschutzmaßnahmen ergriffen werden sollten.
Skeptizismus gegenüber dem wissenschaftlichen Konsens wird oft als Strategie für „non-decision-making“ genutzt, ist aber laut Studie in Deutschland kein zentraler Treiber der Debatte.
In Großbritannien kommen Klimaskeptiker in den Medien häufiger zu Wort als in Deutschland, was zum Teil auf spezifische Zeitungskampagnen zurückzuführen ist.
Es ist eine Methode, bei der verglichen wird, wie verschiedene Medien oder Länder ein Thema (hier: Klimawandel) durch bestimmte Deutungsmuster (Frames) darstellen.
Ihre dominante Argumentationsstruktur bezieht sich meist auf mögliche negative sozioökonomische Folgen der Energiewende und des Klimaschutzes.
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