Magisterarbeit, 2013
218 Seiten, Note: 1,3
Die Arbeit untersucht die Eheschließungen in Halle am Ende des 19. Jahrhunderts und untersucht die Verbindung von sozialer Praxis und empirischen Befunden. Sie befasst sich mit der Ehe als Rechtsinstitut und gesellschaftlicher Institution und analysiert deren Rolle im Kontext der sozialen Platzierung und Mobilität.
Ehe, Sozialgeschichte, 19. Jahrhundert, Halle, Soziale Praxis, Empirische Forschung, Mobilität, Berufsmobilität, Konnubiale Mobilität, Soziale Platzierung, Schichten, Berufsgruppen.
Die Arbeit analysiert das Eheschließungsverhalten und die soziale Mobilität der Einwohner von Halle (Saale) im Jahr 1895 anhand von Standesamtsregistern.
Als Primärquellen dienten die Standesamtsregister von 1895 mit Daten zu Beruf, Alter, Wohnort und Konfession von 853 Eheschließenden.
Konnubiale Mobilität bezeichnet die soziale Bewegung, die durch die Heirat zwischen Personen unterschiedlicher sozialer Schichten entsteht.
Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) löste am Ende des Jahrhunderts ältere Rechtsnormen wie das ALR ab und definierte die Ehe als rechtliches und gesellschaftliches Institut neu.
Die schnelle Industrialisierung in Städten wie Halle führte zu neuen sozialen Schichten und veränderte die Mechanismen der Partnerwahl und sozialen Platzierung.
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