Diplomarbeit, 2004
62 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Formen der Plankostenrechnung
2.1 Die starre Plankostenrechnung
2.2 Die flexible Plankostenrechnung
3 Darstellung von verschiedenen Abweichungsanalysemethoden
3.1 Auswahl geeigneter Kosteneinflussgrößen
3.2 Die alternative Abweichungsanalysemethode
3.3 Die kumulative Abweichungsanalysemethode
3.4 Die differenziert-kumulative Abweichungsanalysemethode
3.5 Die differenziert-kumulative Abweichungsanalysemethode auf Minimumbasis
3.6 Die symmetrische Abweichungsanalysemethode
4 Beurteilung der Abweichungsanalysemethoden
4.1 Anforderungen an Abweichungsanalysemethoden
4.2 Bewertung der vorgestellten Methoden
4.3 Einsatzmöglichkeiten der Abweichungsanalysemethoden
5 Schlussbetrachtung und Ausblick
Die Diplomarbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen verschiedener Kostenabweichungsanalysemethoden innerhalb der flexiblen Plankostenrechnung, um Kostensenkungspotentiale identifizieren und zielgerichtet ausschöpfen zu können.
3.1 Auswahl geeigneter Kosteneinflussgrößen
Damit auftretende Abweichungen in zukünftigen Produktionsperioden vermieden bzw. reduziert werden, ist es erforderlich, diese den einzelnen Ursachen zuzuordnen. Deshalb werden in der Kostentheorie verschieden Kosteneinflussgrößen herausgestellt, durch die Kostenabweichungen verursacht werden können.
GUTENBERG (1983) unterscheidet bei der Bestimmung der Größen, die das Produktionskostenniveau eines Betriebes bestimmen, in fünf Einflussgrößen. Als erste Hauptkosteneinflussgröße macht er die Faktorqualitäten aus, da Betriebe, die mit den qualitativ besten Faktoren (Maschinen, Belegschaft, Werkstoffe) ausgestattet sind, auch die günstigste Kostensituation zeigen. Die Beschäftigung stellt die zweite Hauptkosteneinflussgröße dar. Die produktiven Faktoren können sich unterschiedlich gut an die Schwankungen der Beschäftigung anpassen, so dass sich bei Beschäftigungsänderungen die Faktorproportionen und somit auch das Kostenniveau ändern. Als weitere Einflussgröße werden die Faktorpreise (Betriebsmittel, Werkstoffe, Arbeitsentgelte) benannt. Eine Änderung der Betriebsgröße, die zu einer Änderung von Faktorbeschaffenheiten und -proportionen führen kann, bildet die vierte Haupteinflussgröße. Abschließend beschreibt das Fertigungsprogramm die fünfte Größe, die sich aufgrund des Verhältnisses zur vorhandenen Betriebsausrüstung auf die Produktionskosten auswirkt.
1 Einleitung: Einführung in die Rolle der Kostenkontrolle als Steuerungsinstrument und Zielsetzung der Arbeit zur systematischen Analyse von Kostenabweichungen.
2 Formen der Plankostenrechnung: Abgrenzung zwischen starrer und flexibler Plankostenrechnung sowie Erläuterung der Voll- und Teilkostenbasis.
3 Darstellung von verschiedenen Abweichungsanalysemethoden: Detaillierte Vorstellung verschiedener mathematischer Ansätze zur Zerlegung von Kostenabweichungen.
4 Beurteilung der Abweichungsanalysemethoden: Kritische Evaluation der vorgestellten Verfahren anhand konzeptioneller und informationsspezifischer Anforderungen.
5 Schlussbetrachtung und Ausblick: Zusammenfassung der Ergebnisse und Diskussion weiterer Forschungsfelder zur Optimierung der Abweichungsanalyse.
Kostenabweichungsanalyse, flexible Plankostenrechnung, Kostenkontrolle, Kosteneinflussgrößen, Abweichungsursachen, Plankostenrechnung, Kostensenkungspotential, Sollkosten, Istkosten, Abweichungsinterdependenzen, Vollkostenrechnung, Teilkostenrechnung, Methodenbewertung.
Die Arbeit behandelt die systematische Untersuchung von Kostenabweichungen in Unternehmen, um unwirtschaftliche Aktivitäten aufzudecken und Kostensenkungspotentiale zu erschließen.
Im Zentrum stehen die flexible Plankostenrechnung sowie die verschiedenen methodischen Ansätze zur Zerlegung von Gesamtabweichungen in kontrollierbare Teilabweichungen.
Ziel ist es zu analysieren, inwieweit unterschiedliche Methoden der Kostenabweichungsanalyse eine verursachungsgerechte Zurechnung von Abweichungen ermöglichen.
Es wird eine kritische Literaturanalyse und eine methodisch-theoretische Bewertung der verschiedenen mathematischen Zerlegungsverfahren (z.B. kumulativ, symmetrisch) vorgenommen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung und die anschließende, kriterienbasierte Bewertung der verschiedenen mathematischen Abweichungsanalysemethoden.
Die wichtigsten Begriffe sind Kostenabweichungsanalyse, flexible Plankostenrechnung, Kostenkontrolle, Kosteneinflussgrößen und Methodenbewertung.
Da bei der starren Plankostenrechnung keine Unterscheidung zwischen fixen und variablen Kosten erfolgt, sind die Ergebnisse nicht zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit bei Beschäftigungsschwankungen geeignet.
Diese Methode verhindert die Verzerrung von Teilabweichungen durch Kompensationseffekte, indem sie lediglich solche Kostengrößen einbezieht, die einen eindeutigen kostensteigernden oder -senkenden Charakter besitzen.
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