Bachelorarbeit, 2010
46 Seiten
1 Einleitung
2 Die Ernährungsindustrie in Deutschland und der Welt
2.1 Konzentrationstendenzen auf Anbieterseite
2.1.1 Herstellerseite
2.1.2 Händlerseite
2.2 Folgen und Auswirkungen für die Verbraucher
2.3 Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie – Arbeit und Ziele
3 Wirtschaftlicher Stellenwert der Lebensmittelwerbung
4 Gesetzliche Rahmenbedingungen der Lebensmittelwerbung
4.1 Gesetzliche Regelungen
4.1.1 EU-Ebene
4.1.2 Bundes- und Länderebene
4.2 Selbstkontrolle der Werbewirtschaft
5 Stellung und Rolle der Werbung in der Ernährungsindustrie
5.1 Wirkung von Werbung auf Käuferverhalten und Kaufentscheidungsprozesse
5.1.1 Käuferverhalten am Beispiel des S-O-R-Modells
5.1.2 Stellenwert der Werbung in Kaufentscheidungsprozessen
5.2 Marketingstrategien und deren Verwendung in der Werbung
5.2.1 Qualitätsführerschaft
5.2.2 Preisführerschaft
5.2.3 Zeitführerschaft
5.2.4 Beziehungsführerschaft
5.3 Kommunikationspolitik im Mix der Marketinginstrumente
5.3.1 Produktpolitik
5.3.2 Preispolitik
5.3.3 Distributionspolitik
5.3.4 Kommunikationspolitik
5.3.4.1 Ziele der Kommunikationspolitik
5.3.4.2 Kommunikationsinstrumente im Bereich der Lebens- und Genussmittel
5.3.4.3 Kontrolle der Kommunikationspolitik
5.4 Die Werbung der Ernährungsindustrie im Marketing-Mix
5.5 Ziele und Besonderheiten der Lebensmittelwerbung
6 Zukünftige und alternative Ansätze für Lebensmittelwerbung
6.1 Öko-Werbung
6.2 Sozial-Werbung
6.3 Gesundheits-Werbung
7 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Bedeutung und Stellung der Werbung innerhalb der Ernährungsindustrie. Dabei wird analysiert, wie Unternehmen durch gezielte Marketingstrategien Einfluss auf das Kaufverhalten nehmen und wie sich die wachsende Konzentration im Lebensmittelhandel auf die Gestaltung und Umsetzung von Werbemaßnahmen auswirkt.
5.1.1 Käuferverhalten am Beispiel des S-O-R-Modells
Um das vorhandene Marketinginstrumentarium zielgerichtet einsetzen zu können, ist es erforderlich wichtige Informationen für die mit dem Käuferverhalten wesentlich zusammenhängenden Fragen zu erlangen (STRECKER et al. 1996, S. 34):
● Wer kauft? → Kaufakteure
● Was? → Kaufobjekte
● Warum? → Kaufmotive
● Wie? → Kaufentscheidungsprozesse, Kaufpraktiken
● Wie viel? → Kaufmenge
● Wann? → Kaufzeitpunkt, Kaufhäufigkeit
● Wo bzw. bei wem? → Einkaufsstätten, Lieferantenauswahl
QUELLE: MEFFERT 2000, S. 98
Die Frage nach dem „Warum“, also das eigentliche Kaufmotiv, ist entscheidend, wenn die Marketingaktivitäten das Kaufverhalten der Konsumenten beeinflussen sollen. Das Kaufverhalten eines Konsumenten kann unter anderem in Form eines sogenannten S-O-R-Modells dargestellt werden:
1 Einleitung: Einführung in die Bedeutung der Ernährungsindustrie als weltweiter Wirtschaftszweig und die zentrale Rolle der Werbung bei der Markenprofilierung.
2 Die Ernährungsindustrie in Deutschland und der Welt: Analyse der Konzentrationstendenzen auf Hersteller- und Händlerseite sowie deren Konsequenzen für den Wettbewerb.
3 Wirtschaftlicher Stellenwert der Lebensmittelwerbung: Überblick über Werbeausgaben in verschiedenen Lebensmittelwarengruppen und die Bedeutung von Marketing bei Neuprodukteinführungen.
4 Gesetzliche Rahmenbedingungen der Lebensmittelwerbung: Darstellung der rechtlichen Beschränkungen durch EU-Verordnungen (Health-Claims) und das nationale Wettbewerbsrecht sowie die Bedeutung der Selbstkontrolle.
5 Stellung und Rolle der Werbung in der Ernährungsindustrie: Detaillierte Untersuchung von Kaufentscheidungsprozessen, Marketingstrategien (Qualitäts-, Preis-, Zeit- und Beziehungsführerschaft) und Kommunikationsinstrumenten.
6 Zukünftige und alternative Ansätze für Lebensmittelwerbung: Diskussion neuer Marketingtrends mit Fokus auf Ökologie, soziales Engagement und Gesundheit.
7 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Machtverschiebungen zwischen Herstellern und Händlern sowie ein Ausblick auf die notwendige Anpassungsfähigkeit der Branche.
Ernährungsindustrie, Lebensmittelwerbung, Marketing-Mix, Konzentrationstendenzen, Käuferverhalten, S-O-R-Modell, Health-Claims-Verordnung, Markengesetz, Qualitätsführerschaft, Beziehungsführerschaft, Kommunikationspolitik, Verkaufsförderung, Öko-Werbung, Gesundheits-Werbung, Markenloyalität
Die Arbeit behandelt die Rolle und Bedeutung der Werbung innerhalb der Ernährungsindustrie und analysiert, wie diese Branche ihre Produkte am Markt positioniert.
Die Schwerpunkte liegen auf den Konzentrationsprozessen im Handel, den rechtlichen Rahmenbedingungen der Lebensmittelwerbung sowie den eingesetzten Marketing-Strategien und Instrumenten.
Das Ziel ist es, die Komplexität der Lebensmittelwerbung zu erläutern, die Besonderheiten der Branche herauszuarbeiten und die Auswirkungen der Marktkonzentration auf Werbestrategien aufzuzeigen.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und die Auswertung empirischer Daten zur Werbewirtschaft und zu verschiedenen Marketingmodellen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der rechtlichen Grundlagen, die Untersuchung des Konsumentenverhaltens, die verschiedenen Marketingführerschafts-Strategien sowie eine detaillierte Betrachtung des Kommunikations-Mix.
Zentrale Begriffe sind neben der Ernährungsindustrie und Lebensmittelwerbung vor allem Marketing-Mix, Markenloyalität, gesetzliche Rahmenbedingungen und alternative Werbeansätze wie Öko- oder Gesundheitswerbung.
Durch die hohe Konzentration im Handel sind Hersteller zunehmend gezwungen, Werbekostenzuschüsse zu zahlen, wobei der Handel diese Mittel häufig primär für Aktionswerbung nutzt, was oft zu Zielkonflikten mit der Markenstrategie der Hersteller führt.
Sie regelt auf EU-Ebene die Verwendung nährwertbezogener und gesundheitsbezogener Angaben und schränkt die Hersteller in ihrer Werbefreiheit ein, um den Verbraucher vor irreführenden Versprechen zu schützen.
Es hilft Unternehmen, die psychologischen Prozesse zwischen einem Werbereiz (Stimulus) und der eigentlichen Kaufreaktion zu verstehen, um Marketinginstrumente effizienter auf die Zielgruppe abzustimmen.
Sie spiegeln den gesellschaftlichen Wandel wider und erlauben es Unternehmen, sich als nachhaltig zu positionieren, wobei die Arbeit kritisch zwischen echtem Öko-Marketing und "Pseudo-Öko-Marketing" differenziert.
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