Bachelorarbeit, 2015
82 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema "Hochkonflikt" im Kontext von Trennungs- und Scheidungspaaren und den Herausforderungen, die diese für die Soziale Arbeit darstellen. Ziel ist es, die Entstehung und Dynamik von Hochkonflikt zu beleuchten, die Folgen für die Beteiligten aufzuzeigen und mögliche Strategien für den professionellen Umgang mit dieser Klientel zu analysieren.
Die Arbeit beginnt mit einem Überblick über die gesellschaftliche Entwicklung von Trennungen und Scheidungen in Deutschland, die sich seit dem frühen 20. Jahrhundert stetig erhöht hat. Es werden die Folgen von Scheidungen für Erwachsene, Kinder und die Gesellschaft beleuchtet.
Im zweiten Kapitel werden die verschiedenen Stufen von Konflikten sowie die Entstehungsmechanismen von Hochkonflikt anhand relevanter Theorien (z.B. Glasl, Weeks & Treat, Bowlby) vorgestellt. Der Fokus liegt dabei auf der besonderen Dynamik von Hochkonflikt, die sich von normalen Trennungsprozessen abhebt.
Im dritten Kapitel werden verschiedene sozialpädagogische Strategien für den Umgang mit hochstrittigen Paaren vorgestellt, darunter Trennungs- und Scheidungsberatung sowie Mediation. Die Entwicklung, Prinzipien und Grenzen dieser Ansätze werden ausführlich betrachtet.
Hochkonflikt, Trennungs- und Scheidungsberatung, Mediation, Soziale Arbeit mit Familien, Konfliktstufen, Bindungstheorie, Kollusionsprinzip, systemtherapeutische Perspektiven, Familienrecht.
Hochkonflikt bezeichnet eine destruktive Dynamik bei Trennungspaaren, die weit über normale Konflikte hinausgeht und besondere Anforderungen an Berater und Institutionen stellt.
Hochkonflikte haben oft weitreichende und belastende Folgen für die psychische Entwicklung und das Wohlbefinden der betroffenen Kinder.
Die Arbeit nutzt unter anderem Glasls Konfliktstufen, Bowlbys Bindungstheorie und das Kollusionsprinzip nach Willi zur Erklärung.
Therapeutische Mediation integriert psychologische Aspekte tiefergehend, um die verhärteten Fronten bei hochstrittigen Paaren aufzubrechen, wo normale Mediation an Grenzen stößt.
Ziel ist die Wiederherstellung oder Stärkung der elterlichen Sorgeleistung und die Unterstützung bei der Klärung familienbezogener Konflikte.
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