Examensarbeit, 2010
133 Seiten, Note: 1,0
Diese Arbeit befasst sich mit der Bedeutung und Funktion des Turnens und der Turnlieder in der studentischen Nationalbewegung in Mittelhessen, insbesondere bei den „Gießener Schwarzen“. Ziel ist es, die Rolle des Turnens und der Turnlieder innerhalb der studentischen Reformbewegung im Kontext der nationalen und politischen Entwicklungen des 19. Jahrhunderts zu analysieren.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Fragestellung, den Aufbau der Arbeit und den Forschungsstand erläutert. Anschließend wird im ersten Teil ein Überblick über die historischen Entwicklungen des 19. Jahrhunderts gegeben, die den Hintergrund für die Entstehung der Turn- und Nationalbewegung in Deutschland bilden. Der zweite Teil beleuchtet die Entwicklung der Turn- und Burschenschaftsbewegung, insbesondere die Entstehung der Urburschenschaften und das Wartburgfest. Im dritten Teil wird die Turn- und Burschenschaftsbewegung in Gießen fokussiert, wobei die „Gießener Schwarzen“ und ihre politische Zielsetzung im Mittelpunkt stehen. Der Schwerpunkt liegt auf der Analyse der Funktion des Turnens und der Turnlieder bei den „Gießener Schwarzen“.
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Nationalismus, Turnbewegung, Burschenschaft, Studentenbewegung, „Gießener Schwarzen“, Karl Follen, Turnlieder, politische Reform, Einheit Deutschlands, 19. Jahrhundert.
Dies war eine radikale studentische Reformbewegung um Karl Follen (1814-1819), die für ein geeintes Deutschland und gegen die Kleinstaaterei kämpfte.
Turnen diente der körperlichen Ertüchtigung für künftige Befreiungskämpfe und förderte das Gemeinschaftsgefühl und nationale Bewusstsein der Studenten.
Die Lieder waren Ausdruck radikaler politischer Forderungen und dienten als „Glaubensbekenntnis“ der national-patriotischen studentischen Gruppen.
Das Fest war ein Höhepunkt der Burschenschaftsbewegung, bei dem Einheitsbestrebungen gefeiert und reaktionäre Schriften symbolisch verbrannt wurden.
Jahn entwickelte das nationale Programm des Turnens (Hasenheide 1811), das die Grundlage für die spätere Verbindung von Sport und Politik bildete.
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