Magisterarbeit, 2014
91 Seiten, Note: 2,20
Die Magisterarbeit untersucht die Berichterstattung über Israel und die Juden in der Zeitschrift „konkret“ zwischen 1961 und 1972, um den Wandel der Einstellung der Studentenbewegung gegenüber Israel zu analysieren. Dabei wird die Frage gestellt, ob sich dieser Wandel in der Berichterstattung der Zeitschrift widerspiegelt und welche Ursachen dafür verantwortlich sind. Darüber hinaus soll untersucht werden, ob in der Berichterstattung antisemitische Stereotype oder Elemente des Sekundärantisemitismus zu finden sind.
Die Einleitung stellt die Forschungsfrage und den Untersuchungszeitraum dar. Kapitel 1 definiert die Begriffe Antisemitismus, Sekundärantisemitismus und Antizionismus und erläutert die marxistisch-leninistische Ideologie, die den Antizionismus der Studentenbewegung prägte. In Kapitel 2 werden die 68er Bewegung, der SDS, die Neue Linke und die APO vorgestellt. Kapitel 3 analysiert die Beziehung der Studentenbewegung zu Israel vor und nach dem Sechstagekrieg. Kapitel 4 befasst sich mit der Zeitschrift „konkret“ und ihrer Verbindung zur Studentenbewegung. In Kapitel 5 werden die Berichterstattung über Israel und die Juden in „konkret“ analysiert, wobei die Darstellung des Antisemitismus, Israels und Al Fatahs im Vordergrund steht. Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen.
Antizionismus, Antisemitismus, Sekundärantisemitismus, Studentenbewegung, Neue Linke, Sechstagekrieg, Israel, Al Fatah, „konkret“, Berichterstattung, Bundesrepublik Deutschland, marxistisch-leninistische Ideologie, Antiimperialismus, Terrorismus.
Die Arbeit analysiert die Berichterstattung der Zeitschrift „konkret“ zwischen dem Eichmann-Prozess 1961 und dem Olympia-Attentat 1972.
„konkret“ fungierte als wichtiges Sprachrohr der linkssozialistischen Strömungen und der 68er-Bewegung.
Es handelt sich um eine Form des Antisemitismus, die oft als Schuldabwehr nach dem Holocaust auftritt und sich in israelkritischen Argumentationen verstecken kann.
Zwischen 1967 und 1969 vollzog sich ein Wandel von kritischer Solidarität hin zu einem dogmatischen Antizionismus, insbesondere nach dem Sechstagekrieg.
Die Arbeit untersucht die idealisierte Darstellung der Al Fatah in „konkret“ als Teil der Befreiungsbewegungen der Dritten Welt.
Sie prägte den antiimperialistischen Antizionismus der Neuen Linken und beeinflusste die Faschismusinterpretation jener Zeit.
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