Diplomarbeit, 2005
126 Seiten, Note: Sehr Gut
1. EINLEITUNG
1.1. Vorwort
1.2. Die Bau- und Heimwerkerbranche
1.2.1. Begriffsabgrenzung
1.2.2. Marktdaten & Kundenstruktur
1.2.3. bauMax & Preissäge-Karte
1.3. Problemstellung
1.4. Zielsetzung & Forschungsfragestellung
1.5. Methodik und Aufbau der Arbeit
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1. Historische Entwicklung
2.2. Ursachen und Chancen der Ausbreitung von CRM im Handel
2.3. Begriffsabgrenzungen & Definition von CRM
2.4. Strategische Zielsetzungen
2.5. Unternehmensinterne Voraussetzungen
3. DIE BAUSTEINE DER BEZIEHUNGSORIENTIERUNG
3.1. Kundenorientierung
3.1.1. Grundlagen & Begriffsabgrenzungen
3.1.2. Beziehungen & Beziehungszyklus
3.1.3. Erfolgsfaktoren & Umsetzung
3.1.4. Exkurs: Besonderheiten von Kundenbeziehungen im Internet (E-CRM)
3.1.5. Fazit
3.2. Kundenzufriedenheit & Beschwerdezufriedenheit
3.2.1. Grundlagen & Begriffsabgrenzungen
3.2.2. Beschwerde
3.2.3. Erfolgsfaktoren & Messmöglichkeiten
3.2.4. Fazit
3.3. Kundenbindung
3.3.1. Grundlagen & Begriffsabgrenzungen
3.3.2. Instrumente der Kundenbindung
3.3.3. Kundenkarten
3.3.4. Zusammenhang zwischen Kundenzufriedenheit und Kundenbindung
3.3.5. Fazit
3.4. Kundenwert
3.4.1. Grundlagen & Begriffsabgrenzungen
3.4.2. Bestimmungsgrößen & Erfolgsfaktoren
3.4.3. Messmöglichkeiten
3.4.4. Exkurs: Ethische Aspekte des Kundenwertes
3.4.5. Fazit
4. KUNDENSEGMENTIERUNG
4.1. Grundlagen & Begriffsabgrenzungen
4.2. Voraussetzung Database
4.3. Datenanalyse
4.3.1. OLAP
4.3.2. Data Mining
4.4. Die Bau- und Heimwerkermarktkunden: Alles dreht sich ums Wohnen
4.4.1. Wer sind sie?
4.4.2. Was tun sie?
4.4.3. Warum suchen sie einen Bau- und Heimwerkermarkt auf?
4.4.4. Trends & Entwicklungen
4.5. Segmentierungsansätze für den Bau- und Heimwerkerbereich
4.5.1. Segmentierung nach dem Kundenbeziehungslebenszyklus
4.5.2. Segmentierung nach Lebensstilen
4.5.3. Segmentierung nach Bau- und Wohnvorhaben
4.5.4. Segmentierung nach dem Lebens- und Familienzyklus
4.5.5. Segmentierung nach der Warenkorbzusammensetzung der Preissäge-Karte Kunden
4.6. Fazit: Die Bau- und Heimwerkermarkt Zielgruppen
5. EXKURS: BEST PRACTICE „TESCO“
6. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
7. LITERATURVERZEICHNIS
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die strategische Bedeutung von Customer Relationship Management (CRM) für den Bau- und Heimwerkermarktbereich aufzuzeigen und zu analysieren, warum eine ganzheitliche CRM-Strategie langfristige Wettbewerbsvorteile gegenüber rein preisorientierten Ansätzen sichern kann, wobei insbesondere die Herausforderungen bei der Implementierung bei bauMax betrachtet werden.
1.2.1. Begriffsabgrenzung
Bau- und Heimwerkermärkte sind relativ junge Betriebsformen und werden dem Betriebstyp Fachmarkt zugeordnet. Sie sind aus der Dynamik der Betriebsformen selbst und externen Einflussgrößen wie Baunutzungsverordnungen hervorgegangen. Ein Fachmarkt vereint in sich die Merkmale eines Fachgeschäftes (tiefe, aber enge Sortiment) und die Merkmale eines Verbrauchermarktes (Selbstbedienung, günstige Preise, Kunden kommen mit dem Auto) (vgl. Schmalen 1999, S 474). Eine genaue Definition eines Bau- und Heimwerkermarktes findet sich in der wissenschaftlichen Diskussion allerdings nicht.
Die Praxis beschreibt einen Bau- und Heimwerkermarkt als Einzelhandelsbetrieb mit einer überdachten Verkaufsfläche ab 1.000 m2 mit einem Sortiment aus den Bereichen Baumaterialien, Holz, Werkzeug, Sanitär, Fliesen, Elektro, Kleineisen, Farben & Lacke, Raumausstattung & Deko, Haushalt, Garten, Pflanzen und Freizeit. Gemäß dem Wandel der Betriebstypen verändern auch „Do-it-Yourself“ Märkte ihr Erscheinungsbild. Aktuell sind die Aufnahme von Zusatzsortimenten aus den Bereichen Zooartikel/Tiernahrung, Autozubehör, Fremdsortimente (beispielsweise Tschibo/Eduscho) als auch intensive Sortimentserweiterungen im Garten- und Wohnbereich feststellbar.
Die Sortimente eines Bau- und Heimwerkermarktes finden sich in Fachgeschäften, Möbelmärkten, Gartenmärkten als auch auszugsweise im Lebensmittelhandel wieder. Im nachfolgenden werden jedoch nur Marktdaten der Bau- und Heimwerkermärkte berücksichtigt.
1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Marktsituation, das Unternehmen bauMax und definiert die Forschungsfragen sowie die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung des CRM und diskutiert die strategischen Zielsetzungen sowie die notwendigen unternehmensinternen Voraussetzungen.
3. DIE BAUSTEINE DER BEZIEHUNGSORIENTIERUNG: Hier werden die Kernelemente des CRM, insbesondere Kundenorientierung, -zufriedenheit, -bindung und -wert, detailliert theoretisch und praxisorientiert analysiert.
4. KUNDENSEGMENTIERUNG: Dieser Teil widmet sich den theoretischen Grundlagen der Segmentierung sowie spezifischen Ansätzen wie dem Familien- und Lebenszyklus, ergänzt durch eine praktische Warenkorbanalyse.
5. EXKURS: BEST PRACTICE „TESCO“: Dieser Abschnitt illustriert die praktische Anwendung erfolgreicher CRM-Strategien anhand des britischen Handelsunternehmens Tesco.
6. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Das letzte Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und bietet einen Ausblick auf die zukünftige Relevanz von CRM und die Bedeutung emotionaler Kundenbindung.
CRM, Customer Relationship Management, Bau- und Heimwerkermarkt, bauMax, Kundenbindung, Kundenzufriedenheit, Kundenwert, Kundensegmentierung, Datennutzung, Data Mining, OLAP, Marketingstrategie, Kundenkarte, Wettbewerbsvorteil, Dienstleistungspolitik.
Die Diplomarbeit untersucht die strategische Relevanz von Customer Relationship Management (CRM) für den Bau- und Heimwerkermarkt unter besonderer Berücksichtigung des Unternehmens bauMax.
Die Arbeit behandelt die theoretischen CRM-Grundlagen, zentrale Bausteine wie Kundenbindung und -wert, sowie Methoden zur Kundensegmentierung im DIY-Handel.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie eine ganzheitliche CRM-Strategie – über rein operative Marketingmaßnahmen hinaus – langfristige Wettbewerbsvorteile schaffen kann.
Die Arbeit stützt sich auf eine umfassende Literaturanalyse sowie die Auswertung von Branchendaten und unternehmensinternen Statistiken (Echtdaten der bauMax Preissäge-Karte).
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Analyse der CRM-Bausteine (Kundenorientierung, -zufriedenheit, -bindung, -wert) und verschiedene Ansätze der Kundensegmentierung.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie CRM, Kundenbindung, Kundenwert, bauMax, Segmentierung und Data Mining charakterisieren.
Tesco dient als illustratives Beispiel, um zu zeigen, wie eine konsequente, kulturübergreifende Ausrichtung auf den Kunden erfolgreich in einem massenmarktorientierten Handelsumfeld umgesetzt werden kann.
Sie fungiert als Praxisbeispiel für ein Kundenbindungsinstrument, dessen Datenbasis genutzt wird, um Möglichkeiten der Kundensegmentierung und Analyse des Kundenwerts im Baumarktbereich aufzuzeigen.
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