Bachelorarbeit, 2013
48 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Finanzierungsalternativen im Profifußball
2.1 Innenfinanzierung
2.1.1 Einnahmen aus Sponsoring
2.1.2 Mediale Verwertung
2.1.3 Spielertrag
2.1.4 Merchandisingeinnahmen
2.1.5 Transfererlöse
2.2 Außenfinanzierung
2.2.1 Aufnahme von Fremdkapital
2.2.1.1 Kreditfinanzierung
2.2.1.2 (Fan-)Anleihen
2.2.2 Mezzanine Finanzierungsinstrumente
2.2.3 Aufnahme von Eigenkapital
2.2.3.1 Börsengang
2.2.3.2 Private Equity
3. Finanzierungsmodelle im europäischen Fußballsport
3.1 FC Chelsea London
3.2 FC Bayern München
3.3 Schlussfolgerung
4. Financial Fairplay
4.1 Zielsetzung der Regelungen zum finanziellen Fairplay
4.2 UEFA Klub-Lizenzierung
4.3 UEFA Klub-Monitoring
4.4 Bedeutung für die Finanzierung von Fußballvereinen
5. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht, wie sich Fußballvereine zukünftig vor dem Hintergrund der durch das Financial Fairplay der UEFA eingeführten Regularien und Verschuldungsgrenzen finanzieren können. Ziel ist es, die Abhängigkeit vom sportlichen Erfolg sowie die Chancen und Risiken verschiedener Finanzierungsmodelle zu analysieren und ein Verständnis für die veränderten Rahmenbedingungen im europäischen Profifußball zu schaffen.
2.1.1 Einnahmen aus Sponsoring
Unter Sponsoring im professionellen Fußballsport wird die Vermarktung von Nutzungsrechten der Marketingmöglichkeiten eines Vereins verstanden, welcher im Gegenzug dafür durch den Sponsor in Form von finanziellen Mitteln und/oder Sachleistungen unterstützt wird.
In der 1. Fußball-Bundesliga ist das Sponsoring die wichtigste Einnahmequelle der Vereine und verzeichnete seit der Saison 2008/09 einen Anstieg von 13,2%, was besonders vor dem Hintergrund beachtenswert ist, dass der Umsatz und die Investitionen auf dem deutschen Werbemarkt in den vergangenen Jahren rückläufig waren.
Im Profifußball unterscheidet man grundsätzlich zwischen drei Formen des Sponsorings: Trikotsponsoring, Verträge mit Ausrüstern und Bandenwerbung.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Kommerzialisierung und die damit verbundenen finanziellen Probleme im Profifußball sowie die Notwendigkeit der Einführung des Financial Fairplay.
2. Finanzierungsalternativen im Profifußball: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene Mittel der Innen- und Außenfinanzierung und bewertet diese hinsichtlich ihrer Eignung für Fußballvereine.
3. Finanzierungsmodelle im europäischen Fußballsport: Anhand der Beispiele FC Chelsea London und FC Bayern München werden gegensätzliche Finanzierungsstrategien gegenübergestellt und beurteilt.
4. Financial Fairplay: Es werden die von der UEFA eingeführten Regelwerke zur Klub-Lizenzierung und zum Klub-Monitoring sowie deren Bedeutung für die Finanzierung von Vereinen erläutert.
5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zur Finanzierung auf Basis der zwei Säulen – originäres Fußballgeschäft und externe Quellen – zusammen und bewertet die Auswirkungen des Financial Fairplay.
Finanzierung, Profifußball, Financial Fairplay, Innenfinanzierung, Außenfinanzierung, Sponsoring, Mediale Verwertung, Spielertrag, Kreditfinanzierung, Anleihen, Mezzanine Finanzierung, Eigenkapital, Börsengang, Private Equity, UEFA Klub-Lizenzierung
Die Arbeit analysiert die Finanzierungsmöglichkeiten von professionellen Fußballvereinen und untersucht, wie diese sich angesichts der neuen UEFA-Regularien zum Financial Fairplay langfristig aufstellen können.
Die Themenfelder umfassen die verschiedenen Finanzierungsinstrumente im Sport, die Differenzierung zwischen Innen- und Außenfinanzierung sowie das Regelwerk der UEFA zur finanziellen Stabilität im europäischen Fußball.
Das Ziel ist die Klärung der Frage, wie Fußballvereine künftig trotz strengerer Verschuldungsgrenzen wirtschaftlich erfolgreich bleiben und welche Strategien dafür am ehesten geeignet sind.
Der Autor nutzt eine systematische theoretische Aufarbeitung und einen komparativen Ansatz, bei dem verschiedene Finanzierungsmodelle an Fallbeispielen gegenübergestellt werden.
Im Hauptteil werden zunächst die Finanzierungsalternativen (Innen- und Außenfinanzierung) detailliert charakterisiert, bevor in einem Vergleich europäischer Spitzenvereine die praktischen Ansätze und schließlich das Regelwerk zum Financial Fairplay analysiert werden.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Financial Fairplay, Innenfinanzierung, Außenfinanzierung, UEFA-Klub-Lizenzierung, Private Equity und strategische Investoren.
Während der FC Chelsea stark auf einen mäzenatisch geprägten Finanzierungsansatz setzt, verfolgt der FC Bayern eine einnahmeorientierte Ausgabenpolitik, die auf Unabhängigkeit und nachhaltiges Wachstum von innen heraus zielt.
Kleine Vereine könnten durch die neuen Regularien Schwierigkeiten haben, aus eigener Kraft zu größeren Clubs aufzuschließen, da ihnen die durch das FFP eingeschränkten externen Finanzierungsmittel zur Investition in den Spielerkader fehlen.
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