Studienarbeit, 2012
62 Seiten, Note: 1,3
1 Hintergrund der Themenbearbeitung
1.1 Demografische Entwicklung
1.2 Auftrag und Fragestellung
2 Theorieteil
2.1 Die NEXT- Studie
2.2 Umfrage des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe (DBfK)
2.3 Arbeitgeberattraktivität und Personalbindung – neue Managementansätze und deren Umsetzung
3 Methodenteil
3.1 Studiendesign
3.2 Entwicklung des Leitfadens
3.3 Sampling
3.4 Feldzugang
3.5 Gütekriterien
3.6 Datenschutzrechtliche Anforderungen
4 Durchführung der empirischen Studie
4.1 Genehmigungsverfahren
4.2 Pretest
4.3 Durchführung der Interviews
5 Datenaufbereitung und Auswertung
6 Ergebnisse und Diskussionen
7 Fazit und weiteres Vorgehen
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, im Rahmen einer explorativen qualitativen Studie die Fluktuationsgründe des Pflegepersonals der Charité – Universitätsmedizin Berlin zu analysieren, um daraus bedarfsorientierte Strategien für eine effektivere Mitarbeiterbindung abzuleiten.
1.1 Demografische Entwicklung
Personalabbau wird abgelöst durch Personalbindung. Dieser Trend wird belegt durch demografische Daten und Tendenzen des Strukturwandels. Er wird auch in der Berufswelt der Pflege spürbar werden.
Die Entwicklung der Geburtenrate in Deutschland innerhalb der letzten 50 Jahre sowie die Folgen von Abwanderung sind Hauptgründe dafür, dass der demografische Wandel starke negative Auswirkungen auf Unternehmen, Staat und Gesellschaft haben wird (vgl. Flato. et al. 2008: 13).
Die Altersstruktur in unserer Gesellschaft wird in den nächsten 40 Jahren dadurch signifikant beeinflusst. Die Ergebnisse der 11. koordinierten Bevölkerungs-vorausrechnung des Statistischen Bundesamtes belegen diese Entwicklung mit Zahlen:
Das zahlenmäßige Verhältnis zwischen älteren und jüngeren Menschen wird sich in den nächsten Jahrzehnten erheblich verschieben, wobei im Jahr 2050 die Hälfte der Bevölkerung älter als 48 Jahre und über 30 Prozent 65 Jahre und älter sein wird. Drastisch ansteigen wird der Anteil der Personen, die 80 Jahre und älter sind. Von 3,9 Prozent dieser Altergruppe im Jahr 2001 steigt die Zahl bis zum Jahr 2050 um das Dreifache - ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung wird dann 12,1 Prozent betragen (vgl. Peusker 2008: 23).
1 Hintergrund der Themenbearbeitung: Dieses Kapitel skizziert den demografischen Wandel und definiert den Auftrag sowie die Zielsetzung der Fluktuationsanalyse an der Charité.
2 Theorieteil: Hier werden relevante Studien zur Mitarbeiterfluktuation und Konzepte der Arbeitgeberattraktivität, wie das "Magnetkrankenhaus", theoretisch fundiert.
3 Methodenteil: Die Autorin erläutert das explorative Studiendesign, die Leitfadenentwicklung, das Sampling sowie die datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen der qualitativen Untersuchung.
4 Durchführung der empirischen Studie: Dieses Kapitel beschreibt den praktischen Ablauf, vom Genehmigungsverfahren über den Pretest bis hin zur tatsächlichen Durchführung der Interviews.
5 Datenaufbereitung und Auswertung: Es wird die methodische Vorgehensweise bei der Transkription, Kategorisierung und inhaltlichen Auswertung des Interviewmaterials beschrieben.
6 Ergebnisse und Diskussionen: Hier werden die gewonnenen Daten detailliert dargestellt, altersgruppenspezifisch analysiert und kritisch mit dem aktuellen Stand der Forschung diskutiert.
7 Fazit und weiteres Vorgehen: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für das Personalmanagement der Charité zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität.
Fluktuation, Personalbindung, Pflegepersonal, Charité, Arbeitgeberattraktivität, Demografischer Wandel, Qualitative Forschung, Interview, Arbeitszufriedenheit, Gesundheitswesen, Führungskräfte, Personalmanagement, Magnetkrankenhaus, Arbeitsbelastung, Berufsabschluss
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Fluktuation von Pflegepersonal an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, um die Hintergründe für das Ausscheiden qualifizierter Mitarbeiter zu verstehen.
Zentrale Themen sind der demografische Wandel, Arbeitgeberattraktivität, Konzepte zur Personalbindung und die detaillierte Untersuchung von Kündigungsgründen im Pflegeberuf.
Das Ziel ist es, auf Basis einer explorativen qualitativen Analyse zu verstehen, warum qualifizierte Pflegekräfte die Charité verlassen, um daraus bedarfsorientierte Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung abzuleiten.
Die Arbeit nutzt ein qualitatives Forschungsdesign, bestehend aus problemzentrierten Telefoninterviews mit ehemaligen Mitarbeitern, die anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse in Anlehnung an Mayring ausgewertet wurden.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Einbettung, das methodische Vorgehen, die Durchführung der empirischen Studie, die Datenaufbereitung sowie die detaillierte Darstellung und Diskussion der Ergebnisse.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Fluktuation, Personalbindung, Pflegepersonal, Arbeitgeberattraktivität und demografischer Wandel.
Aufgrund begrenzter Ressourcen und der explorativen Natur der Fragestellung bot sich ein Pilotstudien-Design an, um tiefere Einblicke in die individuellen Gründe der Mitarbeiter zu gewinnen.
Das Alter spielt eine zentrale Rolle bei der Analyse, da die Arbeit zwischen jüngeren und älteren Generationen unterscheidet, um altersspezifische Bedürfnisse und unterschiedliche Kündigungsgründe aufzudecken.
Während die NEXT-Studie einen breiteren europäischen Kontext abdeckt, fokussiert diese Arbeit explizit auf ein spezifisches, unternehmensinternes Setting und ermöglicht durch die qualitative Interviewform ein tieferes Verständnis individueller Beweggründe.
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