Masterarbeit, 2015
84 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau und Struktur
2 MITARBEITERZUFRIEDENHEIT
2.1 Definition Mitarbeiterzufriedenheit
2.1.1 Modell zur Arbeitszufriedenheit nach Bruggemann
2.1.2 Abgrenzung zur Mitarbeiteridentifikation
2.2 Einflussfaktoren Mitarbeiterzufriedenheit
2.2.1 Bedürfnispyramide nach Maslow
2.2.2 Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg
2.2.3 Zusammenhang der Theorien
2.2.4 Messverfahren in der Praxis
2.2.5 Positionierung der ermittelten Einflussfaktoren im Modell von Büssing
2.3 Messung der Mitarbeiterzufriedenheit
2.4 Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse zur Mitarbeiterzufriedenheit
3 PRODUKTIVITÄT
3.1 Definition Produktivität
3.2 Einflussfaktoren Produktivität
3.3 Messung der Arbeitsproduktivität
3.4 Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse zur Produktivität
4 WIRKUNGSKETTE ZWISCHEN MITARBEITERZUFRIEDENHEIT UND PRODUKTIVITÄT
4.1 Publizierte Modelle zum Zusammenhang zwischen Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität
4.1.1 Modell 1: Mitarbeiterzufriedenheit verursacht Produktivität
4.1.2 Modell 2: Produktivität verursacht Mitarbeiterzufriedenheit
4.1.3 Modell 3: Wechselseitiger Einfluss von Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität
4.1.4 Modell 4: Scheinkorrelation von Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität
4.1.5 Modell 5: Moderator beeinflusst den Zusammenhang von Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität
4.1.6 Modell 6: Kein Zusammenhang von Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität
4.1.7 Modell 7: Alternative Konzepte für Mitarbeiterzufriedenheit und/oder Produktivität
4.1.8 Zusammenfassung der Modelle
4.2 Integratives Modell des Zusammenhangs von Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität
4.2.1 Mitarbeiterzufriedenheit → Produktivität: Moderatoren
4.2.2 Mitarbeiterzufriedenheit → Produktivität: Mediatoren
4.2.3 Produktivität → Mitarbeiterzufriedenheit: Moderatoren
4.2.4 Produktivität → Mitarbeiterzufriedenheit: Mediatoren
4.3 Zusammenfassende Darstellung des Modells von Büssing und Judge
5 STEIGERUNG DER MITARBEITERZUFRIEDENHEIT
5.1 Arbeitsinhalt
5.2 Bezahlung
5.3 Entwicklungsmöglichkeiten
5.4 Führung
5.5 Kollegen
5.6 Stress
6 FAZIT UND AUSBLICK
7 LITERATURVERZEICHNIS
Die vorliegende Masterarbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Zufriedenheit von Mitarbeitern und ihrer Produktivität, um eine Wirkungskette zu identifizieren. Das primäre Ziel ist es, die wechselseitige Beeinflussung dieser beiden Faktoren zu analysieren und Möglichkeiten zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit in einem betrieblichen Umfeld aufzuzeigen.
4.1.1 Modell 1: Mitarbeiterzufriedenheit verursacht Produktivität
Dieses Modell beschreibt, wie in Abbildung 15 ersichtlich, einen kausalen Effekt von Mitarbeiterzufriedenheit auf die Produktivität. Diese Annahme ist wahrscheinlich die älteste, die sich auf den Zusammenhang der beiden Faktoren bezieht; sie stammt aus Forschungen zum Verhalten von Menschen in Gruppen. Dabei wurde die Beziehung zwischen den beiden Faktoren sehr simpel über den Begriff der Moral erklärt: Höhere Moral führt demnach zu gesteigerter Produktivität. In der aktuelleren Forschung wird der Begriff oft durch die Einstellung zur Arbeit ersetzt, welche sich aus mehreren Faktoren zusammensetzt.
Die Annahme, dass die Einstellung einer Person zu bestimmten Handlungen führt, wird breit in der Literatur vertreten. Es wird dabei davon ausgegangen, dass sich die Einstellung einer Person gewissen Sachverhalten gegenüber aus deren Erfahrung heraus entwickelt. Wird ein Sachverhalt mit einer negativen Erfahrung in Verbindung gebracht, wird mit größter Wahrscheinlichkeit die Einstellung der Person diesem gegenüber zunächst negativ sein. Dies kann sich natürlich durch zusätzliche Informationen über den Sachverhalt oder neue Erfahrungen ändern. Bezieht man diese Annahme nun auf das Arbeitsumfeld einer Person, so kann man davon ausgehen, dass ein Zusammenhang zwischen der Einstellung zur Arbeit und dem Verhalten während der Arbeit besteht. Dabei kann gerade im Produktionsumfeld das Durchführen von Produktionsschritten als ein zentrales Verhalten angesehen werden. Dies wiederum kann auch als Produktivität des jeweiligen Mitarbeiters dargestellt werden.
1 EINLEITUNG: Definiert die Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit, insbesondere den Fokus auf die Wirkungskette zwischen Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität.
2 MITARBEITERZUFRIEDENHEIT: Erläutert den Begriff, verschiedene Einflussfaktoren sowie theoretische Modelle wie das von Bruggemann und Büssing.
3 PRODUKTIVITÄT: Definiert Produktivität als Verhältnis von Output zu Input und analysiert spezifische Einflussfaktoren auf die Arbeitsproduktivität.
4 WIRKUNGSKETTE ZWISCHEN MITARBEITERZUFRIEDENHEIT UND PRODUKTIVITÄT: Diskutiert diverse wissenschaftliche Modelle und präsentiert ein integratives Modell basierend auf den Erkenntnissen von Büssing und Judge.
5 STEIGERUNG DER MITARBEITERZUFRIEDENHEIT: Bietet konkrete Ansätze zur Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit, etwa durch Arbeitsinhalt, Führung und Stressmanagement.
6 FAZIT UND AUSBLICK: Führt die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Komplexität der wechselseitigen Beziehung.
Mitarbeiterzufriedenheit, Produktivität, Wirkungskette, Büssing, Arbeitsleistung, Arbeitsproduktivität, Leistungsfähigkeit, Leistungsbereitschaft, Herzberg, Maslow, Motivationsfaktoren, Arbeitsumfeld, Prozessorientierung, Management, Unternehmenserfolg
Die Arbeit untersucht den Einfluss der Mitarbeiterzufriedenheit auf die Produktivität im betrieblichen Kontext.
Die zentralen Felder sind die Definition und Messung von Mitarbeiterzufriedenheit, die Analyse von Produktivitätsfaktoren und die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen diesen beiden Größen.
Die Kernfrage ist, wie die Zufriedenheit eines Mitarbeiters seine Produktivität beeinflusst und ob hierbei eine wechselseitige Wirkungskette vorliegt.
Es wird eine umfassende Literaturanalyse sowie die Integration bestehender Modelle zur Arbeitszufriedenheit und Produktivität angewandt.
Der Hauptteil analysiert verschiedene theoretische Modelle zur Kausalität zwischen Zufriedenheit und Leistung und entwickelt ein integratives Modell zur Veranschaulichung der Zusammenhänge.
Schlüsselwörter sind Mitarbeiterzufriedenheit, Produktivität, Wirkungskette, Moderatoren, Mediatoren und Arbeitsumfeld.
Das Modell von Büssing wird als prozessorientierte Basis verwendet, da es die Arbeitszufriedenheit als dynamischen Prozess begreift, der durch Soll-Ist-Vergleiche und Kontrollierbarkeit bestimmt wird.
Moderatoren beeinflussen die Stärke des Zusammenhangs zwischen Zufriedenheit und Produktivität, während Mediatoren als vermittelnde Variablen fungieren, über die der Einfluss einer Größe auf die andere erst zustande kommt.
Nein, die Untersuchung zeigt, dass der Zusammenhang komplexer ist und als reziprok (wechselseitig) betrachtet werden muss, wobei verschiedene Moderatoren und Mediatoren eine entscheidende Rolle spielen.
Der Autor empfiehlt unter anderem die Optimierung von Arbeitsinhalten, gezielte Führung, das Angebot von Entwicklungsmöglichkeiten und ein aktives Stressmanagement.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

