Bachelorarbeit, 2015
87 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Konfirmandenunterricht als religionspädagogisches Handlungsfeld
2.1 Bedeutung des Konfirmandenunterrichts
2.2. Akteure
2.2.1 Konfirmandinnen und Konfirmanden
2.2.2 Verantwortliche
3. Teamerinnen und Teamer im Konfirmandenunterricht im Spiegel empirischer Forschung
3.1 Bedeutung der Teamer/innen für das Arbeitsfeld
3.2 Motivation für Engagement von Teamer/innen
3.3 Rolle der Teamer/innen
3.4 Aufgaben von Teamer/innen im Arbeitsfeld
3.5 Schulungsbedarf von Teamer/innen
4. Lerntheoretische Grundlagen
4.1 Lernen
4.2 Lernen aus neurobiologischer Sicht
4.3 Lerntheorien
4.3.1 Behaviorismus
4.3.2 Kognitivismus
4.3.3 Konstruktivismus
4.4 Vergleich der Lerntheorien
4.5 Lernen als Konstruktionsprozess
4.5.1 Subjektorientierung
4.5.2 Kompetenzentwicklung
4.5.3 Situiertes Lernen
4.6 Situierte Lernarrangements
4.6.1 Training on-the-job
4.6.2 Training off-the-job
4.6.3 Training near-the-job
5. Mögliche Schulungsmodelle
5.1 Jugendleitercard
5.1.1 Ziele
5.1.2 Aufbau
5.1.3 Dauer
5.1.4 Inhalte
5.1.5 Kompetenzen
5.1.6 Evaluation
5.1.7 Grenzen
5.2 Trainee-Programm
5.2.1 Ziele
5.2.2 Aufbau
5.2.3 Dauer
5.2.4 Inhalte
5.2.5 Kompetenzen
5.2.6 Evaluation
5.2.7 Grenzen
5.3 Gemeinsamkeiten und Unterschiede
5.4 Kritische Reflexion
6. Entwicklung eines Konzepts für den Kirchenbezirk Karlsruhe-Land
6.1 Lerntheoretische Einordnung
6.2 Ziele
6.3 Zielgruppe
6.4 Aufbau
6.5 Kompetenzen
6.6 Inhalte
6.7 Rahmenbedingungen
6.8 Evaluation
6.9 Grenzen
7. Implementierung
8. Fazit
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Qualifizierungslücke bei ehrenamtlichen Mitarbeitenden in der Konfirmandenarbeit und entwickelt ein Ausbildungskonzept für den Evangelischen Kirchenbezirk Karlsruhe-Land, das jugendliche Teamer/innen gezielt auf ihre Aufgaben vorbereitet.
3.1 Bedeutung der Teamer/innen für das Arbeitsfeld
Wo weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontinuierlich in der Konfirmandenarbeit mitwirken, profitiert diese Arbeit von neuen Ideen, wird methodisch vielseitiger, steigt die Motivation... Personale Beziehungen, die zwischen Konfirmanden und einzelnen Mitarbeitern entstehen, verstärken die Bindung an die Gemeinde und vergrößern die Chance eines Übergangs in die Jugendarbeit nach der Konfirmation. Gerade konfirmierte Jugendliche können als Teamer eine Brücke in die Gemeinde sein. Sie sind zugleich auch eine Brücke zwischen Pfarrern und Konfirmanden. Manche Inhalte können über die Jugendlichen besser transportiert werden als im direkten Kontakt zwischen Erwachsenen und Konfirmanden
(Lübking, 2005, S. 10f, zit. in Böhme-Lischewski et al., 2010, S. 41).
Diese Einschätzung wird durch zahlreiche empirische Befunde bestätigt. So wird die Konfirmandenarbeit methodisch vielfältiger, was ein Qualitätsmerkmal guter Konfirmandenarbeit darstellt. Konfirmand/innen erleben durch Teamer/innen Glaube und Kirche nicht nur anhand der beruflich Mitarbeitenden, sondern „unterschiedliche Christinnen und Christen, die ihren Glauben in der Gemeinde bzw. Kirche leben und bereit sind, sich dort zu engagieren“.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die hohe Zahl ehrenamtlicher Teamer/innen in der Konfirmandenarbeit bei gleichzeitig bestehender Qualifizierungslücke und definiert das Ziel der Arbeit, ein passendes Ausbildungskonzept zu entwickeln.
2. Konfirmandenunterricht als religionspädagogisches Handlungsfeld: Dieses Kapitel verortet die Konfirmandenarbeit als religionspädagogisches Handlungsfeld und definiert die beteiligten Akteure, insbesondere die Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie die Verantwortlichen.
3. Teamerinnen und Teamer im Konfirmandenunterricht im Spiegel empirischer Forschung: Hier werden Bedeutung, Motivation, Rolle, Aufgaben und der Schulungsbedarf von Teamern/innen anhand vorliegender empirischer Studien analysiert.
4. Lerntheoretische Grundlagen: Das Kapitel legt die theoretischen Basis durch eine lerntheoretische Einordnung, wobei besonders die konstruktivistische Sichtweise und das Konzept des situierten Lernens im Fokus stehen.
5. Mögliche Schulungsmodelle: Es erfolgt eine kritische Vorstellung und ein Vergleich der Jugendleitercard (Juleica) sowie des Trainee-Programms hinsichtlich ihrer Eignung für das Ziel einer Ausbildung von jugendlichen Mitarbeitenden.
6. Entwicklung eines Konzepts für den Kirchenbezirk Karlsruhe-Land: Basierend auf den theoretischen Grundlagen und dem Vergleich der Modelle wird ein spezifisches Konzept für den Evangelischen Kirchenbezirk Karlsruhe-Land entworfen.
7. Implementierung: Dieses Kapitel skizziert den praktischen Implementierungsplan des entwickelten Konzepts und benennt kritische Erfolgsfaktoren.
8. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit einer subjektorientierten Ausbildung, die Teamer/innen als handelnde Akteure ernst nimmt.
Konfirmandenarbeit, Teamer/innen, Ausbildungskonzept, Konstruktivismus, situiertes Lernen, Jugendleitercard, Trainee-Programm, Kompetenzentwicklung, Religionspädagogik, Ehrenamt, Subjektorientierung, Kirchenbezirk Karlsruhe-Land, Qualifizierung, Jugendarbeit, Handlungskompetenz.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Ausbildungskonzepts für ehrenamtliche jugendliche Teamer/innen, die in der Konfirmandenarbeit tätig sind, um eine bestehende Qualifizierungslücke zu schließen.
Die zentralen Felder sind die religionspädagogische Einordnung der Konfirmandenarbeit, die Analyse des Schulungsbedarfs, lerntheoretische Grundlagen und der Vergleich bestehender Schulungsmodelle.
Das Ziel ist die Erstellung eines theoriegeleiteten, situierten Ausbildungskonzepts für jugendliche Konfi-Teamer/innen, exemplarisch für den Evangelischen Kirchenbezirk Karlsruhe-Land.
Der Autor stützt sich auf eine theoretische Analyse, verknüpft mit empirischen Befunden aus einschlägigen Studien, um daraus ein praxistaugliches Konzept zu entwickeln.
Im Hauptteil werden zunächst der Bedarf und die Rollen der Teamer/innen empirisch beleuchtet, anschließend lerntheoretische Paradigmen (Behaviorismus, Kognitivismus, Konstruktivismus) verglichen, bevor zwei Schulungsmodelle (Juleica, Trainee-Programm) analysiert werden.
Die Konzepte von „situiertem Lernen“, „Subjektorientierung“, „Handlungskompetenz“ und die Kombination von „Training on-the-job, near-the-job und off-the-job“ sind zentral.
Sie ermöglicht es, die Lernenden nicht nur als passive Empfänger von Qualifikationen zu sehen, sondern sie als motivierte Subjekte mit eigenen Handlungsgründen in den Mittelpunkt des Konzepts zu stellen.
Im Gegensatz zu reinen Blockveranstaltungen (off-the-job) ist das neue Modell als langfristiger Begleiter konzipiert, der die Praxis im Handlungsfeld (on-the-job) direkt mit Reflexionsphasen verbindet.
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