Examensarbeit, 2014
75 Seiten
Diese Arbeit untersucht den Habitus des Religionslehrers am Berufskolleg. Sie beleuchtet die Rolle des Religionslehrers in diesem spezifischen Kontext, analysiert die Anforderungen an die berufliche Praxis und untersucht, wie der Habitus des Lehrers diese Anforderungen widerspiegelt. Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie die Identitätsbildung angehender Religionslehrer mit der Entwicklung professioneller Kompetenzen verbunden ist, und geht auf die Bedeutung von Selbstwahrnehmung, Selbstverständnis und gesellschaftlichen Erwartungen im Lehrerberuf ein.
Die Einleitung führt in das Thema ein und erläutert die Motivation für die Arbeit. Kapitel 2 beschäftigt sich mit der Rolle des Religionslehrers am Berufskolleg, beleuchtet die Herausforderungen und Erwartungen, denen sich Religionslehrer gegenübersehen, und stellt die Frage nach ihrer Zufriedenheit. Kapitel 3 erläutert die Habitustheorie nach Pierre Bourdieu, definiert den Begriff Habitus und zeigt dessen Bedeutung für die Analyse von sozialen Strukturen auf. Kapitel 4 widmet sich dem Religionsunterricht am Berufskolleg, untersucht die Methoden und Anforderungen, die an ihn gestellt werden, und diskutiert die Rolle der Kirchen und die Akzeptanz des Religionsunterrichts in der Gesellschaft. Kapitel 5 beschreibt den idealtypischen Habitus des Religionslehrers, untersucht das Selbstbild des Lehrers und analysiert die Konsequenzen des Habitus für die berufliche Praxis. Die Zusammenfassung fasst die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit zusammen.
Religionslehrer, Berufskolleg, Habitus, Pierre Bourdieu, Religionsunterricht, Wertevermittlung, Selbstverständnis, Identitätsbildung, gesellschaftliche Erwartungen, professioneller Kompetenzen, Kirche, Ethik.
Der Habitus ist die innere Einstellung zum Leben, die sich aus sozialen Erfahrungen, Klasse, Geschlecht und Kapitalformen zusammensetzt und das Handeln prägt.
Er fungiert nicht nur als Wissensvermittler, sondern oft auch als Vertrauensperson, Gesprächspartner für ethische Fragen und Vertreter der Kirche im schulischen Raum.
Bourdieu unterscheidet zwischen ökonomischem Kapital (Geld/Besitz), kulturellem Kapital (Bildung/Wissen) und sozialem Kapital (Beziehungen/Netzwerke).
Die Arbeit diskutiert dies kritisch und stellt Alternativen wie multikonfessionellen Unterricht oder reinen Ethik-Unterricht gegenüber.
Herausforderungen sind unter anderem die Akzeptanz des Fachs in der Gesellschaft, die Vermittlung von Werten in einem heterogenen Umfeld und die eigene Identitätsfindung.
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