Masterarbeit, 2014
145 Seiten, Note: 1,5
Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
1 Einleitung
2 Meditation und ihre Wirkung
2.1 Der Meditationsbegriff
2.2 Grundlegende Wirkungen von Meditation
3 Die Bioenergetische Meditation nach Viktor Philippi
3.1 Gesundheit und Krankheit aus bioenergetischer Sicht
3.2 Das Gesunde Denken
3.2.1 Dankbarkeit
3.2.2 Vergebung
3.2.3 Annahme
3.2.4 Parallelen zur (Positiven) Psychologie und Psychotherapie
3.3 Ablauf der Biomeditation
3.4 Studienergebnisse zur Wirksamkeit der Biomeditation
4 Das Stressmanagement-Programm der IFT-Gesundheitsförderung
4.1 Stress und seine Wirkung
4.2 Inhalt und Struktur des IFT-Programmes
5 Pilotstudie: Wirksamkeitsvergleich der Bioenergetischen Meditation und des IFT-Stressmanagement-Programmes
5.1 Methoden
5.1.1 Datengewinnung
5.1.2 Interventionen
5.1.3 Messinstrument und abhängige Variablen
5.1.4 Hypothesen
5.1.5 Statistische Analysen
5.2 Ergebnisse
5.2.1 Stichprobe und Baseline-Daten
5.2.2 Deskriptive Statistiken und Hypothesen-Testung
5.2.3 Explorative Analysen
5.3 Diskussion und Ausblick
6 Literaturverzeichnis
Das Hauptziel dieser Masterthesis besteht darin, die gesundheitliche Wirksamkeit der Bioenergetischen Meditation (Biomeditation) nach Viktor Philippi empirisch zu untersuchen und deren Effektivität im Vergleich zu einem von Krankenkassen anerkannten Stressmanagement-Programm der IFT-Gesundheitsförderung zu bewerten.
3.1 Gesundheit und Krankheit aus bioenergetischer Sicht
Die Bioenergetische Meditation wird von einem ausgebildeten Biosens durchgeführt, der in der Lage ist, die dazu benötigte Bioenergie weiterzuleiten und mit positiver Bioinformation zu verstärken (FLBB, 2013a, 2013d). Bioinformationen seien vereinfacht dargestellt, „Nachrichten“, die der Mensch im Alltag durch seine Sinnesorgane empfangen und im Gehirn entschlüsseln kann. Laut Philippi (2012) besteht der Mensch aus Seele, Geist und Körper, die über ein Bioinformationsnetz miteinander verbunden sind. Durch dieses Netz fließen Bioenergie und Bioinformation. In der Bioenergie seien sämtliche „Informationen zur Schaffung, Regeneration und zum Schutz allen Lebens enthalten“ (FLBB, 2012, S. IV). Wenn sie frei fließen kann, werden die Zellen des Körpers optimal energetisch und informatorisch versorgt. Alle Körperprozesse werden durch ein hochintelligentes Informationssystem gesteuert. Obwohl diese Vorgänge sehr komplex seien, gebe es drei Hauptbereiche, denen die unterschiedlichen Körperfunktionen zugeordnet werden können (FLBB, 2013a): (a) Immunsystem: Abwehr aller Angriffe (Bakterien, Viren etc.), (b) Nervensystem: Steuerung aller Vorgänge, (c) Stoffwechsel: Versorgung und Entsorgung des Körpers.
1 Einleitung: Vorstellung des Themas und der Relevanz von Meditationsforschung in der Gesundheitsförderung sowie Zielsetzung der vorliegenden Masterthesis.
2 Meditation und ihre Wirkung: Definition des Meditationsbegriffs und Darstellung grundlegender Wirkungsweisen auf das Nervensystem und die allgemeine Stressresistenz.
3 Die Bioenergetische Meditation nach Viktor Philippi: Detaillierte Einführung in die Methode, das Konzept des "Gesunden Denkens" sowie Darstellung bisheriger Studienergebnisse.
4 Das Stressmanagement-Programm der IFT-Gesundheitsförderung: Beschreibung des standardisierten Programms zur Stressbewältigung, welches als Vergleichsbasis für die Pilotstudie dient.
5 Pilotstudie: Wirksamkeitsvergleich der Bioenergetischen Meditation und des IFT-Stressmanagement-Programmes: Empirischer Hauptteil mit methodischem Aufbau, Darstellung der Ergebnisse sowie Diskussion der Wirksamkeit beider Ansätze.
6 Literaturverzeichnis: Umfassendes Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Quellen.
Bioenergetische Meditation, Biomeditation, Stressmanagement, IFT-Gesundheitsförderung, Gesundes Denken, Stressresistenz, psychische Gesundheit, Lebenszufriedenheit, Pilotstudie, Wirksamkeitsvergleich, Achtsamkeit, Entspannungsverfahren, Dankbarkeit, Vergebung, Annahme.
Die Masterthesis untersucht die gesundheitliche Wirksamkeit der Bioenergetischen Meditation nach Viktor Philippi im Vergleich zu einem etablierten Stressmanagement-Programm der IFT-Gesundheitsförderung.
Die Schwerpunkte liegen auf der Wirkung von Meditation, dem Konzept des "Gesunden Denkens" (Dankbarkeit, Vergebung, Annahme) sowie Methoden der Stressbewältigung.
Das Ziel ist ein empirischer Vergleich, um zu prüfen, ob die Bioenergetische Meditation eine wirksame Alternative zu einem von Krankenkassen anerkannten Präventionsprogramm darstellt.
Es wurde eine nicht-randomisierte, kontrollierte, vierarmige Pilotstudie mit 92 Probanden und drei Messzeitpunkten durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die detaillierte Beschreibung der beiden Interventionsformen sowie die umfangreiche statistische Auswertung der Pilotstudie.
Wichtige Begriffe sind Biomeditation, Stressbewältigung, Gesundheitsförderung, Gesundes Denken, Wirksamkeitsvergleich und empirische Pilotstudie.
Die Autorin verdeutlicht, dass es sich um eine persönliche Maßnahme zur Gesundheitsstärkung handelt, die keine ärztliche Behandlung ersetzt, sondern unterstützend zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte eingesetzt wird.
Das "Gesunde Denken" bildet einen zentralen Wirkfaktor der Biomeditation und umfasst kognitive Haltungen wie Dankbarkeit, Vergebung und Annahme, die zur psychischen Entlastung beitragen.
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