Bachelorarbeit, 2014
38 Seiten, Note: 2,7
1. Einleitung
2. Das Phänomen „Cybermobbing“ unter Schülern/innen
2.1 Das soziale Netzwerk – Begriffserklärung und Bedeutung
2.2 Was ist „Cybermobbing“? – Eine Annäherung
2.3 Formen von Cybermobbing
2.4 Wie häufig sind Schüler/innen von Cybermobbing betroffen?
2.5 Die Ursachen von Cybermobbing
2.6 Die Folgen von Cybermobbing – Opfer vs. Täter
3. Die Profession der Schulsozialarbeit
3.1 Begriffsbestimmung
3.2 Rechtliche Grundlagen der Schulsozialarbeit
3.3 Aufgaben der Schulsozialarbeit
4. Prävention der Schulsozialarbeit gegen Cybermobbing
4.1 Zum Begriff der „Prävention“
4.2 Gewaltprävention und Medienerziehung in der Schule
4.3 Was die Schulsozialarbeit präventiv gegen Cybermobbing tun kann
4.3.1 Prävention auf individueller Ebene
4.3.2 Prävention auf Klassenebene
4.3.3 Prävention auf Schulebene
4.3.4 Zur Wirksamkeit präventiver Maßnahmen
5. Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht das Phänomen Cybermobbing als schulisches Gewaltphänomen und analysiert die Rolle der Schulsozialarbeit bei der Prävention. Ziel ist es, die Verbreitung, Ursachen und Folgen zu beleuchten sowie Strategien für eine gelingende Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe zu erarbeiten, um nachhaltige Verbesserungen im Schulalltag zu erreichen.
2.3 Formen von Cybermobbing
Die Formen von Cybermobbing sind vielfältig. Eine Form stellt die Belästigung (harassment) dar, worunter alle Handlungen von Individuen oder Gruppen fallen, die vom Opfer als beeinträchtigend oder schädigend wahrgenommen werden. Damit einbegriffen sind Verhaltensweisen wie Beleidigungen, Erpressungen, Beschimpfungen, Bedrohungen wie auch Hänseleien (vgl. Sitzer/ Marth 2014, S. 222). Als eine weitere Form gilt die sexuelle Belästigung (sexual harassment). Damit ist eine Form der Belästigung gemeint, die auf das Geschlecht der betroffenen Person abzielt. Dazu gehören „sexistische und geschlechtsbezogene entwürdigende bzw. beschämende Bemerkungen und Handlungen, unerwünschte Annäherung, Annäherungen in Verbindung mit Versprechen von Belohnungen und/oder Androhung von Repressalien“ (vgl. ebd.). Des Weiteren gibt es die Form der Rufschädigung (denigration). Dabei werden bewusst und gezielt verleumderische oder gemeine Informationen über eine Person mittels sozialer Netzwerke verbreitet.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Themas Cybermobbing anhand des Fallbeispiels Amanda Todd ein und definiert die Forschungsfragen der Arbeit.
2. Das Phänomen „Cybermobbing“ unter Schülern/innen: Dieses Kapitel definiert den Begriff Cybermobbing, analysiert dessen verschiedene Ausprägungsformen und beleuchtet die Ursachen sowie die psychischen Folgen für die betroffenen Schülerinnen und Schüler.
3. Die Profession der Schulsozialarbeit: Hier wird das Berufsbild der Schulsozialarbeit durch verschiedene Definitionen und rechtliche Grundlagen im SGB VIII verankert sowie deren Aufgabenfelder erläutert.
4. Prävention der Schulsozialarbeit gegen Cybermobbing: Der Schwerpunkt der Arbeit untersucht präventive Ansätze auf den Ebenen der Individuen, Klassen und der Schule sowie die Bedeutung von Gewaltprävention und Medienerziehung.
5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer engen Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe für eine gewaltfreie Schulkultur.
Cybermobbing, Schulsozialarbeit, Prävention, Gewaltprävention, Medienerziehung, Soziale Netzwerke, Schulalltag, Jugendhilfe, Schulkultur, Konfliktbewältigung, Medienkompetenz, Gruppenarbeit, Schüler, Jugendliche, Virtuelle Gewalt
Die Arbeit beschäftigt sich mit Cybermobbing als schulisches Gewaltphänomen und untersucht die Möglichkeiten, wie Schulsozialarbeit präventiv und intervenierend darauf reagieren kann.
Die zentralen Themen sind das Phänomen Cybermobbing, die rechtlichen und fachlichen Grundlagen der Schulsozialarbeit sowie verschiedene Präventionsstrategien innerhalb des schulischen Systems.
Ziel ist es zu klären, wie die Kooperation von Schule und Jugendhilfe genutzt werden kann, um nachhaltige präventive Maßnahmen gegen Cybermobbing zu etablieren.
Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse sowie der Auswertung aktueller Studien zum Thema Cybermobbing basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine phänomenologische Beschreibung von Cybermobbing, die theoretische Verortung der Schulsozialarbeit und eine detaillierte Ausarbeitung präventiver Handlungsmöglichkeiten auf verschiedenen Ebenen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Cybermobbing, Schulsozialarbeit, Prävention, Medienkompetenz und Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe definiert.
Die Arbeit argumentiert, dass Schulen bei der steigenden Anzahl an verhaltensauffälligen Schülern und den komplexen Herausforderungen der neuen Medien oft überfordert sind und die professionelle Unterstützung der Jugendhilfe benötigen.
Die Autorin unterscheidet zwischen der individuellen Ebene, der Klassenebene und der Schulebene als notwendige Ansatzpunkte für eine effektive Anti-Mobbing-Arbeit.
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