Bachelorarbeit, 2015
45 Seiten, Note: 1.7
1. EINLEITUNG
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 ZIELSETZUNG
1.3 ABGRENZUNG UND BEGRIFFSDEFINITION
2. DER DEUTSCHE MUSIKMARKT
2.1 DIE MUSIKWIRTSCHAFT
2.1.1 Musikrechteinhaber
2.1.2 Verwertungsgesellschaften
2.1.3 Musikverwerter
2.1.4 Musiklabels
2.2 BRANCHENSTRUKTURANALYSE (PORTER'S FIVE FORCES)
2.2.1 Lieferanten
2.2.2 Abnehmer
2.2.3 Potenzielle neue Konkurrenten
2.2.4 Ersatzprodukte
2.2.5 Rivalität
2.3 ÖKONOMISCHE ASPEKTE
2.3.1 Allgemeine ökonomische Aspekte
2.3.2 Konsumgut Musik
3. DAS NEUE GESCHÄFTSMODELL MUSIK-STREAMING
3.1 ERLÖSE
3.1.1. Abonnement-Varianten
3.1.2 Werbung
3.2. KOSTEN
3.3 INTEGRATION
4. MUSIK-STREAMING IM DEUTSCHEN MUSIKMARKT
4.1. EINFLUSS AUF BESTEHENDE STRUKTUREN
4.1.1 Verwertung
4.1.2 Distribution
4.1.3 Wertschöpfungsprozess und Wertschöpfungskette
4.1.4 Piraterie
4.2 BEWERTUNG
5. FAZIT
Die vorliegende Arbeit untersucht, ob das Geschäftsmodell des Musik-Streamings geeignet ist, um dem deutschen Musikmarkt langfristig Stabilität und Wachstum zu sichern, wobei insbesondere der Einfluss auf bestehende Branchenstrukturen und das Zukunftspotenzial der Services analysiert wird.
4.1.2 Distribution
Die Distribution ist ganz im Gegenteil zu den Verwertungsstrukturen ein Bereich der sich der digitalen Transformation schon vollkommen unterzogen hat. Bei den Distributionsmöglichkeiten ist eine klare Tendenz in Richtung digital festzustellen. Groß- und Einzelhandel haben in den letzten Jahren mit einem steigenden Verlust ihres Marktanteils zu kämpfen. Die Bedeutung moderner Distributionswege wie Download und Streaming-Services hat erheblich zugenommen. Selbst etablierte Einzelhändler, wie z.B. Saturn, bieten bereits Musik in ihren Online-Shops zum Versand und Download an oder verweisen sogar auf eigene Streaming-Dienste (Juke). Der kontinuierliche Abschwung der CD machte so manch einem kleinen, spezialisierten Einzelhändler Schwierigkeiten die Tätigkeit aufrecht zu erhalten. Allerdings erfreuen sich Einzelhändler die sich auf den Verkauf von Schallplatten spezialisiert haben, einer immerzu steigenden Beliebtheit, da die Schallplatte mit einem Wachstum von 43,1% und 1,4 Millionen verkauften Exemplaren in 2013, einen wiederbelebenden Trend feiert. Während sich in 2013 Download-Services mit einem negativen Wachstum von -2,8% auch zum ersten mal rückläufig entwickelt haben, verzeichnen Streaming Services stets ein positives Wachstum.
1. EINLEITUNG: Das Kapitel führt in die digitale Transformation der Musikindustrie ein, stellt die Problemstellung der Umsatzeinbrüche dar und definiert die Zielsetzung sowie die zentralen Begriffe der Arbeit.
2. DER DEUTSCHE MUSIKMARKT: Es werden die Akteure der Musikwirtschaft, die Branchenstruktur nach Porter sowie allgemeine ökonomische Aspekte und die Veränderung des Konsumguts Musik analysiert.
3. DAS NEUE GESCHÄFTSMODELL MUSIK-STREAMING: Dieses Kapitel beleuchtet die Rentabilität der Streaming-Services, indem Erlösmodelle, Kostenstrukturen und die technologische Integration in den Alltag analysiert werden.
4. MUSIK-STREAMING IM DEUTSCHEN MUSIKMARKT: Hier wird der Einfluss von Streaming auf Verwertung, Distribution, den Wertschöpfungsprozess sowie die Piraterie untersucht und mittels SWOT-Analyse bewertet.
5. FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass Streaming ein bedeutender Beitrag zum Aufschwung ist, jedoch Stabilität und Rentabilität langfristig noch unter Beweis gestellt werden müssen.
Musik-Streaming, Musikwirtschaft, Digitalisierung, Geschäftsmodell, Musiklabels, Abonnement, Spotify, Wertschöpfungskette, Musikpiraterie, Marktstrukturen, Online-Distribution, Konsumgut, Premium-Modell, Freemium, Musikmarkt
Die Arbeit analysiert das Geschäftsmodell "Musik-Streaming" und dessen Eignung als Instrument zur Revitalisierung und Stabilisierung des deutschen Musikmarktes.
Neben der ökonomischen Analyse der Musikwirtschaft stehen insbesondere die Branchenstrukturen, Erlös- und Kostenmodelle von Streaming-Diensten sowie deren Einfluss auf die Distribution und Wertschöpfung im Vordergrund.
Das Hauptziel ist es, zu klären, ob Musik-Streaming ein geeignetes Modell ist, um den durch Digitalisierung und Piraterie angeschlagenen deutschen Musikmarkt langfristig wiederzubeleben.
Der Autor nutzt unter anderem die Branchenstrukturanalyse nach Porter (Five Forces) sowie eine SWOT-Analyse zur Identifikation von Chancen und Risiken für die Musikindustrie.
Der Hauptteil gliedert sich in eine ökonomische Betrachtung des Musikmarktes, die Analyse der Streaming-Geschäftsmodelle sowie die Untersuchung der Auswirkungen von Streaming auf bestehende Marktstrukturen.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Musik-Streaming, Digitalisierung, Musiklabels, Wertschöpfungskette, Freemium-Modell und Musikpiraterie definiert.
Er sieht es als attraktives Mittel zur Kundengewinnung, weist jedoch auf die Problematik der bisher fehlenden nachhaltigen Monetarisierung und die Abhängigkeit von Werbeeinnahmen hin.
Die Integration, etwa durch Systeme wie BMW ConnectedDrive, wird als eine neue, zukunftsweisende Form der Nutzung beschrieben, welche die Barrieren für den Konsum weiter senkt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

