Bachelorarbeit, 2015
80 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Aufgaben von Verpackungen
2.1 Technische Aufgaben
2.2 Ökonomische Aufgaben
2.3 Konsumenten- und marketingbezogene Aufgaben
2.4 Umweltbezogene Aufgaben
2.5 Rechtliche Aufgaben
3. Anforderungen an Verpackungen
3.1 Anforderungen des Packmittelproduzenten
3.2 Anforderungen des Lebensmittelproduzenten
3.3 Anforderungen der Lager- und Transportprozesse
3.4 Anforderungen des Handels
3.5 Anforderungen des Verbrauchers
3.6 Anforderungen des Gesundheits-, Arbeits- und Gefahrenschutzes
3.7 Anforderungen des Gesetzgebers
3.7.1 Verpackungsverordnung
3.7.2 Duales System
4. Verpackungen verschiedener Lebensmittel
4.1 Frischkost
4.1.1 Obst und Gemüse
4.1.2 Fleisch und Fleischprodukte
4.1.3 Milch und Milchprodukte
4.1.4 Brot und Backwaren
4.2 Verarbeitete und vorgefertigte Lebensmittel
4.2.1 Getränkeverpackungen
4.3 Fertiggerichte
4.4 Süßwaren
5. Umweltproblematik der Kunststoffabfälle
5.1 Menge der Kunststoffabfälle
5.2 Folgen für die Umwelt
6. Strategien zur Vermeidung von Verpackungsabfällen
6.1 Verhalten der Konsumenten
6.2 Sozialpädagogische Instrumente
6.2.1 Schulische und außerschulische Bildung
6.2.2 Öffentlichkeitsarbeit
6.2.3 Beratung
6.2.4 Warentests und Umweltembleme
6.2.5 Vorbildfunktion
6.3 Ökonomische Instrumente
6.3.1 Müllentsorgungsgebühren
6.3.2 Verpackungsabgaben
6.3.3 Subvention von verpackungssparenden Maßnahmen
6.4 Ordnungsrechtliche Instrumente
6.4.1 Pflicht zur Trennung von Müllsorten
6.4.2 Kennzeichnungspflicht
6.4.3 Beschränkungen der Verwendung
7. Konzepte zur Vermeidung von Verpackungsabfällen
7.1 Konzepte zur Förderung von Mehrwegverpackungen
7.1.1 „Stiftung Initiative Mehrweg“
7.1.2 Verband „Pro Mehrweg“
7.2 Konzepte zur Reduzierung von Verpackungsabfällen aus Kunststoff
7.2.1 „Initiative Lebensmitteldose“
7.2.2 „Original Unverpackt“
8. Diskussion
9. Schlussfolgerung
10. Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern öffentliches Marketing, politische Maßnahmen und gesellschaftliche Initiativen dazu beitragen können, die Problematik der durch Lebensmittelverpackungen verursachten Kunststoffabfälle einzudämmen. Die zentrale Forschungsfrage ist dabei, ob existierende gesetzliche Regelungen ausreichen oder ob neue Strategien notwendig sind, um das Müllaufkommen signifikant zu reduzieren.
3.1 Anforderungen des Packmittelproduzenten
Bevor der Packmittelproduzent beginnen kann, eine Verpackung herzustellen, muss er zunächst wissen, was verpackt werden soll. Dazu benötigt er folgende spezifische Kenntnisse über das Packgut, also die Ware, die verpackt werden soll:
„ - die Eigenschaften des Packguts und seine spezifischen Empfindlichkeiten,
- deren mögliche und zulässige Qualitätsänderungen durch entsprechende Einwirkungen auf das verpackte Gut,
- mögliche Einwirkungen des Packguts auf seine Umgebung und damit verbundene Belästigungen und Gefährdungen,
- die Wechselwirkungen zwischen dem Packgut und dem Packmittel.“ (Ahlhaus 1997: 16)
Die Gesamtmenge des Packguts, die jeweils abzupackende Menge, die zulässigen Mengentoleranzen nach oben und unten sowie die Menge, die der Verbraucher aus der Verpackung entnehmen können soll, wenn er die Ware verwendet, müssen bekannt sein (Ahlhaus: 1997: 16).
„Die Qualitätsempfindlichkeit des Packguts ist von seinen chemischen und biologischen Eigenschaften sowie seiner Verträglichkeit mit der Verpackung abhängig.“ (Ahlhaus: 1997: 16) Es muss darauf geachtet werden, dass die Ware nicht durch die Verpackung in seiner Qualität beeinträchtigt wird.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, dass Verpackungen trotz ihrer wichtigen Schutz- und Marketingfunktion nach Gebrauch als Kunststoffabfall die Umwelt belasten und hinterfragt die Wirksamkeit politischer und gesellschaftlicher Gegenmaßnahmen.
2. Aufgaben von Verpackungen: Das Kapitel erläutert die vielfältigen Funktionen von Verpackungen in Technik, Ökonomie und Marketing, vom Produktschutz über die logistische Rationalisierung bis hin zur Information des Konsumenten.
3. Anforderungen an Verpackungen: Hier werden die spezifischen Erwartungen verschiedener Akteure – von Herstellern über den Handel bis hin zum Gesetzgeber – an Verpackungen dargestellt, die das Spannungsfeld zwischen Funktionalität und Umweltschutz verdeutlichen.
4. Verpackungen verschiedener Lebensmittel: Anhand ausgewählter Warengruppen wie Frischkost, Fleisch, Milchprodukten und Süßwaren wird die Verpackungsrealität analysiert, wobei der hohe Kunststoffanteil und der Trend zu Überverpackungen aufgezeigt werden.
5. Umweltproblematik der Kunststoffabfälle: Dieser Abschnitt thematisiert das massive Aufkommen von Kunststoffmüll und dessen fatale Folgen für die Umwelt, insbesondere die Ansammlung in den Weltmeeren und die Gefahr durch Mikroplastik in der Nahrungskette.
6. Strategien zur Vermeidung von Verpackungsabfällen: Es werden verschiedene Lösungsansätze vorgestellt, die von sozialpädagogischen Instrumenten und ökonomischen Anreizen bis hin zu ordnungsrechtlichen Verboten reichen, um den Verpackungskonsum zu senken.
7. Konzepte zur Vermeidung von Verpackungsabfällen: Das Kapitel präsentiert praktische Beispiele und Initiativen wie die Förderung von Mehrwegsystemen, die „Initiative Lebensmitteldose“ sowie Ansätze für den verpackungsfreien Einzelhandel.
8. Diskussion: Hier findet eine kritische Auseinandersetzung mit den bisherigen Vermeidungsstrategien statt, wobei die Grenzen des bisherigen öffentlichen Marketings und der Lobbypolitik der Industrie kritisch beleuchtet werden.
9. Schlussfolgerung: Das Fazit fasst zusammen, dass eine Kombination aus ökonomischen Anreizen, ordnungsrechtlichen Sanktionen und gesellschaftlicher Sensibilisierung notwendig ist, um die Kunststoffproblematik effektiv zu lösen.
10. Zusammenfassung: Dieses abschließende Kapitel resümiert die Kernaussagen der Arbeit über die vielfältigen Verpackungsaufgaben, die Umweltbelastungen durch Kunststoffe und die Notwendigkeit verschärfter gesetzlicher sowie strategischer Ansätze.
Verpackungen, Kunststoffabfälle, Lebensmittelbereich, Nachhaltigkeit, Müllvermeidung, Umweltschutz, Duales System, Kreislaufwirtschaft, Mehrwegsysteme, Konsumentenverhalten, Abfallentsorgung, Kunststoffverpackungen, Umweltmarketing, Plastikstrudel, Ressourcenmanagement.
Die Arbeit befasst sich mit der Umweltproblematik, die durch den hohen Einsatz von Kunststoffverpackungen im Lebensmittelbereich entsteht, und analysiert Strategien zu deren Vermeidung.
Die zentralen Themen umfassen die Funktionen von Verpackungen, die Anforderungen der verschiedenen Akteure der Wertschöpfungskette, die ökologischen Folgen von Kunststoffmüll und verschiedene Vermeidungsstrategien.
Das Ziel ist zu evaluieren, ob bestehendes öffentliches Marketing und geltende Gesetze ausreichen, um die Verpackungsabfallmengen zu reduzieren, oder ob weitergehende ordnungsrechtliche Maßnahmen erforderlich sind.
Die Arbeit nutzt eine qualitative Recherche, basierend auf einer Analyse von Fachliteratur sowie Daten von Umweltorganisationen und statistischen Behörden, um aktuelle und historische Entwicklungen einzuordnen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Verpackungsaufgaben, die Darstellung der Verpackungsrealität bei verschiedenen Lebensmitteln, die Untersuchung der Umweltfolgen und die Vorstellung von Vermeidungsstrategien.
Die wichtigsten Schlagworte sind Kunststoffverpackungen, Nachhaltigkeit, Müllvermeidung, Umweltschutz, Mehrwegsysteme, Kreislaufwirtschaft und Konsumentenverhalten.
Es dient als Beispiel für eine ordnungspolitische Struktur zur Entsorgung und Verwertung von Verkaufsverpackungen, deren Wirksamkeit und Schwachstellen kritisch hinterfragt werden.
Die Zunahme von Ein-Personen-Haushalten führt laut Arbeit zu einer steigenden Nachfrage nach kleineren Portionsgrößen und Convenience-Produkten, was wiederum den Verbrauch von Kunststoffverpackungen erhöht.
Es dient als innovatives Praxisbeispiel für eine Strategie, die konsequent auf Verpackungen verzichtet, und zeigt alternative Wege auf, um Kunststoffmüll direkt an der Quelle zu vermeiden.
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