Masterarbeit, 2013
84 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
1.4 Aufbau
2. Theoretischer Hintergrund
2.1 Taxonomie des Wissens
2.2 Überblick über Wissensmanagement
2.3 Wissensmanagementsysteme und Wikis
2.4 Motivatoren im Wissensmanagement
2.5 Definition des Begriffs Designprinzipien
2.6 Cunningham Design Principles
2.7 Abgrenzung von verschiedenen Personengruppen im Unternehmen
3. Mapping der Designprinzipien auf die Motivatoren
3.1 Ausreichend unterstützte Motivatoren
3.1.1 Affective Commitment
3.1.2 Autonomy
3.1.3 Commitment
3.1.4 Fairness
3.1.5 Organizational Support
3.1.6 Quality Evaluation
3.1.7 System Quality
3.2 Weniger unterstützte Motivatoren
3.2.1 Top Management Commitment
3.2.2 Accountability
3.2.3 Career advancement und Economic Rewards
3.2.4 Identification
3.2.5 Ownership
3.2.6 Power Structure
3.2.7 Reciprocity
3.2.8 Reputation
3.2.9 Supervisory control
3.2.10 Visibility
4. Neue Designprinzipien zur Unterstützung weniger geförderter Motivatoren
4.1 Accountability
4.2 Career advancement
4.3 Economic Rewards
4.4 Identification
4.5 Ownership
4.6 Power Structure
4.7 Reciprocity
4.8 Reputation
4.9 Supervisory control
4.10Top Management Commitment
4.11Visibility
5. Limitierungen
6. Fazit und Ausblick
Die Masterarbeit untersucht, wie Wissensmanagementsysteme (WMS), insbesondere Wikis, als Motivations-Tools eingesetzt werden können, um Mitarbeiter zum Teilen ihres Wissens zu bewegen. Das primäre Ziel ist die Identifikation und Entwicklung von Designprinzipien, die spezifische Motivatoren für den Wissenstransfer in Unternehmen unterstützen.
3.1.1 Affective Commitment
Affective Commitment bezeichnet die Intensität und die Art und Weise, mit der sich ein Angestellter mit einem UN identifiziert, sich mit selbigem emotional verbunden fühlt und wie involviert er im UN ist. Je stärker die Identifikation und die emotionale Verbundenheit und je höher die Involvierung, umso eher neigen Angestellte dazu, ihr Wissen zu teilen. Folglich muss die Affektivität der Angestellten angereizt und somit die zuvor genannten drei Faktoren mit Hilfe eines Wikis gesteigert werden. Methoden, solche Reize zu setzen, lassen sich in den Designprinzipien einige finden.
Personalisierter Bereich
Eine der wichtigsten Prinzipien um Affective Commitment zu erreichen ist, den Angestellten einen eigenen, personalisierten Bereich im Wiki zur Verfügung zu stellen. Dieser persönliche Bereich kann ein eigenes Profil sein, welches die Angestellten nach Belieben pflegen können, oder ein eigener Knowledge Space, in dem die Beiträge zusammengetragen werden, die die Angestellten in dem Wiki geleistet haben. Solch ein persönlicher Bereich verdeutlicht die Zugehörigkeit mit dem UN und signalisiert den Angestellten, dass sie ein Teil dieses UNs sind. Das Involvement der Angestellten wird so gesteigert.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Wissen als Ressource und das Problem der fehlenden Wissensweitergabe durch Mitarbeiter, was die Notwendigkeit für motivierende Wissensmanagementsysteme begründet.
2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Wissen, Wissensmanagement und Wikis sowie die theoretischen Grundlagen der Motivatoren für Wissenstransfer und das Verständnis von Designprinzipien.
3. Mapping der Designprinzipien auf die Motivatoren: Hier erfolgt die Analyse, welche existierenden Designprinzipien bereits erfolgreich bestimmte Motivatoren unterstützen und wo Handlungsbedarf besteht.
4. Neue Designprinzipien zur Unterstützung weniger geförderter Motivatoren: In diesem Teil werden spezifische neue Prinzipien für Wikis erarbeitet, um die zuvor identifizierten Motivatoren mit unzureichender Unterstützung gezielt zu adressieren.
5. Limitierungen: Die Arbeit reflektiert kritisch die eigene Methodik, insbesondere die Subjektivität der Zuordnungen und die notwendigen Vereinfachungen im Literaturreview.
6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass für eine umfassende Motivation alle erarbeiteten Designprinzipien in WMS integriert werden sollten, weist aber auf die Gefahr von Überentwicklung hin.
Wissensmanagement, Wissensmanagementsysteme, Wikis, Motivation, Designprinzipien, Wissenstransfer, Unternehmenskultur, Wissensgenerierung, Organizational Support, Affective Commitment, Wissensspirale, Wissensressource, Personalisierung, Accountability, Reputation
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Gestaltung von Wiki-Systemen und der Motivation von Mitarbeitern, ihr Wissen innerhalb eines Unternehmens zu teilen.
Die Schwerpunkte liegen auf dem Wissensmanagement, der Anwendung von Wikis als IT-Systeme und der Analyse psychologischer Motivatoren für das Verhalten von Angestellten in Organisationen.
Das Hauptziel ist die Entwicklung von Designprinzipien für Wikis, die spezifisch darauf ausgerichtet sind, die Motivation der Mitarbeiter zur Wissensweitergabe zu steigern.
Die Autorin nutzte ein Literaturreview in Anlehnung an Webster und Watson, um bestehende Ansätze zu analysieren und daraus aggregierte sowie neue Designprinzipien abzuleiten.
Der Hauptteil analysiert, welche Motivatoren bereits durch existierende Designansätze unterstützt werden und entwickelt für diejenigen mit zu geringer Förderung neue, maßgeschneiderte Designvorschläge.
Wissensmanagement, Wikis, Motivation, Designprinzipien, Wissenstransfer und Organizational Support bilden den Kern der Untersuchung.
Diese Unterscheidung ist notwendig, um gezielt zu priorisieren, für welche Bereiche im Wiki neue Gestaltungsmöglichkeiten entwickelt werden müssen, da nicht alle Motivatoren durch bestehende Prinzipien ausreichend abgedeckt sind.
Dem Top Management kommt eine Schlüsselrolle zu, da es durch die Bereitstellung von Visionen, Ressourcen und Vorbildfunktion indirekt oder direkt die Einstellung der Mitarbeiter gegenüber der Wissensweitergabe und dem Wiki-System maßgeblich beeinflussen kann.
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