Bachelorarbeit, 2015
72 Seiten, Note: 1,7
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1.Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Konsumentenverhalten in der heutigen Medienlandschaft
2.1 Wie wird Konsumentenverhalten definiert?
2.2 Konsumentenverhalten während des Kaufprozesses
2.2.1 S-R und S-O-R Modell
2.2.2 Arten der Kaufentscheidungsprozesse
2.3 Entwicklung des Verhaltens von Konsumenten
3. Nachrichtenmedien in Deutschland
3.1 Fünf Faktoren der Massenmedien
3.1.1 Massenmedien als Nachrichtenmedien in Deutschland
3.2 Ausgewählte Zeitungen und Zeitschriften mit digitalen Angeboten in Deutschland
3.3 Detaillierte Beschreibungen von Printmedien
3.3.1 Zeitungen
3.3.2 Zeitungsformate
3.3.3 Zeitschriften
3.4 Aufbau und Struktur der digitalen Nachrichtenmedien
3.4.1 Aufbau der mobilen Nachrichtenmedien am Beispiel Bild.de
3.4.1.1 App
3.4.1.2 Mobile Website
3.4.1.3 Online Website
3.5 Print vs. Digital
3.5.1 Marktentwicklung im digitalen Zeitalter
3.5.2 Finanzierung
3.5.2.1 Printmedien
3.5.2.2 Digitale Medien
3.5.2.3 Paid Content
4. Empirische Erhebung
4.1 Empirische Erhebung und Untersuchungsziel
4.2 Hypothesenentwicklung
4.3 Die Erhebungsmethodik
4.3.1 Der Fragebogeninhalt
4.3.2 Der Pretest
4.3.3 Die Durchführung der Umfrage
4.4 Soziodemografische Daten
4.5 Hypothesenprüfung und Ergebnisdarstellung
4.6 Kritische Betrachtung der Erhebungsmethode
4.7 Ergebnisdiskussion und Handlungsempfehlung
5. Fazit
Das primäre Ziel dieser Arbeit besteht darin, das veränderte Konsumentenverhalten im digitalen Zeitalter im Kontext von Nachrichtenmedien zu untersuchen und dabei insbesondere den Einfluss von Smartphones auf die Konsummenge sowie die Reaktion auf digitale versus gedruckte Werbeanzeigen zu analysieren.
1.1 Problemstellung
Noch vor wenigen Jahren war der Weg zum Briefkasten oder zum Zeitungsladen an der Ecke der erste und oftmals auch einzige Weg um sich über die aktuellen Nachrichten des Vortages zu informieren. Selbstverständlich gab es auch die Möglichkeit des Radios und des Fernsehens, doch hier wurden oft nur die wichtigsten Themen oberflächlich behandelt. Kein Medium konnte täglich einen so detaillierten und umfangreichen Blick über die tagesaktuellen Nachrichten verschaffen wie die Zeitung. Mit der Entstehung und rasend schnellen Weiterentwicklung des Internets löst sich diese Monopolstellung immer weiter auf. Heute, im digitalen Zeitalter beginnt oftmals der erste Weg um sich über die aktuellen Nachrichten detailliert zu informieren, mit dem Griff zum Laptop oder Smartphone.
Die Endgeräte sind noch nicht Flächendeckend unter den Konsumenten verteilt jedoch besaßen im Mai 2012 bereits 41,1 Mio. Menschen in Deutschland ein Smartphone. Trend steigend. Die deutschen Zeitungsverlage haben diesen Trend erkannt und ihr Portfolio angepasst und ihre Kanäle auch digital erweitert. Sie entwickelten zunächst eigene Nachrichtenwebsites für Computer und einige Jahre später, als die Technologie es ihnen ermöglichte, folgten Websites und Applikationen für mobile Endgeräte. Darüber hinaus entstanden Online-Redaktionen und neue Mitarbeiter wurden eingestellt, die sich ausschließlich auf den Inhalt, den sog. Content, des Online-Angebots konzentrierten. War es früher noch das Ziel einer Zeitung über die Hintergründe einer Nachricht zu informieren, so geht es heute oftmals darum als erster die Nachricht zu veröffentlichen, im Zweifel auch ohne Hintergrundinformationen. Das Internet, so wie wir es heute kennen, das sog. "Web 2.0", und die internetfähigen Geräte haben das Angebot für Konsumenten stark erweitert. Sie bieten ihnen die Möglichkeit innerhalb von Sekunden an nahezu jedem Ort der Erde Nachrichten zu lesen und selbst zu recherchieren.
1.Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der veränderten Nachrichtenlandschaft ein und definiert die Problemstellung sowie das Forschungsziel der Arbeit.
2. Konsumentenverhalten in der heutigen Medienlandschaft: Hier werden theoretische Grundlagen des Konsumentenverhaltens sowie verschiedene Kaufentscheidungsprozesse und die historische Entwicklung des Konsumentenverhaltens erörtert.
3. Nachrichtenmedien in Deutschland: Dieses Kapitel analysiert Faktoren der Massenmedien, beschreibt Print- sowie digitale Nachrichtenangebote und vergleicht deren Markt- und Finanzierungsmodelle.
4. Empirische Erhebung: Der empirische Teil dokumentiert die methodische Vorgehensweise, die Durchführung der Umfrage und präsentiert die Auswertung der aufgestellten Hypothesen.
5. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet die zukünftige Koexistenz von Print- und digitalen Medien unter Anwendung des „Rieplschen Gesetzes“.
Konsumentenverhalten, Nachrichtenmedien, Digitalisierung, Printmedien, Smartphone, Paid Content, Online-Umfrage, Medienwandel, Kaufentscheidung, Werbemarkt, Massenmedien, Nutzungsverhalten, App, Journalismus, Online-Nachrichten
Die Bachelorarbeit untersucht, wie sich das Verhalten von Konsumenten bei der Aufnahme von Nachrichten im digitalen Zeitalter verändert hat.
Die Arbeit behandelt schwerpunktmäßig den Wandel vom klassischen Print-Konsum hin zur digitalen Nutzung über Smartphones sowie die Auswirkungen auf Finanzierungsmodelle der Verlage.
Die Arbeit möchte herausfinden, wie stark das Smartphone den Nachrichtenkonsum beeinflusst und welches Medium in Zukunft die größte Relevanz für Konsumenten haben wird.
Es wird eine Kombination aus einer theoretischen Literaturanalyse und einer empirischen Untersuchung in Form einer Online-Umfrage verwendet.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zum Kaufverhalten, die detaillierte Beschreibung der Medienlandschaft in Deutschland sowie eine detaillierte Auswertung der empirischen Daten.
Die wichtigsten Schlagworte sind Konsumentenverhalten, Digitalisierung, Nachrichtenmedien, Paid Content und Medienwandel.
Das Dokument vergleicht das Freemium-Modell, das Metered Model (mit begrenztem kostenlosen Zugang) und die harte Bezahlschranke (Paywall).
Obwohl die Auflagen sinken, kommt die Arbeit zum Schluss, dass Printmedien aufgrund ihrer starken gesellschaftlichen Verankerung weiterhin neben digitalen Angeboten koexistieren werden.
Die Erhebung zeigt, dass Werbeanzeigen in digitalen Medien tendenziell häufiger weiterverfolgt werden als in Printmedien, was unter anderem auf die leichtere Interaktionsmöglichkeit zurückzuführen ist.
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