Bachelorarbeit, 2015
59 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1. Die Quellen
2. Woher kamen die Wikinger?
2.1. Schiffbau und Navigation in der Wikingerzeit
2.2. Die Ursachen für die Anfänge der Wikingerexpansion von den Raubzügen bis zur Besiedlung neuer Länder
3. Die Färöer
4. Die Entdeckung und Besiedlung Islands
5. Die Entdeckung Grönlands
5.1. Wie lebten die Grönland – Wikinger?
5.2 Das Ende der Wikingersiedlungen auf Grönland
6. Die Entdeckung Vinlands
6.1. Beweise für weitere Fahrten nach Vinland
7. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit analysiert die Expansionsbestrebungen der Wikinger im Nordatlantik, wobei der Schwerpunkt auf den kolonisatorischen und wirtschaftspolitischen Hintergründen anstelle kriegerisch-machtpolitischer Motive liegt. Es wird untersucht, welche Faktoren die Besiedlung von Inseln wie den Färöern, Island, Grönland und Vinland ermöglichten und wie die Wikinger ihre Lebensweise an die neuen geografischen Gegebenheiten anpassten.
2.1. Navigation und Schiffbau in der Wikingerzeit
Die großartigen Unternehmungen der Wikinger sind in erster Linie auf ihre Schiffsbaukunst zurückzuführen. Mit ihren Drachenbooten landeten sie problemlos an jeder Küste, befuhren größere und kleinere Flüsse und wenn es sein musste, zogen sie ihre Drachenboote auf Holzstämmen sogar über Land.13 Die langen Küsten Schwedens und Norwegens, mit ihren zahllosen vorgelagerten Schären und Fjorden, zwangen die Skandinavier schon früh dazu, Wasserfahrzeuge als zweckdienliches Transportmittel zu bauen. Die Landwege waren wenig oder gar nicht ausgebaut und somit war der Seeweg die einzige Möglichkeit größere Entfernungen zurückzulegen.
Die Nordmänner entwickelten über die Jahrhunderte Schiffe, deren Kombination aus äußerer Bauweise, Segel und Steuerruder ihre Schnelligkeit und Wendigkeit erklären. Die ältesten nordischen Schiffe sieht man auf bronzezeitlichen Bildsteinen ca. 1500 v. Chr.. Es waren offene Ruderboote mit hochgezogenen Steven, die die heran eilenden Wellen mühelos zerteilen konnten.
Das Hjortspring - Boot - ein eisenzeitlicher Fund aus dem Jahre 350 v. Chr. - ist das älteste belegte Schiff in Plankenbauweise in Skandinavien, mit einer Länge von 19 m und mit 2 m Breite. Es wurde 1921 in der Nähe des Hjortspring auf der dänischen Insel Als ausgegraben. Der Boden besteht aus dem ausgehöhlten Stamm einer Linde und die Seiten wurden von zwei Planken gebildet. Am Heck befindet sich ein Steuerruder und 24 Paddler passten in das Boot. 15
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Epoche der Wikingerzeit ein und umreißt die Fragestellung zur kolonisatorischen Expansion im Nordatlantik.
1.1. Die Quellen: Hier werden die verschiedenen schriftlichen und archäologischen Quellen, wie Sagas und Annalen, kritisch auf ihren historischen Wert untersucht.
2. Woher kamen die Wikinger?: Dieses Kapitel beleuchtet die kulturellen und gesellschaftlichen Wurzeln der nordischen Völker vor der eigentlichen Wikingerzeit.
2.1. Navigation und Schiffbau in der Wikingerzeit: Es werden die technischen Entwicklungen im Schiffsbau und die navigatorischen Fähigkeiten erläutert, die weite Seereisen ermöglichten.
2.2. Die Ursachen für die Anfänge der Wikingerexpansion - von den Raubzügen bis zur Besiedlung neuer Länder: Das Kapitel analysiert die Beweggründe für die Expansion, von wirtschaftlichem Gewinnstreben bis hin zu politischem Druck.
3. Die Färöer: Eine Untersuchung der Besiedlung der Färöer-Inseln und der dortigen Lebensbedingungen.
4. Die Entdeckung und Besiedlung Islands: Dieses Kapitel beschreibt die schrittweise Entdeckung und dauerhafte Kolonisierung Islands durch norwegische Siedler.
5. Die Entdeckung Grönlands: Die Geschichte der Erforschung und der Aufbau von Siedlungen auf Grönland unter Erik dem Roten wird dargelegt.
5.1. Wie lebten die Grönland – Wikinger?: Hier wird der Alltag, die Ernährung und die soziale Organisation der grönländischen Siedler betrachtet.
5.2. Das Ende der Wikingersiedlungen auf Grönland: Eine Analyse der Faktoren, die zum allmählichen Verschwinden der wikingischen Siedlungen auf Grönland führten.
6. Die Entdeckung Vinlands: Das Kapitel behandelt die Fahrten in die Neue Welt und die Identifikation der Entdeckungsorte.
6.1. Beweise für weitere Fahrten nach Vinland: Archäologische und schriftliche Hinweise auf fortgesetzte Kontakte nach Nordamerika werden aufgeführt.
7. Zusammenfassung und Ausblick: Eine abschließende Synthese der Ergebnisse und Überlegungen zum bleibenden Erbe der Wikingerzeit.
Wikinger, Nordatlantik, Expansion, Besiedlung, Sagas, Schiffbau, Grönland, Island, Färöer, Vinland, L'Anse aux Meadows, Entdeckungsfahrten, Skandinavien, Mittelalter, Landnahme.
Die Arbeit untersucht die Expansionsbestrebungen der Wikinger im Nordatlantik, wobei der Fokus auf den kolonisatorischen und wirtschaftlichen Aspekten der Landnahme liegt.
Zentrale Themen sind die Entwicklung der Wikingergesellschaft, ihre Schiffbautechnik, die Lebensbedingungen in den neuen Siedlungen sowie die historische Bedeutung der Sagas als Quellen.
Das Ziel ist es, die Beweggründe der Wikinger zu ergründen, warum sie ihre Heimat verließen und wie sie als Kolonisatoren und Händler in neuen Gebieten Fuß fassten.
Es handelt sich um eine historische und literarische Analyse, die archäologische Funde mit zeitgenössischen schriftlichen Quellen wie Sagas und Annalen in Beziehung setzt.
Der Hauptteil gliedert sich chronologisch und geografisch: Er beginnt mit den Ursprüngen, geht über die Besiedlung von Inselgruppen (Färöer, Island, Grönland) bis hin zu den Fahrten nach Vinland.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Wikingerzeit, Expansion, Kolonisation, Nordatlantik und historische Quellen charakterisieren.
Ohne die hochseetüchtigen Drachenboote, die eine Kombination aus Ruder- und Segelantrieb boten, wären die weiten Strecken über den Atlantik und die damit verbundenen Kolonisierungen nicht möglich gewesen.
Neben den Sagas lieferte die Entdeckung der Siedlung L'Anse aux Meadows 1960 den archäologischen Beweis für eine wikingische Präsenz in Nordamerika.
Die Gründe sind komplex und umfassen klimatische Verschlechterungen, wirtschaftliche Isolation von Europa, soziale Spannungen und mögliche Kontakte oder Konflikte mit den Inuit.
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