Bachelorarbeit, 2013
79 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Zielsetzung und Fragestellung der Arbeit
1.2 Motivation
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen zu Foreign Direct Investment (FDI)
2.1 Begriffliche Abgrenzung
2.1.1 Definition
2.1.2 Formen
2.2 Motive für die Tätigung von FDI
2.2.1 Beschaffungsorientierte Motive
2.2.2 Absatzorientierte Motive
2.2.3 Effizienzorientierte Motive
2.2.4 Strategische Motive
2.3 Theoretische Erklärungsansätze zu FDI
2.3.1 Monopolistische Vorteilstheorie nach Hymer
2.3.2 Eklektische Theorie nach Dunning
3 Makroökonomische Effekte von FDI auf das Empfängerland
3.1 Wirtschaftswachstum
3.2 Beschäftigungseffekte
3.3 Technologietransfer und Humankapitalbildung
4 Chinas Präsenz in Sub Sahara Afrika
4.1 Interessen und strategische Ziele in Sub Sahara Afrika
4.2 Die Afrikapolitik der VR China
4.3 Foreign Direct Investment in Sub Sahara Afrika
5 Fallbeispiel Angola
5.1 Länderanalyse – Die Republik Angola als Investitionsstandort
5.1.1 Binnen- und außenwirtschaftliche Indikatoren in Angola
5.1.2 Scoring-Modell Angola
5.2 Die sino-angolanische Partnerschaft
5.2.1 Interessen und Ziele Chinas vs. Interessen und Ziele Angolas
5.2.2 Bilaterale Wirtschaftsbeziehungen
5.2.3 Der Angola Mode – Infrastruktur gegen natürliche Ressourcen
5.2.4 Foreign Direct Investment in Angola
5.3 Makroökonomische Effekte chinesischer FDI in Angola
5.3.1 Wirtschaftswachstum
5.3.2 Beschäftigungseffekte
5.3.3 Technologietransfer und Humankapitalbildung
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen chinesischer Direktinvestitionen (FDI) auf die wirtschaftliche Entwicklung Angolas. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, ob diese Kooperation eine Win-Win-Situation darstellt oder ob einseitige Abhängigkeiten bestehen.
2.1.1 Definition
Grundsätzlich werden zwei Arten von Investitionen unterschieden: Portfolio- und Direktinvestitionen. Beide Investitionsarten differenzieren sich hinsichtlich der Motive, der transferierten Ressourcen, der Anlageformen und des Zeithorizonts. Während indirekte Portfolio-Investitionen Kapital in Form von Aktien oder Obligationen transferieren und einer kurz- bis mittelfristigen Zeitspanne unterliegen, stehen bei Direktinvestitionen nicht nur das Kapital, sondern auch ein langfristig orientierter Transfer von Ressourcen und Know-how im Vordergrund. Der Begriff der „ausländischen Direktinvestitionen“ wird in der Literatur sehr unterschiedlich ausgelegt. International anerkannt ist jedoch die Benchmark- Definition der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), welche auch für die Begriffsabgrenzung in dieser Arbeit gilt.
1 Einleitung: Einführung in die Thematik der sino-afrikanischen Beziehungen sowie Vorstellung der Zielsetzung und Forschungsfrage.
2 Theoretische Grundlagen zu Foreign Direct Investment (FDI): Definition und Klassifizierung von Direktinvestitionen sowie Erläuterung der ökonomischen Motive und Erklärungsmodelle.
3 Makroökonomische Effekte von FDI auf das Empfängerland: Analyse der theoretischen und empirischen Auswirkungen von FDI auf Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Technologietransfer.
4 Chinas Präsenz in Sub Sahara Afrika: Untersuchung der historischen und strategischen Interessen Chinas in Afrika sowie der chinesischen Afrikapolitik.
5 Fallbeispiel Angola: Detaillierte Länderanalyse, Bewertung des Investitionsklimas und Analyse der sino-angolanischen Partnerschaft sowie deren makroökonomischer Auswirkungen.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Synthese der Analyseergebnisse und kritische Reflexion der sino-angolanischen Zusammenarbeit.
Foreign Direct Investment, FDI, Angola, China, sino-afrikanische Partnerschaft, Angola Mode, Wirtschaftswachstum, Infrastruktur, Beschäftigungseffekte, Technologietransfer, Humankapital, Rohstoffe, Entwicklungsländer, Investitionspolitik, Ressourcenbeschaffung.
Die Arbeit analysiert die Auswirkungen chinesischer Direktinvestitionen auf die ökonomische Entwicklung Angolas.
Die Themen umfassen die theoretischen FDI-Grundlagen, die spezifische Afrikapolitik Chinas sowie eine detaillierte Fallstudie zu Angola.
Es soll geklärt werden, ob die sino-angolanische Zusammenarbeit eine gegenseitige Win-Win-Situation erzeugt.
Es wurde eine Kombination aus theoretischer Fundierung (Hymer, Dunning) und einer Fallstudienanalyse mit einem Scoring-Modell zur Standortbewertung angewandt.
Der Hauptteil widmet sich den theoretischen FDI-Modellen, den makroökonomischen Effekten, der chinesischen Strategie in Afrika und der spezifischen Anwendung dieser Erkenntnisse auf den Standort Angola.
Kernbegriffe sind FDI, China, Angola, Angola Mode, Wirtschaftswachstum und Technologietransfer.
Es ist ein spezifisches Kooperationsformat, bei dem chinesische Konzessionskredite für Infrastrukturprojekte gegen Rohstofflieferungen (Öl) vergeben werden.
Angola bietet durch seine Nachkriegssituation und seinen Ressourcenreichtum ein einzigartiges Umfeld, um chinesische Investitionsaktivitäten und deren Herausforderungen zu beobachten.
Obwohl sie bei den Beschäftigungseffekten kritisch hinterfragt wird, leistet sie einen wesentlichen Beitrag zum Wiederaufbau der lebensnotwendigen Infrastruktur.
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