Bachelorarbeit, 2014
42 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit befasst sich mit der Ausgestaltung der Abschlussprüferaufsicht in der Europäischen Union. Sie analysiert verschiedene Systemvarianten der externen Qualitätskontrolle und präsentiert exemplarisch das Aufsichtssystem in Deutschland und Großbritannien. Die Arbeit zielt darauf ab, einen Einblick in die Debatte um die Optimierung der Abschlussprüferaufsicht zu geben.
Die Einleitung erläutert die Notwendigkeit der Abschlussprüferaufsicht aufgrund von Bilanzskandalen in der Vergangenheit und die damit verbundenen Verluste für Kapitalgeber. Sie beschreibt die Einführung einer beruflichen Aufsicht in Verbindung mit einer externen Qualitätskontrolle in der Europäischen Union und deren Zielsetzung. Das zweite Kapitel widmet sich den Mindestanforderungen an die Abschlussprüferaufsicht in der EU. Das dritte Kapitel stellt verschiedene Systemvarianten der externen Qualitätskontrolle vor. Die Kapitel vier und fünf analysieren die Ausgestaltung der Abschlussprüferaufsicht in Deutschland und Großbritannien, wobei jeweils die institutionelle Ausgestaltung des Aufsichtssystems und das Verfahren der externen Qualitätskontrolle beleuchtet werden. Beide Kapitel schließen mit einer kritischen Würdigung der jeweiligen Aufsichtssysteme.
Abschlussprüferaufsicht, externe Qualitätskontrolle, Wirtschaftsprüfer, Bilanzskandale, Europäische Union, Deutschland, Großbritannien, Institutionelle Ausgestaltung, Verfahren, kritische Würdigung, Mindestanforderungen, Systemvarianten, Vertrauen der Öffentlichkeit, Kapitalmarkt.
Bilanzskandale in der Vergangenheit haben gezeigt, dass eine unabhängige Kontrolle der Wirtschaftsprüfer nötig ist, um das Vertrauen der Kapitalgeber und die Integrität des Kapitalmarkts zu sichern.
Es ist ein Verfahren, bei dem die Arbeit von Wirtschaftsprüfern durch unabhängige Dritte (Prüfer für Qualitätskontrolle) auf die Einhaltung beruflicher Standards überprüft wird.
In Deutschland sind Institutionen wie die Wirtschaftsprüferkammer (WPK) und die Abschlussprüferaufsichtskommission (APAK) sowie spezielle Kommissionen für Qualitätskontrolle beteiligt.
Großbritannien nutzt Organisationen wie das Professional Oversight Board und die Audit Inspection Unit, wobei das System oft als Stereotyp für eine stärker staatlich geprägte Aufsicht gilt.
Die EU-Mitgliedstaaten sind verpflichtet, eine berufliche Aufsicht in Verbindung mit einer obligatorischen externen Qualitätskontrolle einzuführen, um regelkonformes Verhalten sicherzustellen.
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