Bachelorarbeit, 2014
42 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Anforderungen an die Abschlussprüferaufsicht in der EU
3. Grundlegende Systemvarianten der externen Qualitätskontrolle
4. Die Ausgestaltung der Abschlussprüferaufsicht in Deutschland
4.1 Die institutionelle Ausgestaltung des Aufsichtssystems
4.1.1 Die Abschlussprüferaufsichtskommission
4.1.2 Die Wirtschaftsprüferkammer
4.1.3 Die Kommission für Qualitätskontrolle
4.1.4 Die Prüfer für Qualitätskontrolle
4.2 Das Verfahren der externen Qualitätskontrolle
4.2.1 Prüferauswahl und Auftragserteilung
4.2.2 Planung der Prüfung
4.2.3 Durchführung der Prüfung
4.2.4 Maßnahmen bei festgestellten Mängeln
4.3 Kritische Würdigung des Aufsichtssystems in Deutschland
5. Die Ausgestaltung der Abschlussprüferaufsicht in Großbritannien
5.1 Institutionelle Ausgestaltung
5.1.1 Recognised Supervisory Bodies und Recognised Qualifying Bodies
5.1.2 The Professional Oversight Board
5.1.3 The Audit Inspection Unit
5.1.4 The Audit Monitoring Unit
5.2 Das Verfahren der externen Qualitätskontrolle
5.2.1 Planung der Inspektionen
5.2.2 Durchführung der Inspektionen
5.2.3 Maßnahmen bei festgestellten Mängeln
5.3 Kritische Würdigung des Aufsichtssystems in Großbritannien
6. Schlussbetrachtung
Die vorliegende Arbeit hat zum Ziel, durch eine systematische Typisierung die Ausgestaltung der Abschlussprüferaufsicht zu analysieren und mittels eines Vergleichs zwischen Deutschland und Großbritannien Einblicke in die aktuelle regulatorische Debatte zu gewähren.
4.2.3 Durchführung der Prüfung
Die Prüfungen werden im Wesentlichen vor Ort in der WPG durchgeführt (IDW PS 140 Nr. 47, 48). Eine eingehende Aufbau- und Funktionsprüfung soll die drei Säulen der internen Qualitätssicherung – Praxisorganisation, Auftragsabwicklung und interne Nachschau – Übereinstimmung mit den gesetzlichen Normen beurteilen (IDW PS 140 Nr. 54). Dabei ist die Angemessenheit des Systems und seiner Organisationsstrukturen unter Beachtung der Größe und Komplexität der zu prüfenden WPG zu definieren (IDW PS 140 Nr. 50, 52).
Nach einer Schlussbesprechung mit der geprüften WPG erstellt der PfQK einen schriftlichen Qualitätskontrollbericht, den er im letzten Schritt an die KfQK zu leiten hat. Dieser enthält Informationen zum geprüften Qualitätssicherungssystem, Art und Umfang der Prüfung sowie ihre Ergebnisse mitsamt Prüfungsurteil und den Empfehlungen des PfQK zur Beseitigung festgestellter Mängel bzw. einer Begründung bei Versagung des Prüfungsurteils (IDW PS 140 Nr. 82-84; § 18 SfQK).
Die geprüfte WPG hat bei eingeschränktem oder versagtem Prüfungsurteil sowie unternommener Handlungen für die festgestellten Mängel eine Stellungnahme bei der KfQK einzureichen. Der Wirtschaftsprüfer hat ebenfalls die Möglichkeit, eine abweichende Auffassung von der Feststellung des PfQK dazulegen (IDW PS 140 Nr. 114, 113).
Die WPK stellt umgehend eine Teilnahmebescheinigung aus, wenn das Prüfungsurteil nicht versagt wurde. Anschließend findet eine Auswertung des Berichts statt. Sollte die KfQK zu einem Ergebnis kommen, das von dem des PfQK abweicht, kann sie nachträglich eine solche Bescheinigung ausstellen bzw. die bereits ausgestellte Teilnahme widerrufen (§ 57e Abs. 2 Satz 5 WPO §§ 10, 11 SfQK).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik der Abschlussprüferaufsicht ein und erläutert die Zielsetzung sowie das methodische Vorgehen der Arbeit.
2. Anforderungen an die Abschlussprüferaufsicht in der EU: Das Kapitel legt die regulatorischen Rahmenbedingungen und Mindestanforderungen der Europäischen Union für die Aufsicht über den Berufsstand der Wirtschaftsprüfer dar.
3. Grundlegende Systemvarianten der externen Qualitätskontrolle: Hier werden die zwei zentralen Ansätze – das Peer-Review-Verfahren und das Monitoring-Verfahren – theoretisch differenziert.
4. Die Ausgestaltung der Abschlussprüferaufsicht in Deutschland: Dieses Kapitel detailliert die institutionelle Aufstellung, das Verfahren der Qualitätskontrolle sowie eine kritische Bewertung des deutschen Systems.
5. Die Ausgestaltung der Abschlussprüferaufsicht in Großbritannien: Das Kapitel analysiert die institutionelle Architektur und die Inspektionsprozesse im britischen System und schließt mit einer kritischen Würdigung ab.
6. Schlussbetrachtung: Die Arbeit fasst die Ergebnisse des Vergleichs zusammen und bewertet die Vor- und Nachteile der untersuchten Aufsichtssysteme.
Abschlussprüferaufsicht, Externe Qualitätskontrolle, Wirtschaftsprüfer, Peer Review, Monitoring, Aufsichtssystem, Wirtschaftsprüferkammer, Qualitätssicherung, Berufsaufsicht, Prüfung, Großbritannien, Deutschland, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Sanktionen, Berufsrecht
Die Arbeit beschäftigt sich mit der regulatorischen Ausgestaltung und den Kontrollmechanismen der Aufsicht über den Berufsstand der Wirtschaftsprüfer.
Zentrale Themen sind die Anforderungen der EU, die verschiedenen Systemvarianten der Qualitätskontrolle sowie die spezifische Umsetzung in Deutschland und Großbritannien.
Ziel ist es, durch eine Typisierung der Abschlussprüferaufsicht und den Vergleich zweier nationaler Systeme ein tieferes Verständnis für die aktuelle Debatte zu schaffen.
Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Systemanalyse, bei der die regulatorischen Vorgaben und die organisatorischen Strukturen beider Länder verglichen werden.
Der Hauptteil analysiert detailliert die Institutionen (wie WPK oder FRC), die jeweiligen Prüfungsverfahren, die Maßnahmen bei Mängeln und kritisiert die Wirksamkeit der Systeme.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Abschlussprüferaufsicht, externe Qualitätskontrolle, Peer Review, Monitoring und Berufsrecht definiert.
Die "Fire-Wall" dient in Deutschland als organisatorische Trennung zwischen der Berufsaufsicht und der Kommission für Qualitätskontrolle, um Interessenkonflikte bei der Durchführung von Kontrollen zu vermeiden.
Der wesentliche Vorteil in Großbritannien wird in der größeren Unabhängigkeit der Inspektoren gesehen, da die Zuteilung durch eine zentrale Monitoring Unit erfolgt und nicht durch Berufskollegen.
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