Masterarbeit, 2015
90 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Wirtschaftliche Verflechtung zwischen EU und USA
1.2 Problemstellung
2. Was ist TTIP
2.1 Entwicklungsschritte bis zur Verhandlungsaufnahme
2.2 Die Inhalte des Verhandlungsmandates der Europäischen Komission
2.2.1 Marktzugang
2.2.2 Regulierung und nichttarifäre Handelshemmnisse
2.2.3 Regeln
3. Prognose gesamtwirtschaftlicher Folgen von TTIP
3.1 Ausgewählte Studien
3.1.1 Studie des Centre for Economic Policy Research
3.1.2 Studie des ifo Institut
3.2 Kritische Betrachtung der Studien
4. Lehren aus der europäischen Integration
4.1 Ex-ante Prognosen der gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen des Binnenmarkts
4.2 Ex-post Analyse der gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen des Binnenmarkts
4.3 Rückschlüsse auf die TTIP-Prognosen
5. Mögliche Schwächen von TTIP
5.1 Überblick über die Kritikpunkte
5.2 Probleme beim Abbau nichttarifärer Handelshemmnisse
5.2.1 Herabsetzung der europäischen Standards
5.2.2 Konzeptionelle Probleme
5.2.3 Umsetzungsprobleme
6. Lösungsansätze für eine erfolgreiche Reduktion nichttarifärer Handelshemmnisse
6.1 Der Europäische Binnenmarkt als Vorbild?
6.1.1 Aufbau und Hintergrund des europäischen Binnenmarkts
6.1.2 Rechtsangleichung im europäischen Binnenmarkt
6.1.3 Abbau von technischen Handelsbarrieren in der EU
6.2 Schlüsse für eine erfolgreiche Reduktion nichttarifärer Handelshemmnisse durch TTIP
7. Einschätzung einer tatsächlichen Umsetzung der TTIP-Verhandlungen
7.1 Implementieren einer Veränderungsstrategie
7.2 Politische Durchsetzbarkeit
7.3 CETA als Blaupause für TTIP?
8. Fazit
Die Arbeit untersucht die gesamtwirtschaftliche Sinnhaftigkeit des geplanten transatlantischen Freihandelsabkommens (TTIP) und analysiert, welche Effekte, Risiken und politischen Herausforderungen mit dessen Umsetzung verbunden sind.
1.1 Wirtschaftliche Verflechtung zwischen EU und USA
Die Europäische Union (EU) und die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) sind politisch und ökonomisch eng verflochten. Politiker betonen immer wieder die gemeinsame Wertebasis der beiden Partner, die transatlantische Freundschaft. Diese transatlantische Beziehung steht nun im Begriff durch das Freihandelsabkommen TTIP weiter vertieft zu werden. Ein erfolgreicher Abschluss der Verhandlungen, die offiziell seit 2013 geführt werden, hätte gravierende Auswirkungen. Ein Zusammenschluss zu einem einheitlichen amerikanisch-europäischen Binnenmarkt, hätte die Entstehung der weltweit größten Freihandelszone zur Folge.
Die besondere Bedeutung der Verhandlungen ergibt sich also schon aus der Größe der beiden Verhandlungspartner. Zusammen entfallen auf die EU und die USA zwölf Prozent der Weltbevölkerung. Diese 800 Millionen Menschen sind jedoch für ein Drittel des weltweiten Dienstleistungshandels sowie 50% des Welt-BIP (gerechnet in USD) verantwortlich. Am deutlichsten wird die Vormachtstellung der beiden Partner jedoch bei den Beständen an ausländischen Direktinvestitionen (FDI). Die Länder der EU und die USA verfügen über 60% der weltweiten Bestände an FDI. Die Abbildung 1 verdeutlicht nochmals die relative ökonomische Bedeutung der beiden Wirtschaftsräume in der Welt.
1. Einleitung: Beschreibt die enge ökonomische Verflechtung zwischen der EU und den USA und definiert die Problemstellung sowie die zentralen Fragestellungen der Arbeit.
2. Was ist TTIP: Erläutert die Hintergründe, die Verhandlungsgeschichte und die zentralen Bereiche des Verhandlungsmandats der Europäischen Kommission.
3. Prognose gesamtwirtschaftlicher Folgen von TTIP: Stellt verschiedene wissenschaftliche Studien (CEPR und ifo Institut) vor, die versuchen, die ökonomischen Auswirkungen des Abkommens zu quantifizieren.
4. Lehren aus der europäischen Integration: Analysiert historische Daten und Prognosen des europäischen Binnenmarktprojekts, um Rückschlüsse für die TTIP-Prognosen zu ziehen.
5. Mögliche Schwächen von TTIP: Beleuchtet zentrale Kritikpunkte wie mangelnde Transparenz, Sorgen um Sozial- und Umweltstandards sowie die Problematik von Investor-Staat-Klagen.
6. Lösungsansätze für eine erfolgreiche Reduktion nichttarifärer Handelshemmnisse: Untersucht Instrumente der Rechtsangleichung und Harmonisierung, um Lehren für eine effiziente TTIP-Umsetzung zu gewinnen.
7. Einschätzung einer tatsächlichen Umsetzung der TTIP-Verhandlungen: Diskutiert die notwendigen Veränderungsstrategien und die politische Durchsetzbarkeit des Abkommens in den beteiligten politischen Systemen.
8. Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die ökonomische Sinnhaftigkeit von TTIP vor dem Hintergrund der dargelegten Risiken und Chancen.
TTIP, Freihandelsabkommen, Binnenmarkt, Europäische Union, USA, Handelshemmnisse, nichttarifäre Handelshemmnisse, Wirtschaftswachstum, Beschäftigung, Regulierung, Rechtsangleichung, Investitionsschutz, ISDS, Außenhandel, ökonomische Integration.
Die Arbeit analysiert das geplante transatlantische Freihandelsabkommen TTIP und bewertet dessen gesamtwirtschaftliche Implikationen sowie die damit verbundenen politischen Herausforderungen.
Zentrale Themen sind die wirtschaftliche Verflechtung von EU und USA, die prognostizierten Folgen des Abkommens, Lehren aus der europäischen Binnenmarktintegration sowie eine kritische Auseinandersetzung mit Kritikpunkten wie Standardschutz und Investor-Staat-Schiedsverfahren.
Die Arbeit geht der Kernfrage nach, ob TTIP aus gesamtwirtschaftlicher Sicht wünschenswert ist und welche Bedingungen erfüllt sein müssen, um positive Effekte zu erzielen.
Es werden existierende ökonomische Studien und Prognosemodelle (wie CGE-Modelle und Gravitationsmodelle) diskutiert sowie eine vergleichende Analyse zwischen dem europäischen Binnenmarktprojekt und TTIP durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung der Studien, eine Analyse der historischen Lehren aus der EU-Integration, eine Aufarbeitung zentraler Kritikpunkte und die Entwicklung von Lösungsansätzen für eine erfolgreiche Verhandlung.
Wichtige Begriffe sind TTIP, nichttarifäre Handelshemmnisse, Regulierungsangleichung, Wohlfahrtseffekte, ökonomische Integration und Investitionsschutz.
Der Report dient als historischer Vergleichsmaßstab, um die Validität aktueller ex-ante Prognosen für TTIP anhand der Erfahrungen aus dem europäischen Binnenmarktprojekt kritisch zu bewerten.
CETA wird als Blaupause bzw. Indikator für die Ratifizierungsschwierigkeiten und die politische Akzeptanz von Handelsabkommen betrachtet, die ähnliche inhaltliche Kontroversen wie TTIP aufweisen.
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