Masterarbeit, 2015
100 Seiten, Note: 1,7
2 Einleitung
3 Theoretische Grundlegung
3.1 Lesen – Was ist das eigentlich?
3.1.1 Definition Lesen
3.1.2 Lesen im Unterricht
3.2 Geschichte des Lesens
3.2.1 Lesebezogene Bildungsnormen von B. Hurrelmann
3.3 Lesekompetenz
3.3.1 Definition Lesekompetenz
3.3.2 Was wird durch den Erwerb der Lesekompetenz gewonnen?
3.3.3 Wie entwickelt sich die Lesekompetenz?
3.4 Die Kompetenzdebatte in der aktuellen Bildungspolitik
3.4.1 Das Konzept von Lesekompetenz in der PISA-Studie 2000
3.4.2 Das Konzept von Lesekompetenz in der IGLU-Studie 2001
3.4.3 Das Konzept von Lesekompetenz in der DESI-Studie 2003/2004
3.5 Textverstehen
3.5.1 Sozio-kognitiver Ansatz von Ruddell und Unrau zum Textverstehen
3.6 Lesestrategien und –methoden
3.6.1 Die Lesestrategien
3.6.1.1 Was sind Lesestrategien?
3.6.1.2 Für welche Schüler/innen sind Lesestrategien angebracht?
3.6.1.3 Welche Lesestrategien gibt es?
3.6.1.4 Wie werden Lesestrategien vermittelt?
3.6.2 Die Lesemethoden
3.7 Ergebnisse aus der Leseforschung
3.8 Leseförderung und Förderung der Lesekompetenz
3.8.1 Was ist Leseförderung?
3.8.2 Leseförderung „nach PISA“
3.8.3 Systemische und systematische Leseförderung
4 Das Trainingsprogramm „Wir werden Lesedetektive“
4.1 Ziele und Aufbau des Trainingsprogramms
4.2 Durchführung der Maßnahme
4.3 Befunde zur Wirksamkeit
5 Fragestellung und Hypothesen der Arbeit
6 Methoden
6.1 Stichprobe
6.2 Durchführung der Untersuchung
6.3 Erhebungsinstrumente
6.4 Datenauswertung
7 Ergebnisse
7.1 Stichprobe
7.2 Leseverständnis vor Beginn des Trainings
7.3 Wirkung des Trainingsprogramms
8 Hypothesenüberprüfung
9 Diskussion der Ergebnisse und Ausblick
Diese Arbeit untersucht die Wirksamkeit des Trainingsprogramms „Wir werden Lesedetektive“ zur Förderung von Lesestrategien bei Schülern einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf den Leistungszuwachs in verschiedenen Bereichen des Leseverständnisses im Vergleich zu einer Kontrollgruppe.
3.6.1.1 Was sind Lesestrategien?
Lesestrategien sind „mentale Werkzeuge“, die beim Lesen von Texten angewendet werden. Sie müssen nach Streblow folgende Kriterien erfüllen. „Sie müssen instrumentell und operational auf ein bestimmtes Lernziel hinaus gerichtet sein.“ Außerdem sollten die Lesestrategien zusammen in einem systemischen Verbund mit anderen Lesestrategien gelehrt und angewendet werden. Bei guten Lesern sind die Lesestrategien automatisiert. So werden sie unbewusst regelmäßig beim Lesen angewendet. Aber sie können bei Bedarf ins Bewusstsein gerückt werden.
Bimmel definiert Lesestrategien als „ein Plan mentaler Lesehandlungen […], die vom Leser/ von der Leserin in einer bestimmten Lesesituation zur Erreichung eines bestimmten Leseziels eingesetzt wird.“ Der Besitz von Strategiewissen bedeutet, dass der Leser einen „mentalen Werkzeugkasten“ zur Verfügung hat. In dem „mentalen Werkzeugkasten“ sind unterschiedliche „Leseinstrumente“ für verschiedene Lesesituationen und –ziele vorhanden.
Das Leseziel beim Einsatz von Lesestrategien im Unterricht ist unter anderem die Informationsentnahme aus Texten, die Identifizierung von Hauptgedanken in Texten und das Verständnis der Textintention. Der idealer Umgang mit Lesestrategien wäre nach Rosebrock & Nix, dass der strategische Leser flexibel aus seinem „mentalen Werkzeugkasten“ für die Textarbeit passende „Instrumente“ auswählen und anwenden kann, um das Ziel des Unterrichts zu erreichen. Anschließend ist er in der Lage diese Ausführung reflexiv zu kontrollieren.
2 Einleitung: Definiert Lesefähigkeit, erläutert die Bedeutung des Lesens im modernen Medienzeitalter und führt in das Förderprogramm „Wir werden Lesedetektive“ für Förderschulen ein.
3 Theoretische Grundlegung: Bietet einen umfassenden Überblick über Lesetheorien, aktuelle Studien wie PISA und IGLU sowie Modelle zur Leseförderung und Systematik von Lesestrategien.
4 Das Trainingsprogramm „Wir werden Lesedetektive“: Detaillierte Vorstellung der Programmziele, des Aufbaus, der Durchführung in kleinen Schritten und der wissenschaftlichen Befunde zur Effektivität.
5 Fragestellung und Hypothesen der Arbeit: Leitet die zentrale Hypothese ab, dass die Experimentalgruppe durch das Training einen stärkeren Lesefähigkeitszuwachs zeigt als die Kontrollgruppe.
6 Methoden: Beschreibt das Untersuchungsdesign an einer Förderschule, die Stichprobenauswahl, die eingesetzten Tests (ELFE 1-6, CFT 2 Skala 2) und die statistischen Auswertungsverfahren.
7 Ergebnisse: Präsentiert die deskriptiven Statistiken und die Ergebnisse der Varianzanalyse zur Wirksamkeit des Trainings für Wort-, Satz- und Textverstehen.
8 Hypothesenüberprüfung: Vergleicht die empirischen Ergebnisse mit der aufgestellten Hypothese und bewertet die Bestätigung der Annahmen.
9 Diskussion der Ergebnisse und Ausblick: Kritische Reflexion der Untersuchungsergebnisse, Interpretation der Effekte und Vorschläge für zukünftige Forschung und Anwendung.
Lesekompetenz, Lesestrategien, Leseförderung, Förderschule, Textverstehen, PISA, IGLU, ELFE 1-6, Wir werden Lesedetektive, Lesesozialisation, Wortverstehen, Satzverstehen, Lesemotivation, Diagnostik, empirische Studie.
Die Masterarbeit befasst sich mit der empirischen Überprüfung der Wirksamkeit eines speziellen Trainingsprogramms zur Förderung von Lesestrategien an einer Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen.
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen des Lesens, die aktuelle Kompetenzdebatte, die Didaktik der Leseförderung und die praktische Erprobung des Programms „Wir werden Lesedetektive“.
Die Hauptfrage ist, ob durch das gezielte Training „Wir werden Lesedetektive“ die Lesefähigkeit der Experimentalgruppe signifikant stärker gefördert werden kann als bei einer unbehandelten Kontrollgruppe.
Es handelt sich um eine quantitative Untersuchung mit einem Pre-Post-Test-Design, bei der die Daten mittels zweifaktorieller Varianzanalyse mit Messwiederholung (SPSS) ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung des Themas, die detaillierte Beschreibung des Trainingsmaterials sowie eine umfangreiche methodische Darstellung der Untersuchung inklusive Ergebnisanalyse.
Lesekompetenz, Lesestrategien, Förderschule, Textverstehen, empirische Wirksamkeitsprüfung und Lesedidaktik.
Das Training ist spezifisch auf die Bedürfnisse leistungsschwacher Schüler abgestimmt, nutzt eine kriminalistische Rahmenhandlung zur Motivation und vermittelt Strategien in kleinen, schrittweisen Einheiten.
Das Programm ist explizit für Förderschulen konzipiert worden, um auch bei geringem Wortschatz und langsamer Lesegeschwindigkeit Fortschritte im Textverstehen durch metakognitive Strategien zu erzielen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

