Examensarbeit, 2015
66 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Problemaufriss und Fragestellung
1.2 Forschungsstand
1.3 Vorgehensweise
2. Globalisierung, Wirtschaftstheorien, Kapitalismus
2.1 Der Begriff Globalisierung
2.2 Klassische Wirtschaftstheorie
2.3 Kapitalismus
3. Geschichte des modernen Wirtschaftswachstums
3.1 Voraussetzungen und Bedingungen für Wachstum - „Werkstatt der Welt“
3.2 Kapital für Innovationen
3.3 Konzentration auf die Finanzmärkte
4. Internationale Währungssysteme
4.1 Bretton-Woods-System
4.2 Ende des Bretton-Woods-Abkommen
4.3 Wechselkurse, Zentralbanken, Finanzmärkte
4.3.1 Wechselkurse
4.3.2 Funktion von Zinsen
4.3.3 Zentralbanken
4.3.4 Finanzmärkte
4.4 Devisenhandel – Wenn Geld zur Ware wird
4.5 Währungskrise Brasilien
4.6 Regionalwährungen
4.6.1 Concunto Palmeiras/Brasilien
4.6.2 Wörgl/Tirol
4.7 BIP ein Wohlstandsmesser?
4.8 Umlaufgeschwindigkeit
5. Nachhaltigkeit, Konsum, Wachstum
6. Fazit
Diese Arbeit analysiert das Zusammenspiel von modernen Finanzmärkten, dem Geldsystem und dem Wirtschaftswachstum seit 1945. Ziel ist es, die Befürchtung zu untersuchen, dass durch Zentralbankpolitik geschaffenes Geld primär in Finanzspekulationen fließt, anstatt die Realwirtschaft zu stärken, und welche alternativen Ansätze existieren.
3.1 Voraussetzungen und Bedingungen für Wachstum - „Werkstatt der Welt“
Wie schon erwähnt, ist ein Grund für den Beginn des modernen Wirtschaftswachstums die Ausbeutung fremder Länder und der dort heimischen Menschen. Aber laut der Autorin Ulrike Herrmann, wurden schon im Mittelalter günstige Bedingungen geschaffen und stetig verbessert, die schließlich England zur „Werkstatt der Welt“ werden ließen. In der agrarisch geprägten Gesellschaft musste der Wandel zunächst auf dem Land stattfinden, und zwar wurden die Methoden in der Landwirtschaft so modifiziert, dass sowohl für die Menschen als auch für die Tiere ausreichend Nahrung vorhanden und auch bezahlbar war. Bis ins 18. Jahrhundert hinein mussten die Menschen ca. 60 Prozent ihres Einkommens für Lebensmittel aufwenden und erst mit der Reduzierung der Kosten für die Grundversorgung blieb Geld übrig für andere Waren, wie z. B. Textilien. Damit neue Märkte entstehen konnten, mussten also ausreichend Konsumenten vorhanden sein.
Bevor Städte entstanden, lebten die Menschen in Gemeinschaften als Selbstversorger, aber mit der Entstehung der Städte im Mittelalter entwickelte sich gleichzeitig eine arbeitsteilige Gesellschaft. Berufe entstanden bzw. wurden spezialisiert und es wurde nicht mehr nur für den Eigenbedarf produziert. Diese Arbeitsteilung führte zu reziproken Beziehungen zwischen den unterschiedlichen Branchen, die Menschen waren aufeinander angewiesen. Aufgrund der frühen Überwindung des Feudalismus waren die Bauern in England keine Leibeigene oder Hörige, wie es in anderen Ländern der Fall war, sondern selbstständige Pächter, die das Land der Grundbesitzer zu festgelegten Bedingungen pachteten. Es gab langfristige Verträge und feste Konditionen und diese Sicherheit veranlasste die Bauern dazu, die Erträge in der Landwirtschaft zu steigern, um ihren eigenen Lebensstandard zu verbessern. Gleichzeitig profitierten auch die Menschen in der Stadt, die aufgrund des höheren und gleichzeitig auch günstigeren Angebots weniger Mittel für agrarische Produkte aufwenden mussten. Die Aussicht auf Profit machte in diesem Fall die britischen Bauern erfinderisch und führte, gegenüber den anderen Völkern in Europa, zu einem besseren Lebensstil in Britannien.
1. Einleitung: Einführung in die Problematik der Bankenkrise 2008 und die anschließende Untersuchung des modernen Wirtschaftswachstums und der Finanzmärkte.
2. Globalisierung, Wirtschaftstheorien, Kapitalismus: Analyse der Begriffe Globalisierung und Kapitalismus sowie Darstellung klassischer Wirtschaftstheorien.
3. Geschichte des modernen Wirtschaftswachstums: Betrachtung der Ursprünge der Industrialisierung in England und der Bedeutung von Kapital für technologische Innovationen.
4. Internationale Währungssysteme: Untersuchung des Bretton-Woods-Systems, der Entstehung flexibler Wechselkurse und der enormen Expansion der Finanzmärkte.
5. Nachhaltigkeit, Konsum, Wachstum: Reflexion über die ökologischen und sozialen Folgen des Wachstumszwangs sowie Ansätze für eine nachhaltigere Wirtschaftsweise.
6. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der ökonomischen Interessen hinter der Globalisierung und der Kritik am aktuellen Finanz- und Geldsystem.
Globalisierung, Kapitalismus, Wirtschaftswachstum, Finanzmärkte, Zentralbanken, Geldsystem, Devisenhandel, Regionalwährungen, Nachhaltigkeit, Konsum, Deregulierung, Spekulation, Bretton-Woods, Industrialisierung, Wohlstand.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung des modernen Wirtschaftswachstums, der Rolle von Finanzsystemen und den Auswirkungen ökonomischer Globalisierung, insbesondere seit 1945.
Zentrale Themen sind die Geschichte der Industrialisierung, die Entwicklung von Währungssystemen, die Entfesselung der Finanzmärkte sowie die kritische Auseinandersetzung mit Kapitalismus und Nachhaltigkeit.
Die Arbeit untersucht, inwiefern politische Maßnahmen und Zentralbankpolitik – wie das Drucken von Geld – tatsächlich die Realwirtschaft stützen oder primär spekulative Finanzmärkte fördern.
Es handelt sich um eine theoretische und historische Analyse, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur, Wirtschaftsstatistiken und Fallbeispielen basiert.
Der Hauptteil analysiert die Phasen der Globalisierung, die Bedeutung des Goldstandards, das Bretton-Woods-System, die Mechanismen von Zins und Geldschöpfung sowie aktuelle Krisenphänomene.
Die wichtigsten Schlagworte sind Globalisierung, Kapitalismus, Wirtschaftswachstum, Geldsystem, Finanzmärkte, Spekulation und Regionalwährungen.
Das Beispiel dient als Fallstudie für eine erfolgreiche Regionalwährung, die zeigt, wie lokaler Konsum gestärkt und ökonomische Unabhängigkeit von globalen Finanzmarktmechanismen erreicht werden kann.
Basierend auf den behandelten Theorien wird die quantitative Geldtheorie und die problematische Rolle der expansiven Geldpolitik kritisch hinterfragt, insbesondere im Hinblick auf das Entstehen von Finanzblasen.
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