Magisterarbeit, 2004
79 Seiten, Note: 2,0
Diese Magisterarbeit untersucht die Mittelmeerpolitik der Europäischen Union und die Euro-Mediterrane Partnerschaft mit dem Fokus auf den Barcelona-Prozess. Ziel der Arbeit ist es, die Herausforderungen und Perspektiven dieser politischen und wirtschaftlichen Kooperation zu analysieren und die Erfolgschancen des Barcelona-Prozesses zu bewerten.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Fragestellung und den Stand der Forschung. Kapitel 2 beleuchtet die Mittelmeerpolitik der Europäischen Union im Kontext des kolonialen Erbes und der geostrategischen Bedeutung des Mittelmeerraums. Kapitel 3 untersucht die regionalen und globalen Herausforderungen, die die europäische Mittelmeerpolitik prägen, wie den Wandel im internationalen System, den europäischen Integrationsprozess, die Europäisierung der Mittelmeerpolitik und die ökonomischen und politischen Entwicklungen in den Ländern des südlichen Mittelmeers. In Kapitel 4 wird die Euro-mediterrane Partnerschaft mit ihren Erfolgschancen und Hindernissen beleuchtet. Der Barcelona-Prozess als Grundlage dieser Partnerschaft wird im Detail analysiert.
Kapitel 5 befasst sich mit den Herausforderungen und Perspektiven des Barcelona-Prozesses. Es werden die Interessen und Zielkonflikte in der politischen und Sicherheits-Partnerschaft sowie die ökonomische Asymmetrie im Kontext des Freihandels diskutiert.
Mittelmeerpolitik, Europäische Union, Euro-Mediterrane Partnerschaft, Barcelona-Prozess, Herausforderungen, Perspektiven, geostrategische Bedeutung, Wandel im internationalen System, ökonomische Entwicklungen, politischer Zusammenschluss, Freihandel, Demokratisierung, Stabilisierung, Nahostkonflikt, Zivilgesellschaft, Dialog, Feindbild.
Der 1995 gestartete Prozess bildet den Rahmen für die Euro-Mediterrane Partnerschaft zwischen der EU und ihren südlichen Nachbarstaaten in den Bereichen Politik, Wirtschaft und Kultur.
Das Mittelmeer ist ein Raum vitaler Interessen, der für die Sicherheit Europas, die Energieversorgung und die Stabilität an den Außengrenzen entscheidend ist.
Zentrale Probleme sind der Nahostkonflikt, ökonomische Asymmetrien im Freihandel und der Zielkonflikt zwischen der Förderung von Demokratisierung und dem Wunsch nach politischer Stabilisierung.
Ziel ist die Schaffung einer Zone gemeinsamen Wohlstandes durch Freihandel, wobei die südlichen Partnerstaaten oft unter strukturellen Nachteilen leiden.
Es bezieht sich auf die Zunahme fundamentalistischer Bewegungen im Süden und die Frage, wie die EU einen kulturellen Dialog führen kann, der Radikalisierung entgegenwirkt.
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