Bachelorarbeit, 2015
33 Seiten, Note: 1
1. Einleitung
2. Terminologische Grundlagen
3. Die historische Entwicklung der deutschen Sprache
3.1. Frühzeit – Ursprünge in der Antike
3.2. Das Mittelalter – Althochdeutsch (ahd.)
3.3. Das Mittelalter – Mittelhochdeutsch (mhd.)
3.5. Das Deutsch der Gegenwart - Neuhochdeutsch (nhd.)
4. Fremdsprachliche Einflüsse auf das Deutsch im Laufe der Zeit
4.1. Entlehungsmethoden
4.2. Der lateinische Einfluss
4.3. Der griechische Einfluss
4.4. Der französische Einfluss
4.5. Der englische Einfluss
4.6. Deutsche Wörter in anderen Sprachen
5. Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen und sprachwissenschaftlichen Einflüsse anderer Sprachen auf das Deutsche. Ziel ist es, die Entwicklung der deutschen Sprache über verschiedene Epochen hinweg nachzuvollziehen und aufzuzeigen, wie Sprachkontakte und Entlehnungsprozesse das heutige Deutsch maßgeblich geprägt haben.
3.1. Frühzeit – Ursprünge in der Antike
Die deutsche Geschichte begann mit den Germanen und ihrem Kampf im 1. Jahrhundert n. Chr. gegen Rom. Während dem 6. und 7. Jahrhundert sind aus den sogenannten voliterarischen Deutsch nur einige Schriften bekannt. Der Name des deutschen Germanien wurde von einem Römer vergeben im Jahre 786. Dieser Name basierte auf der weltberühmten Umschreibung der Stämme Nordeuropas von Tacitus. In seinem Buch prägte der römische Senator und Historiker Tacitus (55-116 n. Chr.) das Bild von den Einwohnern Germanias für alle Zeiten. Alle vielfältigen Stämme die nördlich der Alpen unterwegs waren, fasste er unter Germanen zusammen. Um den Römern ihre eigene Dekadenz vorzuhalten, schuf er ein Idealbild der Germanen. Der Name Germanien ist dann allmählich um der am Rhein lebenden Stämme erweitert worden. Sie waren bekannt als ein freiheitsliebendes, kämpferisches und naturnahes Menschengeschlecht. Aber sie waren auch aggressiv, brutal und wie Barbaren ohne Sitten und Religionen, welches befremdlich auf die Weltstadt Rom wirkte.
Das Römische Reich war jener Zeit die antike Supermacht und in der Hauptstadt Rom regierte am meistens der Luxus. Den meisten Bürgern der ewigen Stadt mangelte es an nichts. Über den barbarischen Germanen machten sie höchstens Witze. Die meisten Menschen dort führten ein karges Leben, noch schlimmer als es der Römer Tacitus Wahr haben wollte. Tacitus war vermutlich nie in Germanien gewesen. Durch Berichte von Reisenden und Soldaten und aus Cäsars Schriften über den gallischen Krieg trug er alle Fakten zusammen. Tacitus gab dem Land in seinem Buch einen Schaurigen und widerwärtigen Eindruck. Was man durchaus verstehen kann sind die Beschwerden der römischen Reisenden über das Wetter im Land hinter dem Regenbogen. Tacitus bewunderte, wie abgehärtet die Germanen waren und irgendjemand muss ihm von dem Merkwürdigen, aber vernünftigen Kleidungsstück mit Namen Hose berichtet haben, welches es in Rom nicht gab.
1. Einleitung: Einführung in die Bedeutung der Sprache als Kommunikationsmittel und Zielsetzung der Arbeit, die Einflüsse anderer Sprachen auf das Deutsche philologisch und historisch zu untersuchen.
2. Terminologische Grundlagen: Erläuterung zentraler Begriffe der Sprachkontaktforschung wie Lehnwörter, Lehnprägungen und Fremdwörter sowie deren theoretische Einordnung.
3. Die historische Entwicklung der deutschen Sprache: Überblick über die Stadien der deutschen Sprachgeschichte von der germanischen Frühzeit bis zum Neuhochdeutsch unter Berücksichtigung kultureller und politischer Faktoren.
3.1. Frühzeit – Ursprünge in der Antike: Analyse der frühen germanischen Identität und der Anfänge der Schriftlichkeit im Kontext der römischen Kontakte.
3.2. Das Mittelalter – Althochdeutsch (ahd.): Beschreibung der sprachlichen Situation zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert und der Rolle der Kirche als Träger der Schriftkultur.
3.3. Das Mittelalter – Mittelhochdeutsch (mhd.): Untersuchung der höfischen Sprachepoche und der Entwicklung hin zu einer ersten überregionalen schriftlichen Konsolidierung.
3.5. Das Deutsch der Gegenwart - Neuhochdeutsch (nhd.): Darstellung der Entwicklung des modernen Deutsch im 20. Jahrhundert unter dem Einfluss globaler Ereignisse und gesellschaftlicher Veränderungen.
4. Fremdsprachliche Einflüsse auf das Deutsch im Laufe der Zeit: Diskussion der verschiedenen Methoden und Auswirkungen der Beeinflussung des deutschen Wortschatzes durch andere Sprachen.
4.1. Entlehungsmethoden: Untersuchung der Mechanismen von Sprachkontakten und wie verschiedene soziale Kontexte zu Entlehnungen führen.
4.2. Der lateinische Einfluss: Analyse der Auswirkungen der römischen Zeit und der Christianisierung auf den deutschen Wortschatz.
4.3. Der griechische Einfluss: Darstellung der Anreicherung des Deutschen durch griechische Termini, insbesondere im Bereich der Wissenschaft und Geistesgeschichte.
4.4. Der französische Einfluss: Untersuchung des Einflusses des Französischen auf die deutsche Lexik und Phonologie zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert.
4.5. Der englische Einfluss: Analyse der wachsenden Bedeutung des Englischen und der Entstehung von Anglizismen und dem Begriff Denglisch.
4.6. Deutsche Wörter in anderen Sprachen: Überblick über Lehnwörter, die aus dem Deutschen in andere Sprachen wie Rumänisch oder Türkisch gelangt sind.
5. Zusammenfassung: Synthese der Forschungsergebnisse über die Einflüsse fremder Sprachen und Ausblick auf die zukünftige Entwicklung durch Globalisierung und Immigration.
Sprachwandel, Sprachkontakt, Deutsch, Lehnwörter, Fremdwörter, Etymologie, Germanistik, Indoeuropäische Sprachen, Entlehnung, Sprachgeschichte, Lexik, Anglizismen, Globalisierung, Kultursprache, Kommunikation.
Die Arbeit befasst sich mit dem historischen Sprachwandel des Deutschen und den vielfältigen Einflüssen, die andere Sprachen im Laufe der Jahrhunderte auf den deutschen Wortschatz ausgeübt haben.
Die zentralen Themen sind die historische Sprachstadien-Entwicklung (Althochdeutsch, Mittelhochdeutsch, Neuhochdeutsch), die Theorie der Entlehnung sowie die spezifische Analyse von Einflüssen aus dem Lateinischen, Griechischen, Französischen und Englischen.
Das Ziel ist der Nachweis, durch welche Sprachkontakte das gegenwärtige Deutsch geprägt wurde und wie sich die deutsche Sprache trotz umfangreicher Fremdeinflüsse ihre germanische Identität bewahrt hat.
Die Arbeit nutzt einen historisch-philologischen Ansatz sowie eine lexikalische Analyse, um die Integration und Entwicklung von Lehnwörtern in das deutsche Sprachsystem nachzuweisen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse der Sprachepochen und eine detaillierte Betrachtung der verschiedenen Fremdeinflüsse anhand von Beispielen aus den Bereichen Substantive, Adjektive und Verben.
Die wichtigsten Begriffe sind Sprachwandel, Sprachkontakt, Lehnwörter, Fremdwörter und der historische Kontext der deutschen Sprache.
Martin Luther wird als eine zentrale Figur für die Standardisierung des Deutschen genannt, insbesondere durch seine Bibelübersetzung, die einen wesentlichen Beitrag zur Spracheinheit im 16. Jahrhundert leistete.
Der Begriff wird verwendet, um die moderne Mischung aus deutschen und englischen Wörtern zu beschreiben, die insbesondere durch die Globalisierung und den zunehmenden Einfluss des Englischen in der heutigen Zeit entstanden ist.
Die Tabellen dienen als empirischer Beleg für die Integration von Fremdwörtern und illustrieren die morphologische und lautliche Anpassung dieser Wörter an das deutsche Sprachsystem im Zeitverlauf.
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