Masterarbeit, 2014
107 Seiten, Note: 1,5
Philosophie - Theoretische (Erkenntnis, Wissenschaft, Logik, Sprache)
Die Arbeit befasst sich mit dem physikalischen Vakuum und untersucht dessen Entwicklung von der Antike bis zum heutigen Stand der Quantenfeldtheorie. Ziel ist es, die Frage nach der Definition des Vakuums zu klären und die verschiedenen Konzepte zu vergleichen. Dabei wird besonderes Augenmerk auf das Quantenfeldvakuum gelegt, das als aktuell akzeptierte Sichtweise gilt.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Gegenstand der Untersuchung und die Zielsetzung der Arbeit erläutert. Im zweiten Kapitel werden die Vakuumkonzepte vor der Einführung der Quantentheorie vorgestellt, beginnend mit Aristoteles' „horror vacui“ und der experimentellen Überprüfung des luftleeren Raumes durch Eduard von Guericke. Das Kapitel endet mit der Diskussion des „klassischen“ Vakuums im Kontext der speziellen und allgemeinen Relativitätstheorie.
Kapitel III widmet sich den Vakuumkonzepten der Quantentheorie, beginnend mit dem Dirac-Vakuum und seiner Konstruktion. Es wird die Entwicklung vom Quantenvakuum zum Quantenfeldvakuum beschrieben und die Probleme des Dirac-Vakuums beleuchtet. Schließlich werden die grundlegenden Annahmen der Quantenfeldtheorie und das Vakuum der Quantenfeldtheorie vorgestellt.
Kapitel IV stellt einen kritischen Vergleich zwischen dem Quantenfeldvakuum und den vorläufigen Vakuumkonzepten an. Es werden mögliche Probleme des Quantenfeldvakuums diskutiert, wie Interpretationsprobleme, die Nullpunktenergie, mathematische Probleme und das ontologische Problem. Abschließend wird ein Vergleich der Vakuumkonzepte bezüglich ihres Aufbaus, ihrer Vorgehensweise und der Interpretationsprobleme durchgeführt.
Physikalisches Vakuum, Vakuumkonzepte, Quantenfeldvakuum, Quantentheorie, Relativitätstheorie, Nullpunktenergie, Interpretationsprobleme, ontologische Probleme, kosmologische Konstante
Nein, nach heutigem Verständnis der Quantenfeldtheorie ist das Vakuum kein "Nichts", sondern ein Zustand niedrigster Energie, in dem ständig Feldfluktuationen stattfinden.
Es beschreibt die antike Vorstellung, dass die Natur eine „Abscheu vor der Leere“ hat und ein absolut leerer Raum physikalisch unmöglich sei.
Das Dirac-Vakuum basiert auf der „Löchertheorie“ und beschreibt das Vakuum als einen vollständig besetzten See von Zuständen negativer Energie.
Die Nullpunktenergie ist die Energie, die ein quantenmechanisches System selbst am absoluten Nullpunkt besitzt; sie ist ein wesentliches Merkmal des Quantenfeldvakuums.
Es beschreibt die enorme Diskrepanz zwischen der berechneten Energiedichte des Quantenvakuums und der tatsächlich beobachteten beschleunigten Expansion des Universums.
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