Diplomarbeit, 2010
101 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Gang der Untersuchung
2 Begriffliche und konzeptionelle Grundlagen
2.1 Risiko
2.2 Risikomanagement
2.2.1 Notwendigkeit und Ziele eines Risikomanagementsystems
2.2.2 Regulatorische Rahmenbedingungen
2.2.2.1 Gesetzliche Regulierung
2.2.2.2 Corporate Governance Kodizes
2.2.2.3 Risikomanagement-Standards
2.2.3 Risikomanagementprozess
2.2.3.1 Risikostrategie
2.2.3.2 Risikoidentifikation
2.2.3.3 Risikobewertung
2.2.3.4 Risikosteuerung
2.2.3.5 Risikokontrolle und -reporting
2.2.4 Mängel von Risikomanagementsystemen
2.3 Risikocontrolling
2.3.1 Abgrenzung zum Controlling und Risikomanagement
2.3.2 Ziele, Aufgaben und Instrumente
2.3.2.1 Phasenspezifische Instrumente
2.3.2.2 Phasenübergreifende Instrumente
2.4 Balanced Scorecard
2.4.1 Die Perspektiven
2.4.2 Balanced Scorecard-Prozess
2.4.3 Kritik an der Balanced Scorecard
3 Balanced Scorecard und Risikomanagement
3.1 Ergänzungen der klassischen Balanced Scorecard
3.1.1 BSC mit separater Risikoperspektive
3.1.2 BSCPlus
3.1.3 Risk Enhanced Balanced Scorecard
3.2 Neukonzeptionen der Balanced Scorecard
3.2.1 Balanced Chance and Risk Card
3.2.2 Erfolgsfaktor-basierte BSC
3.2.3 Risk Adjusted Balanced Scorecard
4 Bewertung der Tauglichkeit einer BSC als Instrument des Risikocontrollings
4.1 Bewertungssystematik
4.1.1 Phasenspezifische Anforderungen
4.1.2 Phasenübergeifende Anforderungen
4.2 Bewertung der Integrationsansätze
4.2.1 Bewertung der phasenspezifischen Anforderungen
4.2.1.1 Phase der Strategie/Risikostrategie
4.2.1.2 Phase der Risikoidentifikation
4.2.1.3 Phase der Risikobewertung
4.2.1.4 Phase der Risikosteuerung
4.2.1.5 Phase der Risikokontrolle
4.2.2 Bewertung der phasenübergeifenden Anforderungen
4.3 Zusammenfassung Bewertung
5 Fazit
6 Thesenförmige Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht, inwieweit die Balanced Scorecard als Instrument des Risikocontrollings geeignet ist, indem sie verschiedene risikoorientierte Integrationsansätze analysiert und anhand spezifischer Kriterien bewertet.
2.2.3.2 Risikoidentifikation
Der wichtigste Schritt und damit kritischster Punkt im Risikomanagementprozess ist die strukturierte, detaillierte und vollständige Identifizierung aller wesentlichen Risiken, von denen Schadensgefahren oder Verlustpotenziale für die Unternehmung ausgehen. Die Risikoidentifikation stellt die Informationsbasis für das weitere Vorgehen dar und bestimmt durch ihre Qualität die Effizienz und Effektivität der nachfolgenden Prozessschritte. Sie kann als Risikoinventur bezeichnet werden, bei der es nicht nur um die reine Erfassung, sondern auch um die Kategorisierung der verschiedenen Risiken geht, um damit die Transparenz zu erhöhen und die Gefahr einer unvollständigen oder mehrdeutigen Identifikation von Risiken zu vermeiden. Dabei können die Risiken beispielsweise nach dem Zeithorizont in operative oder strategische Risiken eingeteilt werden, nach der Position in der Wertschöpfungskette in Produktions- oder Absatzrisiken oder nach dem Ort der Entstehung in externe und interne Risiken. Abbildung 8 zeigt beispielhaft eine mögliche Einteilung von Risiken in einem Unternehmen.
Instrumente zur Risikoidentifikation können beispielsweise standardisierte Befragungen, Brainstorming, Risiko-Checklisten oder Fragebögen sein. Bei der Erfassung der Risiken sollte jedoch der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit nicht aus den Augen verloren werden, so dass eine vollständige Erfassung aller Risiken oftmals nur schwer umsetzbar ist.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, beschreibt die Problemstellung, die Notwendigkeit von Risikomanagement in Unternehmen und legt den Gang der Untersuchung sowie den Analyserahmen der Arbeit dar.
2 Begriffliche und konzeptionelle Grundlagen: Hier werden die theoretischen Fundamente für Risikomanagement, Risikocontrolling und die klassische Balanced Scorecard gelegt, inklusive der Definitionen, Prozesse und methodischen Rahmenbedingungen.
3 Balanced Scorecard und Risikomanagement: Dieses Kapitel untersucht die Verbindung beider Konzepte und stellt sechs verschiedene Ansätze einer risikoorientierten Erweiterung der Balanced Scorecard ausführlich vor.
4 Bewertung der Tauglichkeit einer BSC als Instrument des Risikocontrollings: Es wird ein Kriterienkatalog entwickelt, anhand dessen die zuvor vorgestellten Ansätze auf ihre Tauglichkeit für die Unterstützung eines wirksamen Risikocontrollings detailliert bewertet und verglichen werden.
5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Bewertung zusammen, diskutiert die Grenzen der Integration von Balanced Scorecard und Risikomanagement und gibt eine Einschätzung zur praktischen Anwendbarkeit.
6 Thesenförmige Zusammenfassung: Die Kernaussagen der Diplomarbeit werden prägnant in Thesenform zusammengefasst, um die wichtigsten Erkenntnisse der Untersuchung übersichtlich darzustellen.
Risikomanagement, Risikocontrolling, Balanced Scorecard, Strategieumsetzung, Risikostrategie, Risikoidentifikation, Risikobewertung, Risikosteuerung, Risikokontrolle, Risikoreporting, Performance Measurement, Erfolgsfaktoren, Unternehmenssteuerung, Risikotransparenz, KonTraG
Die Arbeit untersucht die Integration von Risikomanagement-Aspekten in das Konzept der Balanced Scorecard, um diese als Instrument für ein wirksames Risikocontrolling in Unternehmen nutzbar zu machen.
Die Schwerpunkte liegen auf den Grundlagen des Risikomanagements und Controllings, der Struktur der Balanced Scorecard sowie der kritischen Analyse und Bewertung verschiedener risikoorientierter Scorecard-Ansätze.
Ziel ist es, verschiedene Ansätze zur Erweiterung der Balanced Scorecard darzustellen, ihre Eignung anhand definierter Kriterien des Risikocontrollings zu bewerten und ihre Vor- und Nachteile aufzuzeigen.
Es erfolgt eine literaturbasierte Analyse und ein systematischer Vergleich der Ansätze mittels eines entwickelten Kriterienkatalogs, der eine ordinale Bewertung ermöglicht.
Der Hauptteil befasst sich mit den konzeptionellen Grundlagen, der detaillierten Vorstellung von sechs risikoorientierten BSC-Konzepten sowie deren ausführlicher Bewertung anhand eines spezifischen Anforderungskatalogs.
Zentrale Begriffe sind Risikomanagement, Risikocontrolling, Balanced Scorecard, Strategieumsetzung, Risikostrategie und Performance Measurement.
Die klassische Version nach Kaplan und Norton enthält keine explizite Risikobetrachtung, wodurch sie in den Phasen der Identifikation, Bewertung und Steuerung keine direkte methodische Unterstützung bietet.
Die Erfolgsfaktor-basierte Balanced Scorecard (EBSC) wird aufgrund ihrer mathematischen Verknüpfungen und der anspruchsvollen Struktur als komplexeste Form der risikoerweiterten BSC eingestuft.
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